Deine Login-Daten konnten leider nicht bestätigt werden! Gibt es ein Problem?

Filtern & Sortieren

INFOMOBIL Ausgabe 03/2019

Einmal pro Quartal erscheint das kostenlose Fahrgastmagazin von ESWE Verkehr mit vielen spannenden Themen und einem breiten Spektrum an interessanten und unterhaltsamen Informationen rund um den Wiesbadener Nahverkehr.

In der Ausgabe 03/2019 unseres Fahrgastmagazins INFOMOBIL haben wir unter anderem die folgenden Themen für Sie aufbereitet:

  • PETRUS SCHWÄCHELT, BACCHUS LÄCHELT
    Mit Neuem und Bewährtem: ESWE Verkehr auf dem Weinfest
     
  • WIESBADEN ALS GLÜCKSZENTRUM
    Am 25.09. findet der zweite „Wiesbadener Glückstag“ statt

Zudem können Sie wie gewohnt an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Beim Bildfehler-Suchspiel werden dieses Mal zehn „ESWE-Vekehr-Glückspakete“ verlost. Der Inhalt der Pakete? Überraschung!

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Informationsgewinn beim Lesen der aktuellen Ausgabe!

Hier können Sie das INFOMOBIL 03/2019 als PDF gratis herunterladen.

Feuerwehreinsatz in der Patrickstraße in Bierstadt

Haltestelle "Poststraße" kann nicht angefahren werden

Aufgrund eines Feuerwehreinsatzes in der Patrickstraße mit Vollsperrung in Richtung Heßloch, Breckenheim werden die Busse der Linien 17, 23, 24 und 37 ab sofort wie folgt umgeleitet:

Ab der Bierstadter Höhe fahren die Busse links über die B455 und dann rechts in die Leipziger Straße. Die Linie 17 fährt links in den Dresdener Ring und anschließend links in die Straße Am Wolfsfeld. Busse der Linie 24 fahren anschließend weiter auf dem normalen Fahrweg, rechts in die Oberlinstraße und biegen rechts in die Kloppenheimer Straße. Busse der Linie 23 biegen links in die Igstadter Straße und anschließend weiter auf dem normalen Fahrweg. Die Linie 37 wird rechts in die Igstadter Straße zur Venatorstraße umgeleitet. Eine Umleitung über die Schultheißstraße ist wegen der Abstellung der Einsatzfahrzeuge nicht möglich.

In Richtung Innenstadt verkehren die Busse auf dem regulären Weg.

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

Neues Video: Alltagshelden-Fahrschule von ESWE Verkehr

Wir geben Dir in diesem Video einen Einblick in unsere eigene TÜV-zertifizierte Fahrschule auf dem Firmengelände. Dort bilden wir Dich zum echten Alltagshelden aus. Du bist mindestens 23 Jahre alt und hast seit 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B? Dann bewirb Dich jetzt und werde ein Alltagsheld von ESWE Verkehr. Zahlreiche Benefits warten auf Dich. Mehr Informationen gibt es unter www.eswe-verkehr.de/alltagshelden. Wir haben in unserem hauseigenen YouTube-Kanal ebenfalls das neue Video eingestellt. Schau Dir auch gerne unser Alltagshelden-Video an: https://youtu.be/pGTONFNK2eQ. Viel Spaß beim Schauen!

Linie 22 fährt ab 25.09.2019 wieder planmäßig

Die Chance eine Umleitung früher wieder frei zu geben oder eine Baustelle vorzeitig aufzulösen, muss man nutzen. Nach dem Prinzip handelt auch ESWE Verkehr; ab 25. September bietet das Unternehmen wieder den normalen Fahrdienst auf der Linie 22 – zwischen Niedernhausen und Wiesbaden – an.

Der Unmut bei Bürgerinnen und Bürgern zur Sperrung der Landesstraße L3027 zwischen Wiesbaden-Naurod und Niedernhausen war groß. Die Umleitung der Busse, die nicht mehr durchgehend zwischen Oberjosbach und Wiesbaden verkehrten, führte zu einer zweigeteilten Strecke und vielen Umständen.

Nun freut sich ESWE Verkehr darüber, früher als geplant den normalen Fahrbetrieb wieder aufnehmen zu können. Ab dem 25. September 2019 verkehren alle Busse der Linie 22 wieder nach Plan. Ab dann wird auch wieder die Haltestelle „Wilhelm-Kempf-Haus“ angefahren.

Einziges Restrisiko: ein nicht vorhersehbarer Wettereinbruch, der die letzten Bauarbeiten theoretisch noch verzögern könnte. Das frühere Ende der Baumaßnahme wird auch in Zusammenarbeit mit Hessen mobil ermöglicht. Der Dienstleister hat einen ursprünglich später geplanten Bauabschnitt vorgezogen. So wurde auf Anregungen von Fahrgästen und der Gemeinde Niedernhausen reagiert.

In der Pressemitteilung vor Beginn der Sperrung und Umleitung war ESWE Verkehr noch davon ausgegangen, dass die Baustelle zwischen Wiesbaden-Naurod und Niedernhausen bis nach den Herbstferien besteht. Umso mehr freut sich der Mobilitätsdienstleister im Sinne seiner Kunden, dass sich auf dieser Strecke der Busverkehr bald wieder normalisiert.

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 450 22-450.

Vollsperrung der Soonwaldstraße in Delkenheim

Ab Montag, 16. September 2019, ab ca. 9 Uhr entfallen die Haltestellen „Schlagmühle“ und „Eifelstraße“ in beide Richtungen.

Fahrgäste der Linien 15 und 48 werden gebeten in der Straße Hauptwache die ebenfalls verlegte Haltestelle „Rathausplatz“ (auf Höhe Hausnummer 1) in Richtung Hochheim und in Richtung Wiesbaden (auf Höhe Hausnummer 5) zu nutzen.

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

Fahrradvermietsystem „meinRad“ wächst zusammen

Wiesbaden, Mainz, Budenheim und Ingelheim sind über „meinRad“ verbunden

MAINZ/WIESBADEN. Das Fahrradvermietsystem meinRad wächst für Kundinnen und Kunden in Mainz, Wiesbaden, Ingelheim und Budenheim enger zusammen. Nach einer Testphase in den vergangenen Tagen ist es jetzt offiziell möglich, die Mieträder in Mainz, Wiesbaden, Ingelheim oder Budenheim per App auszuleihen und in jeder dieser vier Kommunen zurückzugeben. Möglich macht dies eine neue App, die seit einigen Tagen auch für Mainzer Kundinnen und Kunden zugänglich ist und die das Mieten eines Rades per Handy erlaubt. Dies konnten bisher nur die „meinRad“-Nutzer in Wiesbaden. Mit der Systemzusammenführung kommt auch in Wiesbaden ein Update für die „meinRad-“App.

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, sein Wiesbadener Amtskollege Gert-Uwe Mende, die Verkehrsdezernenten der beiden Städte, Katrin Eder und Andreas Kowol, Stadtwerke-Vorstand Dr. Tobias Brosze, sowie der Geschäftsführer der Mainzer Mobilität, Jochen Erlhof, und der Geschäftsführer der ESWE Verkehr, Jörg Gerhard, stellten den Medien die Neuerungen bei einem Pressetermin am Kasteler Rheinufer unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke vor. Anschließend wurde das Zusammenwachsen der Systeme auch praktisch demonstriert: Die Mainzer Gastgeber des Pressetermins radelten über die Heuss-Brücke nach Mainz und besiegelten den Zusammenschluss der technisch bisher unterschiedlichen Mietsysteme auch offiziell bei der Rückgabe der Räder an einer der blauen Stationen am Mainzer Rathaus.

