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Die Technik auf einen Blick

Allgemeines

Eröffnung der Bahn 25. September 1888
Betriebszeit April bis Oktober jedes Jahres
Beförderte Fahrgäste pro Jahr ca. 300.000
Fahrzeit für eine Fahrt ca. 3,5 min
Fahrgeschwindigkeit 2,16 m/sek (entspricht 7,78 km/h)

Gleis

Spurweite 1.000 mm
Schienenprofil S20
Gleislänge 438,5 m (mit 70 m Ausweiche)
Zahnstange Breite 110 mm, Teilung 100 mm, System Riggenbach
Höhenunterschied 83 m
Steigung 15 %, in der Streckenmitte 26 %, im Mittel 19,5 %

Seil

Material 8-litziges Seil aus verdichteten Außenlitzen mit Kunstoffeinlage zwischen Stahlseele und Außenlitze, verzinkt
Seilaufbau 8 x 19 Seale + SESUG, Litzen verdichtet
Seildurchmesser 28 mm
Seillänge 451 m
Schlagart Kreuzschlag
Seilgewicht 1.655 kg
Bruchkraft 74,55 t
Zugkraft am Seilhebel 3.406 kg

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Brücke (Viadukt)

Länge 97,30 m
Lichte Höhe 7,75 bis 15,55 m
Anzahl der Pfeiler 4

Gebäude

Talstation 157 m über NN
Bergstation 241,1 m über NN

Wagen

Zulässige Besetzung Bergfahrt 40 Personen, Talfahrt 50 Personen
Wagengewicht leer: 8.100 kg; 50 Personen à 75 kg: 3.750 kg
Wassergewicht 3.500 bis 7.000 kg
Höchstmögliche Belastung 18.850 kg
Wasserfüllung 3,5 bis 7,0 m³

Wasserreservoirs

Füllmenge Bergstation 350 m³, Talstation 200 m³
Motorleistung der Pumpe 37 kW bei 2.900 U/min
Förderleistung der Pumpe 60 m³/h, 123,5 m

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Die raffinierte Technik im Detail

Das Füllrohr an der Bergstation
Der Fliehkraftregler für die Notbremse
Das Seil samt Seilrolle
Umlenkrolle in der Bergstation
Die Wasserentleerung in der Talstation
Die Wasserstandsanzeige am Wagon
Das Zahnrad mit Zahnstange und Bremstrommeln
 

Die Geschichte der Nerobergbahn

1886 Konzessionsantrag des Unternehmers Carl Rudolf, Baden-Baden, für eine mit Wasserballast angetriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn zum beliebten Ausflugsziel Neroberg
1887 Vertrag zwischen der Stadt Wiesbaden und Rudolf über den Bau der Nerobergbahn
1888 Die Bahnanlage wird nach dem System Riggenbach (Zahnstange in der Mitte der Gleise) mit einer Ausweiche (drei Gleise; an der Ausweiche in der Streckenmitte vier Gleise) nach dem System Abt gebaut.
Die beiden Bahnwagen werden von der Maschinenfabrik Esslingen gebaut.

25.09.1888

Einweihung der Nerobergbahn

1890 Veräußerung der Bergbahn an das Bachsteinische Consortium
1895 Übergang auf die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft (SEG)
1923 Betriebseinstellung aus wirtschaftlichen Gründen
1925 Übernahme der Nerobergbahn durch die Stadt Wiesbaden
1942 Eingliederung der Bergbahn in die Stadtwerke Wiesbaden
1944 Stilllegung wegen Kriegsschäden
1946 Wiedereröffnung und Beschlagnahme durch die US-Militärbehörden
1948 Die Bahn darf wieder von jedermann genutzt werden.
1962/1963 Die Maschinenfabrik Esslingen erhält den Auftrag, die Wagentanks zu sanieren. Gleichzeitig wird der Aufbau durch die Firma Auwärter erneuert. Die beiden Wagen der Bahn verlassen im November 1962 zwecks Generalsanierung Wiesbaden und kehren im März 1963 — im Jahr des 75. Bahngeburtstags — in die Heimat zurück.
1972 Generalsanierung der Gleisanlage
1974 Die Wagen erhalten einen neuen Farbanstrich.
1988 Im Jahr des 100. Bahngeburtstags: Anerkennung als schutzwürdiges technisches Denkmal des Landes Hessen
1991 Generalsanierung des Viadukts
1993 Erneuerung der Förderpumpe
1995 Ein neues Zugseil wird aufgelegt. Das vollverschlossene Seil wird durch ein Litzenseil ersetzt.
1998 110 Jahre Nerobergbahn; die Berg- und die Talstation sowie die beiden Wagen erhalten einen neuen Farbanstrich.
2000 Eröffnung des Bahnmuseums in der Talstation
2005 Die Strecke wird komplett saniert; Schwellen und Schienen werden erneuert.
2009/2010 Originalgetreuer Umbau des Interieurs der beiden Wagen; originalgetreuer Außenanstrich in Blau und Narzissengelb
2013 125 Jahre Nerobergbahn mit großem Jubiläumsprogramm; Allzeitrekord bei der Jahresgesamt-Fahrgastzahl: 306.217

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Anreise

Nerobergbahn Wiesbaden
Wilhelminenstraße 51
65193 Wiesbaden

Für die Navigation:

Nerotal 66
65193 Wiesbaden

Busverbindung:

Fahren Sie mit der ESWE-Buslinie 1 vom Wiesbadener Hauptbahnhof bis zur Endhaltestelle Nerotal.

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Ihre Ansprechpartnerin

Sabine Füll

Telefon: (0611) 23 68 500
Telefax: (0611) 23 68 505

E-Mail: nerobergbahneswe-verkehr.de