Deine Login-Daten konnten leider nicht bestätigt werden! Gibt es ein Problem?

Diese Meldung wurde am 02.11.2016 um 11:26 Uhr archiviert.

„Deutschland-Tag des Nahverkehrs“: ESWE Verkehr präsentiert neuen „Klimaschutz-Bus“

Jeder Verkehrsteilnehmer, der, statt mit seinem privaten Pkw zu fahren, einen mit moderner Motor- und Abgastechnik ausgestatteten Bus des öffentlichen Nahverkehrs nutzt, erspart damit der Umwelt eine CO2-Belastung von rund 660 Gramm – und das auf jeder einzelnen Fahrt, die im ÖPNV in Deutschland durchschnittlich zehn Kilometer lang ist. Auf die vielfältigen Umweltaspekte des öffentlichen Nahverkehrs hinzuweisen – insbesondere auf den Schutz des Klimas – ist das Ziel des 4. „Deutschland-Tags des Nahverkehrs“. Dieser findet auf gemeinsame Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ am heutigen 16. September bundesweit statt; gleichzeitig ist der heutige Freitag das Startdatum der „Europäischen Woche der Mobilität“.

Zu den rund 40 deutschen Verkehrsunternehmen, die an dem bundesweiten Aktionstag „Der Bus bewegt besser“ teilnehmen, gehört auch die ESWE Verkehrs­gesellschaft. Das Verkehrsunternehmen hat einen Bus der neuesten Fahrzeuggeneration (Baujahr 2016) mittels einer aufmerksamkeitsstarken Außengestaltung in einen „Klimaschutz-Bus“ umgewandelt, der die Öffentlichkeit für die vielfältigen Umweltvorteile sensibili­sieren soll. So erblicken beispielsweise jene Verkehrsteilnehmer, die den neuen „Klimaschutz-Bus“ von hinten sehen, auf dem Heckfenster des Fahrzeugs den bewusst doppeldeutigen Spruch: „Sie fahren einer guten Idee hinterher.“ Ähnlich sind auch die Botschaften auf den Seitenflächen des Busses.

„Die Gestaltung des Busses greift das an sich ja sehr ernste Thema Klimaschutz mit Absicht auf eine eher lockere Weise auf“, betont Jörg Gerhard, Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, „denn wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Art des Herangehens ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit für die­ses wichtige Thema erzielen können.“ Prof. Dr.-Ing. Hermann Zemlin, ebenfalls Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, weist darauf hin, dass Linienbusse das in Deutschland am häufigsten genutzte Nah­verkehrsmittel sind: „Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fahrgäste. Und der Bus ist, gemessen am Pkw, ein echter Klimaschützer: Würden die rund 28 Milliarden Personenkilometer, die in Deutschland jedes Jahr mit dem Bus gefahren werden, per Pkw zurückgelegt, würde dies sage und schreibe 1,85 Millionen Tonnen an Treibhausgasen zusätzlich erzeugen.“ Jörg Gerhard ergänzt: „In unserem Bestreben, mit Aktionen wie der heutigen, noch mehr Menschen von den individuellen wie auch gesellschaftlichen Vorteilen des Busfahrens zu überzeugen, sehen wir uns im Einklang mit den von der Stadt Wiesbaden im Jahr 2007 formulierten Klimaschutzzielen.“

Der neue ESWE-„Klimaschutz-Bus“ startete heute von der Haltestelle „Dernsches Gelände“ aus zu einer Aktionsfahrt rund um Wiesbadens „Historisches Fünfeck“. Mit an Bord waren neben der Geschäftsführung der ESWE Verkehrsgesellschaft eine Reihe geladener Gäste. Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann freut sich über die Teilnahme von ESWE Verkehr an der Klimaschutz-Aktion: „Es ist gut für Wiesbaden, wenn die städtischen Gesellschaften mit gutem Beispiel bei der Reduzierung der Schadstoffemission vorangehen und die Einhaltung der Klimaschutzziele der Stadt damit unterstützen“.

Den Teilnehmern wurden am Ende der Fahrt kleine „CO2-Sparsäckchen“ über­reicht, die symbolisch – nämlich in Gestalt von Sonnenblumenkernen – das Gewicht des bei der soeben absolvierten Fahrt von jedem Teilnehmer eingesparten CO2 darstellen. Solche „Sparsäckchen“ (die übri­gens auch auf dem ESWE-„Klimaschutz-Bus“ dargestellt sind) sollen demnächst auch in Berlin überbracht werden: Zum Ende der „Europäischen Woche der Mobilität“ am 22. September wollen Vertreter des VDV die Säckchen an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben – verbunden mit dem Appell an Bundesregierung und Bundestag, die weitere Förderung eines modernen Bussystems zu gewährleisten. 

3 Kommentare zu dieser Meldung

Um einen Kommentar verfassen zu können, müssen Sie sich einloggen.

freifahrer · 20.09.2016, 15:55 Uhr

Solange Linienführung der Busse, Fahrpläne nicht auf die Bedürfnisse der Kundschaft eingehen, sondern nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aufgestellt werden, lässt keiner sein Auto stehen. Außerdem müssen die Verkehrsgesellschaften in der Metropolregion mal zusammenarbeiten und nicht nur auf sich schauen.

Larissa Vogl · 20.09.2016, 16:22 Uhr

Hallo, freifahrer,

die zuständigen Kolleginnen und Kollegen arbeiten stetig daran, die Fahrpläne kundenfreundlich zu gestalten und zu optimieren, sofern die Wiesbadener Infrastruktur dies zulässt. Hier: https://www.eswe-verkehr.de/unternehmen/ueber-eswe-verkehr.html,... kannst Du alle Partner und Verbände einsehen.

Mit freundlichen Grüßen
Larissa Vogl

freifahrer · 25.09.2016, 13:15 Uhr

Hallo Fr. Vogl,
nach dem ich mir die Seite angeschaut habe, frage ich mich warum jeder sein eigenes Süppchen kocht, anstatt metropolweit einen vernüftigen Fahrplan aufzustellen. Jetzt sind schon Fahrten nach Mainz Sonntags morgens eine Weltreise.

Ansprechpartner

Pressesprecherin Lisa Uphoff