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Elf Wasserstoff-Busse sind ab Mitte 2019 im Einsatz

Gemeinsames „0-Emissionen-Projekt“ von ESWE Verkehr, Mainzer Mobilität, In-der-City-Bus und traffiQ schreitet voran: Fahrzeuge und neue Tankstelle bestellt

Rhinos und ESWE Verkehr für Barrierefreiheit

Auf dem Spielfeld sind sie alle gleich: Bei den Rollstuhl-Basketballern der „Rhine River Rhinos“ sitzen Spieler mit und ohne Handicap im Rollstuhl und kämpfen gemeinsam. Um nicht nur beim Sport, sondern auch beim Thema Mobilität für gleiche Voraussetzungen zu werben, haben die Dickhäuter vom Rhein aus der Bundesliga und ESWE Verkehr zum Saisonauftakt am 29. September 2018 gemeinsam das Video „Barrieren überwinden – Menschen verbinden“ gedreht.

„Wir freuen uns sehr über diese gemeinsame Kampagne, denn Kommunikation liefert die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und den Abbau von Barrieren“, sagt Rhinos-Manager Mirko Korder. Beim Sport der Rhine River Rhinos funktioniere das schon perfekt, Fußgänger oder Rollstuhlfahrer spiele auf dem Feld keine Rolle mehr – alle nutzten dasselbe Sportgerät, während die Mannschaft und der gemeinsame Erfolg im Vordergrund stehe. „Im normalen Alltag gibt es jedoch noch oft Barrieren, die potentiellen Schnittmengen zwischen den Menschen schon im Vorfeld erschweren. Deswegen sind Unternehmen wie die ESWE Verkehr, mit ihren 100 Prozent barrierefreien Bussen, einfach vorbildlich und geradezu Möglichmacher für eine inklusive Gesellschaft“, so der Manager.

Die seit zwei Jahren bestehende Kooperation zwischen der Verkehrsgesellschaft und dem inklusiven Sportverein solle kontinuierlich ausgebaut werden, erläutert ESWE Verkehr Marketing-Chef Thorsten Witkowski. Seit Beginn des Jahres wirbt der mit Spielszenen beklebte Rhinos-Bus von ESWE Verkehr für den Bundesligaverein, der am Samstag um 17 Uhr in der Wiesbadener Sporthalle Klarenthal an der Geschwister-Scholl-Straße 10 gegen den RSB Thuringia Bulls antritt. Auch in Zukunft, so Witkowski, werde es weitere Aktionen mit den Rhinos als inklusives Aushängeschild der Stadt Wiesbaden geben. Das Video „Barrieren überwinden – Menschen verbinden“ gibt es hier zum Anschauen.

Umleitung Linie 8

Wegen der Sperrung der Straße Neuberg fährt die Linie 8 von Montag, dem 24. September 2018 um 7 Uhr, folgende Umleitung:

In Richtung Steinberger Straße (über Schumannstraße) fahren die Busse den normalen Fahrweg bis zur Haltestelle „Robert-Schumann-Schule“, links in die Idsteiner Straße zur verlegten Haltestelle „Neuberg“ und weiter über den normalen Fahrweg.

In Richtung Steinberger Straße (über Dambachtal) fahren die Busse den normalen Fahrweg bis zur Haltestelle „Dambachtal“, links in die Thomaestraße, rechts in die Idsteiner Straße zur verlegten Haltestelle „Neuberg“ und weiter über den normalen Fahrweg.  

In Richtung Steinberger Straße (über Idsteiner Straße) fahren die Busse den normalen Fahrweg bis zur Haltestelle „Humperdinckstraße“, weiter geradeaus über die Idsteiner Straße zur verlegten Haltestelle „Thomaestraße“, weiter zur verlegten Haltestelle „Neuberg“ und über den normalen Fahrweg.  

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

Qualität vor Quantität

ESWE Verkehr will deutschlandweit den ersten komplett emissionsfreien ÖPNV anbieten: Um die Qualität dieser Vision nicht zu gefährden, soll es nun nach dem Willen des Aufsichtsrates von ESWE Verkehr und auf Anraten der Fachanwälte im europaweiten Ausschreibungsverfahren für Elektrobusse eine sogenannte Änderungsbekanntmachung geben.

„Dadurch kann es zu kurzfristigen Verschiebungen im gesamten Prozess um wenige Monate kommen. Das ist aber auch die große Chance, eine perfekte Grundlage für das Projekt zu legen. Die ersten Elektrobusse werden nächstes Jahr durch Wiesbaden rollen“, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol und Aufsichtsrats Vorsitzender. Durch die Änderungsbekanntmachung hätten weitere Unternehmen die Möglichkeit, sich zu bewerben.

Notwendig ist dieser Prozess, da es entgegen bisheriger Zusagen durch neue politische Entwicklungen Unklarheiten über die Höhe der finanziellen Förderung des gesamten Projektes vor allem durch den Bund gibt. Zudem haben potentielle Lieferanten kurzfristig vor dem Termin zur Abgabe letztverbindlicher Angebote im August noch Klärungsbedarf in Detailfragen angemeldet, da das Programm nicht nur aus dem kompletten Austausch von 221 Elektrobussen besteht, sondern auch das gesamte Betriebshofmanagement beinhaltet - und damit deutschlandweit in dieser Dimension neu und einmalig ist.

 „Auch wenn wir ein Leuchtturmprojekt sind, wollen wir keine Schnellschüsse machen und vergaberechtlich korrekt arbeiten“, meint auch ESWE Verkehr-Geschäftsführer Frank Gäfgen. Das Projekt mit allen seinen Facetten sei nicht nur Pionierarbeit, „sondern ein wenig auch wegweisende Grundlagenforschung zum Thema Elektromobilität im ÖPNV“.

Schiersteiner Brücke: Weiterhin Einschränkungen im Busverkehr

Nach derzeitigem Planungsstand soll ab kommenden Samstag, 07.11.2015, die Schiersteiner Brücke wieder für LKW über 3,5 t zur Nutzung freigegeben werden. Diese Freigabe kann jedoch nicht für den Busverkehr der Gemeinschaftslinien 45 und 47 der ESWE Verkehr und der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) gelten. Grund hierfür sind die weiterhin bestehenden Bauschäden an der Vorlandbrücke im Bereich Mainz-Mombach, weshalb die beiden Buslinien nicht den gewohnten Linienweg fahren können. Weiterhin enden die beiden Linien vom Wiesbadener Bahnhof aus kommend an der Haltestelle „Friedrich-Bergius-Straße“ (Linie 45) bzw. „Carl-Bosch-Straße“ (Linie 47) und fahren von dort wieder in Richtung Wiesbaden Innenstadt zurück.

Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis.