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Sensoren für eine noch genauere Einsatzplanung der Busse

Sie erfüllen eine doppelte, nämlich eine kurz- und eine langfristige Funktion: Die Rede ist von den Fahrgastzählsensoren, mit denen zum Jahresende 2015 bereits 56 ESWE-Busse – je 28 Solo- und Gelenkfahrzeuge; das ist in Summe knapp ein Viertel der Gesamtflotte – ausgerüstet waren. Die Sensoren, je nach Gerätetyp ein oder zwei Stück an jeder Bustür, erfassen die ein- und die aussteigenden Fahrgäste zahlenmäßig und liefern damit den Fachleuten in der Verkehrsplanung und Verkehrssteuerung bei ESWE Verkehr wichtige Informationen.

Die kurzfristige Wirkung der Sensoren liegt darin, dass die vom Bordrechner des Busses an die Verkehrsleitzentrale übermittelten Zähldaten es den Mitarbeitern in der Leitstelle ermöglichen, beispielsweise bei Großveranstaltungen, die mit erheblichen Schwankungen der Fahrgastzahlen einhergehen können, rasch zu reagieren und bereitstehende E-Wagen schnell abzurufen.

Neben dieser operativen Komponente erfüllen die Zählsensoren auch einen langfristig-planerischen Zweck – indem sich mit ihrer Hilfe etwa ermitteln lässt, ob ein bestimmtes Erscheinungsbild im Fahrgastaufkommen nur punktueller oder aber dauerhafter Natur ist. Ein Beispiel: Fahrgäste beklagen sich, dass auf der Linie „x“ am Tag „y“ zur Uhrzeit „z“ die Busse überfüllt gewesen seien. Als Reaktion hierauf können nun – für einen vorab definierten Zeitraum, etwa für eine Woche – auf der benannten Linie zu den benannten Zeiten gezielt Busse, die über Zählsensoren verfügen, eingesetzt werden. Auf diese Weise lässt sich überprüfen, ob die beklagte Überfüllung tatsächlich regelmäßig auftritt und man infolgedessen eine Veränderung des Verkehrsangebots vornehmen sollte – beispielsweise indem künftig zur fraglichen Zeit Gelenk- statt Solobusse eingesetzt werden.

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