In den vergangenen Monaten hatte das „meinRad“-Team mit Hochdruck auf beiden Seiten des Rheins an der Zusammenführung der Systeme gearbeitet. Vor etwas mehr als einem Jahr war das Fahrradvermietsystem in der hessischen Landeshauptstadt an den Start gegangen. Die dort registrierten Kundinnen und Kunden können seitdem etwa 500 Räder an mehr als 80 sogenannten freien Stationen, also ohne Andockerfordernis, in Wiesbaden per App mieten und dort zurückgeben.

Bei diesen Stationen handelt es sich um gut sichtbar gekennzeichnete Flächen mit Fahrradständern, in deren unmittelbarem Umkreis die Ausleihe und Rückgabe der Räder durch das Öffnen und Schließen eines Schlosses an den Rädern per App möglich ist. In Mainz, Ingelheim Budenheim, Kastel und Kostheim war bisher die Miete eines Rades an den rund 120 vorhandenen Stationen nur per Andockmechanismus und einer Kundenkarte möglich. Diese Stationen sind blau gekennzeichnet. Künftig wird es auch in Mainz, Ingelheim, Budenheim, Kastel sowie Kostheim neue grüne Stationen geben – zusätzlich bleiben die blauen Stationen hier erhalten. Die Farbgebung gilt so für Mainz, Budenheim, Ingelheim und AKK.

Welche Vorteile bringt der Zusammenschluss für die Nutzerinnen und Nutzer?

Die neue „meinRad“-App gibt es für android- und iOS-taugliche Handys. Das Fahrradvermietsystem steht ab sofort mit über 1.200 Rädern in Wiesbaden, Mainz, Ingelheim und Budenheim zur Verfügung. An über 200 Stationen können die Räder (nach Verfügbarkeit) täglich und rund um die Uhr gemietet und zurückgegeben werden. Die Fahrten werden in Zeiteinheiten abgerechnet. Die erste Einheit beträgt dann 60 Minuten (bisher 30 Minuten), jede weitere Einheit 30 Minuten.

Flexibel dank App und elektrischem Schloss

Kundinnen und Kunden möchten das Rad kurz abstellen? Kein Problem! Dank der App und dem elektrischen Schloss am Fahrrad können sie das Rad auch außerhalb von Stationen sicher zwischenparken. Die Mietzeit läuft während des Parkens weiter. Ab sofort können die Nutzer ihr Rad aussuchen. Einfach die App öffnen, Rad via Bluetooth entriegeln, aufsteigen und los geht’s!

Die MVGmeinRad-App hat in einer Stationsübersicht immer alle freien Räder im Blick. Zudem können die Kundinnen und Kunden künftig den Überblick über Ihre vorherigen Fahrten behalten und jederzeit via App persönliche Daten, Zahlungsinformationen oder Preismodelle ändern.

Aus technischen Gründen ist aktuell keine Mehrfachvermietung möglich. Das heißt man kann derzeit pro Konto ein Rad mieten. Es wird intensiv daran gearbeitet, die Mehrfachausleihe wieder zu ermöglichen.

Wie kann man die neue App herunterladen?

Wer bereits die bisherige die ESWE Verkehr meinRad-App oder die App MVGmeinRad oder installiert hatte, erhält die neue Version über ein Update. Die App ist im Play und im App Store verfügbar.

Durch die App-Lösung kann „meinRad“ auf Mainzer Seite künftig leichter wachsen. Oberbürgermeister Michael Ebling: „Nach dem Probestart der neuen App vergangene Woche werden wir heute die ersten fünf grün gekennzeichneten neuen Stationstypen in Betrieb nehmen. Es sind die Stationen in der Erzberger Straße und Krongarten (Gonsenheim), Mühlweg (Bretzenheim), Friedrich-Ebert-Straße (Weisenau), Ricarda-Huch-Straße (Hartenberg-Münchfeld).“

Die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder freut sich, dass es nicht bei diesen fünf neuen Stationen bleiben wird: „Weitere zusätzliche neue Stationen werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Das wird vor allem die Menschen in den Mainzer Stadtteilen freuen, die nicht so innenstadtnah liegen – hier wird es künftig wesentlich einfacher und kostengünstiger sein, neue Stationen zu errichten, als es bisher der Fall war.“

