WO WILMA HIN?
Mit unserem autonomen Kleinbus ab in die Zukunft, auf ganzer Linie!

Durch die Digitalisierung unserer Gesellschaft entstehen immer neue Angebote und Services. Auch die Art, wie wir miteinander kommunizieren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, verändert sich zunehmend: Mobilität soll maßgeschneidert sein und zu den eigenen, individuellen Bedürfnissen passen.

Ebenso wichtig ist das Thema der Nachhaltigkeit, um den Menschen ein Umfeld mit hoher Lebensqualität zu bieten. Hier sind intelligente Lösungen gefragt, die den öffentlichen Nahverkehr als Rückgrat urbaner Mobilität stärken. So machen wir Städte smarter und lebenswerter, bringen Menschen dazu, ihr eigenes Auto noch häufiger stehen zu lassen und bereiten uns schon heute auf eine Zukunft mit autonomem Fahren vor. Hierfür erproben wir neue Technologien und erforschen ihre Akzeptanz bei unseren Kunden. Alle Fahrzeuge sind darüber hinaus vollelektrisch und tragen dazu bei, die Stickoxid-Werte in der Stadt zu reduzieren.

Der erste Testfeld fand vom 11. bis zum 29. Februar 2020 auf dem Gelände der Helios HSK statt.

Die Zukunft wird abgefahren! Da Wilma dabei sein!

„ESWE Verkehr hat den Anspruch, in der Landeshauptstadt Wiesbaden Mobilität für morgen entscheidend mitzugestalten. Dabei gilt: unsere Vision – null Emission. Als einen Baustein zu diesem Ziel sehen wir auch Projekte aus dem Zukunftsbereich Autonomes Fahren an.“

Jörg Gerhard und Hermann Zemlin, ESWE-Verkehr-Geschäftsführer

Wilma wissen was drin ist | Fahrzeug & Technik

  • Fahrzeug-Fakten

    Navya Arma DL 3 / Baujahr 2017

     

    Länge 4,75 m
    Breite 2,11 m
    Höhe 2,65 m
  • Technik

    1 12-Volt-Batterie
    2 80-Volt-Batterie
    3 Verkabelung für Hochspannung (orange gefärbt)
    4 Elektromotor
    5 Induktionsladeplatte

Mittels der LIDAR-Sensoren (2D und 3D) scannt das Fahrzeug seine Umgebung (sensorbasierte Erkennung). Die Sensoren senden Laserstrahlen aus und detektieren das aus der Atmosphäre zurückgestreute Licht. Aus der Lichtlaufzeit der Signale wird die Entfernung zum Ort der Streuung berechnet und sich im näheren Umfeld des Fahrzeugs bewegende Objekte erkannt. Entsprechend kann das Fahrzeug seine Geschwindigkeit anpassen oder gänzlich anhalten.

Das Odometer misst mechanisch die zurückgelegte Wegstrecke des automatisierten Fahrzeugs. Dabei wird die Anzahl der Radumdrehungen zwischen zwei Messpunkten gezählt und zusammen mit dem bekannten Radumfang in eine Wegdifferenz und umgerechenet.

Eine inertiale Messeinheit ist eine Kombination aus mehreren Inertialsensoren. Mit einem IMU-Sensor bzw. einer Inertial Measurement Unit können Beschleunigungs- und Drehratenmesswerte erfasst werden. Dadurch kann das Fahrzeug seine genaue Position bestimmen. In Kombination mit dem GPS (Global Positioning System) kann das Fahrzeug die aktuelle sowie die prognostizierte Lage bestimmen.

GPS funktioniert über Satelliten, die stetig ihre Position und Uhrzeit aussenden (funkbasierte Ortung). Das Ganze läuft über codierte Radiosignale. Aus diesen Informationen kann wiederum das Fahrzeug als GPS-Empfänger den eigenen Standpunkt berechnen.

Während des Pilotbetriebs sind die Kameras nicht eingeschaltet.

Zukünftig sollen autonome Fahrzeuge auch ohne Operatoren fahren können. Dann stehen die Kameras zum Beispiel in Notfallsituationen der Leitstelle zur Verfügung. Sie erlauben es ihnen, einen schnellen Überblick über die Situation vor Ort zu erhalten und, falls nötig, entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. 

„Wir denken den ÖPNV der Zukunft über Bus und Bahn hinaus und autonomes Fahren ist dabei eine spannende Technologie. Autonome Fahrzeuge können den ÖPNV ideal auf der ersten und letzten Meile als On-Demand-Verkehr ergänzen, in Tagesrandlagen das Angebot verbessern und im ländlichen Raum die Fläche noch besser erschließen. Was getan werden muss, damit diese Vision Wirklichkeit werden kann, wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern auch hier in Wiesbaden herausfinden. Hierfür verleihen wir gern eines unserer vier autonomen Fahrzeuge und stellen die Operatoren zur Verfügung.“

Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer

© RMV/Holger Peters

Wilma mehr wissen | Häufig gestellte Fragen

Autonomer Kleinbus (Wilma)

  • Was bedeutet „autonom“?

    Autonomes Fahren meint automatisiertes bzw. fahrerloses Fahren.

    Mit dem Pilotbetrieb soll die Fahrzeugsensorik erprobt werden. Hierfür wird eine zu 100 % festgelegte Strecke hin- und hergefahren und beobachtet, wie das System auf äußere Einflüsse reagiert, z. B. auf Tageszeit, Wetter und kreuzende Fußgänger.

Wo wollte Wilma hin? Wann wollte Wilma los?

Wo wollte Wilma hin?

  • Gelände der Helios HSK
  • Verbindet das Bildungszentrum mit der Baustelle des Klinik-Neubaus

Wann wollte Wilma los?

  • Vom 11. bis zum 29. Februar 2020
  • Dienstags bis samstags, von 12:00 bis 18:00 Uhr

Wilma nicht laufen...
(Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln)

  • Mit den Linien 23, 24, 39 und 49 zur Haltestelle „Dotzheim Dr. H. Schmidt-Kliniken“ und dann der grünen Linie folgen (siehe Karte unten)

next services

„Unsere moderne Medizin erhält mit dem Neubau der HSK endlich auch ein modernes Gesicht. Dazu passen neue Mobilitätsideen ganz hervorragend. Wir freuen uns daher, unseren Patienten und Besuchern mit Einzug in unseren Neubau Ende 2021 einen autonomen Shuttle-Service anbieten zu können. Als Vorgeschmack darauf dürfen wir schon jetzt eine Pilotstrecke präsentieren. Wir danken allen Projektbeteiligten und freuen uns auf viele Probefahrer. Besuchen Sie Wilma, testen Sie die Mobilität der Zukunft und entdecken Sie das moderne Gesicht unserer Medizin bei einem Rundgang durch unseren Klinikneubau.“

Sandra Henek, Klinikgeschäftsführerin Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden

 

Alle Infos zum Neubau gibt's hier.

Das Wilma sehen!
Hier gibt es erste Eindrücke.

  • Kraft tanken für den Tag.
     

  • Pressekonferenz am 13. Februar 2020.

  • Monitor im Fahrzeug.

  • Monitor im Fahrzeug.

  • Eindruck vom Abtransport.

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