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Diese Meldung wurde am 13.09.2022 um 08:19 Uhr archiviert.

Fazit nach erstem Tag Samstags-Fahrplan und Warnung wegen Salzbachtalbrücken-Baustelle am Dienstag

Seit dem heutigen Montag gilt im Wiesbadener Liniennetz von ESWE Verkehr flächendeckend der Samstags-Fahrplan mit einzelnen Ausnahmen (siehe: www.eswe-verkehr.de/aktuelle-fahrplaninfos). Die deutliche Fahrplanreduktion unter der Woche war notwendig geworden, weil dem Mobilitätsdienstleister im täglichen Betrieb derzeit etwa 50 Busfahrer fehlen.

Nach dem ersten Geltungstag des neuen Fahrplans in der Landeshauptstadt zieht ESWE-Verkehr-Pressesprecher Micha Spannaus Bilanz: „Unser erstes Fazit fällt gemischt aus. Die Situation ist angespannt, aber das große Chaos ist nicht ausgebrochen. Die Fahrgäste haben sich gut auf die Situation vorbereitet. Es ist aber auch völlig klar, dass in den ersten Tagen eines angepassten Fahrplans nicht alles sofort funktionieren kann. Hier können wir nur um Geduld bitten.”

Auf einigen Strecken seien die Busse trotz nahezu aller eingesetzter Gelenkbusse sehr voll gewesen. In wenigen Ausnahmefällen haben auch mal Fahrgäste nicht mehr mitgenommen werden können, so Spannaus weiter. „Durch die Verstärkerfahrten mit vielen Einsatzwagen konnten wir zwar im Großen und Ganzen für Entlastung sorgen, überall gelungen ist es uns das aber nicht. Daran wollen wir im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten arbeiten. Da haben wir natürlich auch jene Linien im Blick, auf denen viele Schülerinnen und Schüler unterwegs sind.”

ESWE Verkehr hatte an zentralen Haltestellen Mitarbeiter zur Kundeninformation und zur Beobachtung des Fahrgastgeschehen eingesetzt. Auch auf schriftlichem Wege kamen einige Anregungen der Fahrgäste rein.

„Die gewonnenen Erkenntnisse werten wir jetzt aus und versuchen bestmöglich darauf zu reagieren. Klar ist aber auch: Heute morgen waren alle Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz, die uns derzeit zur Verfügung stehen. Das heißt wir können erstmal nur versuchen, im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten die vorhandenen Kapazitäten optimierter zu verteilen”, erklärt Spannaus.

„Wichtig ist auch zu wissen, dass ein Fahrplan und der dahinterstehende Dienstplan sehr komplexe Instrumente sind. Man kann diese immer nur mit einigen Tagen Vorlauf anpassen. Und wir werden auch nicht jeden Fahrgastwunsch erfüllen können. Das ist nicht schön, aber die ehrliche Realität.“

Erschwerend kommt noch hinzu, dass am morgigen Dienstag eine zentrale Einfallstraße nach Wiesbaden, nämlich die Mainzer Straße, wegen Arbeiten an der Salzbachtalbrücke zur Hauptverkehrszeit voll gesperrt wird. Das bedeutet für ESWE-Busse in diesem Bereich zusätzliche Umleitungen. Außerdem wird die Vollsperrung für erheblichen Stau auf anderen Wegen in die Stadt sorgen. Vermutlich wird die Berliner Straße und in der Folge der 1. Ring noch voller als sonst. „In diesem Stau stehen dann auch unsere Busse, was zusätzlich zur angespannten Situation auch noch zu Verspätungen führen wird”, warnt Spannaus.

ESWE Verkehr empfiehlt daher allen Pendlern, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen. Wer zwischen Mainz und Wiesbaden pendelt, sollte unbedingt auf die S-Bahnen ausweichen.

Weitere Informationen über Wiesbadens Mobilitätsdienstleister finden Sie auf www.eswe-verkehr.de oder auf unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken.

News erschienen am Monday, 05. September 2022 in der Kategorie „Unternehmen“

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