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende ist überzeugt davon, dass mit der jetzigen Weiterentwicklung des Fahrradvermietystems meinRad der Fahrradverkehr im Ballungsraum Mainz-Wiesbaden auf eine noch höhere Stufe gestellt wird: „War es bisher nicht möglich, ein Rad in einer unserer Städte auszuleihen und in der anderen Stadt zurückzugeben, so haben ESWE Verkehr und die Mainzer Mobilität die Barriere nun überwunden.“

Der Wiesbadener Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol: "Die Hochzeit zwischen MVG meinRad und ESWE meinRad musste zwar um ein Jahr verschoben werden, jedoch wenn diese Zeit der Zuverlässigkeit der Technik zu Gute kommt, dann war es keine verlorene Zeit. Damit sich die Mainzer und die Wiesbadener Räder in Zukunft noch leichter vermischen können, wollen wir die Kaiserbrücke auf jeder Rheinseite mit einer stufenlosen Auffahr-Rampe auszustatten."

Ändern sich die Preise?

Ja, die Preise wurden optimiert. Teilweise wird es etwas günstiger, teilweise etwas teurer. Jeden sogenannten Basispreis kann man auch als Komfortpreis nutzen – je nachdem wie die persönliche Fahrradnutzung aussieht. Wenn man bisher den MVGmeinRad-Tarif "SILBER", "GOLD", "GOLDplus" oder "STUDIS" genutzt hat, werden die restlichen Monate des Vertragsjahres dem Kundenkonto gutgeschrieben. Achtung: Alle Kundinnen und Kunden wurden mit dem Systemstart am 6. September in den Preis "Standard Basis" überführt. Bis Ende September ist im Standard Basis-Tarif die erste Stunde kostenlos! Als Vielfahrer/in empfehlen wir den Kundinnen und Kunden eine direkte Änderung in einen der Komfortpreise. Neu sind nun auch die Möglichkeiten, bei denen man nun in beiden Städten als ÖPNV-Abokunde für umgerechnet sechs Euro pro Monat immer den ersten Takt kostenfrei meinRad fahren kann.

Die neuen Preise:

  Grundpreis im Jahr Erste 60 Minuten Weitere 30 Minuten
Standard Basis - 1,50 € 1,50 €
Standard Kompfort              90,00 € kostenlos 1,50 €

 

  Grundpreis im Jahr Erste 60 Minuten Weitere 30 Minuten
Vorteil Basis * - 0,75 € 0,75 €
Vorteil Kompfort *                72,00 € kostenlos 0,75 €

 

* Für Inhaber/innen eines/einer Abos, JobTickets, FirmenCard, LandesTickets Hessen, CleverCard, Schülertickets Hessen, RNN-Schülerjahreskarte oder SemesterTickets einer Hochschule außerhalb von Mainz. Der/Die Inhaber/in muss das 18. Lebensjahr erreicht haben und die Fahrkarte das RMV-Tarifgebiet 6500 bzw. die RNN-Wabe 300 (je Mainz-Wiesbaden) oder das RMV-Tarifgebiet 6870 bzw. die RNN-Wabe 320 (je Ingelheim) beinhalten.

 

  Grundpreis im Jahr Erste 60 Minuten Weitere 30 Minuten
Mainzer Studis Basis ** - 0,50 € 0,50 €
Mainzer Studis Kompfort ** 36,00 € kostenlos 0,50 €

 

** Für Inhaber/innen des SemesterTickets der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hochschule Mainz, Katholischen Hochschule Mainz oder der European Management School Mainz.

www.mobilitaet365.de ist online

Kick-off für Internetseite zum Mobilitätsleitbild / Erstes Symposium wird als Video eingestellt

Wiesbaden. Die Website www.mobilitaet365.de und der Facebook-Auftritt „Mobilität365“ sind jetzt online. Ab sofort informiert die Internetseite Wiesbadenerinnen und Wiesbadener über den Fortschritt beim Mobilitätsleitbild der Stadt Wiesbaden. An der Erarbeitung des Leitbildes sind rund 80 Interessengruppen aus Wirtschaft, Verbänden, Vereinen, Initiativen und andere Institutionen und öffentliche Einrichtungen beteiligt.

