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Individuell durchnummeriert: ESWEs Busse und ihre Fahrzeugnummern

Dass jede Linie, genauer: jede Linienroute, die es im Wiesbadener Nahverkehrsnetz gibt, ihre eigene Nummer hat, ist sicherlich jedem Fahrgast bekannt – dies erkennt man unter anderem daran, dass Sätze wie „Ich fahr mit der 4 in die Stadt“ zum gängigen Sprachgebrauch unter hiesigen Busnutzern gehören. Hingegen ist viel weniger Fahrgästen bekannt, dass auch jeder einzelne Bus seine eigene Nummer hat: Diese „busindividuelle“ Zahl nennt sich „Fahrzeugnummer“, wobei in früheren Zeiten oft auch die Begriffe „Busnummer“ und vor allem „Wagennummer“ verwendet wurden (eines der Fotos, die zu diesem Artikel gehören, zeigt einen Aufkleber aus dem Innern eines Busses, auf dem „Wagen Nr. 236“ zu lesen ist).

Die Fahrzeugnummern der insgesamt 242 ESWE-Linienfahrzeuge (135 Solo- und 107 Gelenkbusse sowie ein Kleinbus) dienen unterschiedlichen Zwecken, bei denen es aber in jedem Fall darum geht, das jeweilige Fahrzeug eindeutig identifizieren und zuordnen zu können: So muss zum Beispiel die Buswerkstatt die Fahrzeugnummer kennen, wenn etwa eine Reparatur oder eine TÜV-Untersuchung ansteht; genauso aber arbeitet auch ESWEs Verkehrsleitzentrale mit den Fahrzeugnummern, um die Busse im Liniennetz lokalisieren zu können oder um im Zuge der allnächtlich durchgeführten Fahrzeugeinteilung die Zuordnung der Busse auf die Kurse des nächsten Tages vornehmen zu können.

Die Fahrzeugnummern sind an verschiedenen Stellen auf der Außenhaut der Busse (vorne, hinten, seitlich, oben) sowie im Businnern angebracht; die zu diesem Artikel gehörende Fotostrecke veranschaulicht dies in sieben Bildern. Bei ESWE Verkehr sind die Fahrzeugnummern 1 bis 299 den Solobussen (im Fachjargon: „Kraftomnibusse“; abgekürzt: „KOM“) vorbehalten, während die Gelenkbusse, die manchmal auch „Gelenkzüge“ genannt werden (im Fachjargon: „Gelenkomnibusse“; abgekürzt: „GOM“), von 300 bis 599 durchnummeriert sind. Übrigens findet man die jeweilige Fahrzeugnummer nicht nur auf der Buskarosserie und im Wageninnern, sondern auch auf dem Autokennzeichen: Die Ziffernkombination im Kennzeichen spiegelt bei allen ESWE-Bussen die Fahrzeugnummer wider – und zwar entweder indem sie als dreistellige Busnummer identisch als ebenfalls dreistellige Zahl auf dem Kennzeichen auftaucht (Beispiel: Fahrzeugnummer 236 = WI-QN 236), oder indem den einstelligen Fahrzeugnummern im Kennzeichen die Ziffern 30, den zweistelligen nur die Ziffer 3 (bzw. seit kurzem die Ziffernkombination 10 oder 13) vorangestellt werden (Beispiele: Fahrzeugnummer 1 = WI-QN 301; Fahrzeugnummer 14 = WI-QN 314; Fahrzeugnummer 36 = WI-VG 1036; Fahrzeugnummer 5 = WI-VG 1305).

Zum Schluss noch dies: Wie dieser Artikel eingangs erwähnt hat, nehmen die allerwenigsten Fahrgäste die Fahrzeugnummer des Busses, in dem sie gerade unterwegs sind, wahr. Und doch gibt es bestimmte Situationen, in denen es durchaus hilfreich ist, wenn die Passagiere die Fahrzeugnummer „ihres“ Busses kennen – zum Beispiel kann, wenn ein Fahrgast im Bus etwas verloren oder liegen gelassen hat, das ESWE-Fundbüro mithilfe der Fahrzeugnummer sehr viel rascher ermitteln, ob der verloren gegangene Gegenstand aufgefunden wurde. 

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