Damit alle Bürgerinnen und Bürger den Prozess nachverfolgen können, wird das erste Symposium zum Thema „Urbanisierung“ ab Mittwochmittag, 11. September 2019, auf der Website www.mobilitaet365.de als Video abrufbar sein. „Wir stellen so die Transparenz des Prozesses sicher und ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern sich inhaltlich über Facebook einzubringen“, sagt ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard.

Auf der Website www.mobilitaet365.de sind begleitend zum Leitbild alle öffentlichen Studien zu Wiesbaden, die mit Mobilität zusammenhängen, zum Download verfügbar. Dazu bietet die Website fortlaufend weitere Hintergrundinformationen und Interviews mit Experten. Ferner wird auf der Website der Leitbildprozess, der sich an den vier gesellschaftlichen Megatrends „Urbanisierung, Gesundheit, Konnektivität und Sicherheit“ orientiert, erklärt. Ab Mittwoch, 11. September 2019, ist dort auch die erste Ausgabe der Mobilitätszeitung „Mobilität365°“ zum Download verfügbar.

Über die Facebook-Seite „Mobilität365“ öffnet sich der Prozess der Öffentlichkeit und bietet die Möglichkeit, sich mit Ideen und Anregungen zu beteiligen, lösungsorientiert mitzudiskutieren oder auch Fragen zu stellen.

ESWE Verkehr startet autonomes Fahren an den Helios HSK

In einer gemeinsamen Grundsatzvereinbarung (Letter of Intent) haben ESWE Verkehr und die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken einen Probe- und Dauerbetrieb für autonomes Fahren auf dem Klinikgelände auf dem Freudenberg vereinbart. „Damit ist Wiesbaden die erste Stadt im Rhein-Main-Gebiet, die einen Dauerbetrieb mit autonomen Fahrzeugen ermöglichen will“, sagt ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Prof. Hermann Zemlin.

Auch für den Partner, die Helios HSK, bietet die Lösung nur Vorteile. „Die neue HSK steht für Modernität und Innovation, das gilt für die Medizin, für die Pflege und unsere Serviceangebote. Und dazu gehören auch attraktive mobile Konzepte“, sagt Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek.

Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr: „Wiesbaden will in der Mobilität eine Führungsrolle einnehmen. Daher brauchen wir Pilotprojekte wie das autonome Fahren an den Helios HSK, um die notwendigen Erfahrungen für Zukunftsverkehre zu sammeln. Die Erkenntnisse aus diesem Praxistest geben uns Aufschlüsse, wie neue Verkehrssysteme im Alltag funktionieren können“. Daher sei das Projekt an den Helios HSK ein guter erster Anfang, so Kowol. 

Im Herbst dieses Jahres soll ein mehrwöchiger Probebetrieb auf dem Klinikgelände mit einem Fahrzeug starten. Der Dauerbetrieb des autonomen Fahrens ist dann ab der zweiten Jahreshälfte 2020 geplant und wird mit der Fertigstellung des Klinikneubaus Ende 2021 die heutige Bushaltestelle mit dem Foyer des Neubaus verbinden. „Damit können wir unseren Besuchern einen zusätzlichen Service anbieten: Wer die Strecke zum Neubau nicht zu Fuß laufen möchte, kann einfach in das autonome Shuttle steigen“, erklärt Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek zum gemeinsamen Projekt mit ESWE Verkehr. „Wir freuen uns sehr, dass das autonome Fahren bei uns realisiert wird“, so Henek.

Das autonome Shuttle wird in der nach dem Umzug beginnenden Abrissphase des jetzigen Klinikbaus von der Bushaltestelle um das Zwerg-Nase-Haus zum dann neuen Haupteingang fahren. 

Sobald der Landschaftspark auf dem dann ehemaligen Klinikgelände gestaltet ist, wird das Shuttle den Park queren und die Bushaltestelle noch direkter mit dem neuen Eingang verbinden. „Das mit Öko-Strom betriebene Shuttle fügt sich daher hervorragend in unser Gestaltungskonzept“, so Henek. Zudem werde die künftig etwas weitere Entfernung von der Bushaltestelle zum künftigen Foyer mit einem modernen umweltfreundlichen Verkehrsmittel überbrückt. 

„Wir gehen damit den Weg konsequent weiter, ESWE Verkehr als modernen Mobilitätsdienstleister weiterzuentwickeln“, so Geschäftsführer Jörg Gerhard. Für ESWE Verkehr sei es essentiell wichtig, neue Technologien und Verkehrssysteme auszuprobieren und auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen.

Die Vorbereitungen für den Probebetrieb im Herbst 2019 laufen auf Hochtouren – das genaue Startdatum wird noch bekanntgegeben. Geplant ist eine Teststrecke hinter dem heutigen Klinikbau. Startpunkt ist das Bildungszentrum. Die ca. 300 Meter lange Strecke führt bis an den Neubau heran. In der Pilotphase wird es hier für Klinikmitarbeiter und Gäste regelmäßige Fahrten geben, die mit Baustellenführungen und Veranstaltungen kombiniert werden können. Die Pilot-Strecke befindet sich auf dem für den öffentlichen Verkehr geschlossenen Klinikgelände und kann daher genehmigungsfrei realisiert werden. Das Shuttle wird auf einer eigenen virtuellen Fahrbahn geführt. Entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben muss ein autonomes Shuttle von einem sogenannten „Operator“ begleitet werden, der gegebenenfalls über eine Steuereinheit eingreifen kann.

Das Projekt kann ermöglicht werden, weil ESWE Verkehr beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Fördermittel in Höhe von ca. 2,05 Millionen Euro eingeworben hat. Die Mittel sind für autonomes Fahren als auch On-Demand-Verkehre vorgesehen.

In der Grundsatzvereinbarung ist unter anderem festgelegt, dass ESWE Verkehr die Personal- und Ausbildungskosten finanziert sowie die Kosten für Anschaffung und Betrieb des autonomen Fahrzeuges. Die Helios HSK stellen indes die baulich geeignete Fahrstrecke für den Pilot- und Dauerbetrieb zur Verfügung. Ferner stellt die Helios HSK einen Abstellraum bereit und übernimmt die (Öko-)Stromkosten.

In einer Pressekonferenz im Herbst zum Start des Pilotbetriebes werden die weiteren Einzelheiten bekanntgegeben.

12. CityBahn-Info-Tour

Kostenlose Informationen für Interessierte 

Wie sehen Straßenbahn-Haltestellen aus? Wie kann Fahrdraht stadtverträglich gestaltet werden? Wie teilen sich die Verkehrsteilnehmer den Straßenraum?

Diese und viele andere Fragen rund um die CityBahn wird Uwe Hiltmann, kaufmännischer Projektleiter der CityBahn GmbH, auf der 12. Info-Tour nach Mainz beantworten am:

Samstag, den 7. September 2019 um 13.00 Uhr

Treffpunkt Wiesbaden Hauptbahnhof, Fernbus-Haltstelle 2 (Gartenfeldstraße).

Vom Wiesbadener Hauptbahnhof geht es zunächst mit einem Sonderbus zum Mainzer Hauptbahnhof. Von dort weiter als Sonderfahrt mit der Mainzelbahn auf den Lerchenberg. Die Tour endet gegen 16 Uhr wieder am Wiesbadener Hauptbahnhof. Teilnehmen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wegen des großen Interesses bei den vergangenen Touren ist eine verbindliche schriftliche Anmeldung erforderlich unter: infotourcitybahn-verbindet.de.

Wir freuen uns auf Sie, Ihre aktive Teilnahme und Fragen bei der CityBahn-Info-Tour.