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Busfahren als Unterrichtsstoff: Aus der Praxis von ESWE Verkehr lernen

In den letzten Wochen hatten die Schüler der fünften Klassen der Wiesbadener Schulen ungewöhnliche Unterrichtseinheiten: Auf dem Stundenplan stand die Teilnahme an der Busschule von ESWE Verkehr. Seit zwölf Jahren wird das Projekt in Kooperation mit dem Büro für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden angeboten. Schüler der fünften Klassen von Regel- und Förderschulen sowie Schulkinder aus Vororten ohne Grundschule lernen unter anderem das richtige Verhalten beim Ein- und Aussteigen kennen.

„Sicheres Abstandhalten von der Fahrbahn, richtiges Verhalten im Fall einer Gefahrenbremsung, korrekte Handhabung von Nothahn und -hammer, aber auch das Sitzplatz-Freimachen für ältere oder eingeschränkte Fahrgäste – dies und noch vieles mehr sind die pädagogischen Elemente der Schulstunden der Busschule“, erläutert ESWE Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard.

Von September bis November dieses Jahres bekamen rund 2.400 Schüler auf kindgerechte und praxisnahe Weise die wichtigsten Regeln für das gefahrlose Busfahren von Mitarbeitenden von ESWE Verkehr gezeigt. Seit der Schulungssaison 2019 ist zusätzlich ein Fahrzeug mit Werbung für die Busschule beklebt. Als Schlagworte sind die im Straßenverkehr wichtigen Werte Rücksicht, Sicherheit und Vorsicht darauf abgebildet.

Die jeweils 45-minütigen Unterrichtseinheiten sind in fünf Themenblöcke gegliedert: „Sicheres Verhalten an der Haltestelle“, „Sicheres Einsteigen“, „Sicherheitseinrichtungen im Bus“, „Sicheres Verhalten beim Aussteigen“ sowie „Richtiges Verhalten während der Fahrt“.

„Die Idee Busfahren in den Schulunterricht aufzunehmen hat sich in den zurückliegenden Schuljahren bestens bewährt“, erklärt Jörg Gerhard: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unser Konzept, das nicht auf den erhobenen Zeigefinger setzt, sondern den Spaß und die kindliche Neugier in den Mittelpunkt stellt, richtig ist. Auf spielerische und altersgerechte Weise die Regeln für sicheres und soziales Verhalten im Bus praktisch und lebensnah einzuüben, bringt nicht nur für die teilnehmenden Schüler Vorteile, sondern auch für die anderen Fahrgäste. Neben dem Plus an Sicherheit, trägt die Busschule generell zu mehr Miteinander, Verständnis und Rücksichtnahme im Nahverkehr bei.“

Stadtrat Christoph Manjura, Wiesbadens Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration, bestätigt: „Das Projekt ist deswegen so wichtig, weil es ermöglicht, dass Schüler lernen, wie sie sicher und konfliktfrei Busfahren.“

 

Bildunterschrift: Der Geschäftsführer von ESWE Verkehr, Jörg Gerhard, sowie der Wiesbadener Sozialdezernent Christoph Manjura, nahmen an einem Termin der Busschule des Mobilitätsdienstleisters teil (v.l.n.r.). 

News erschienen am Dienstag, 09. November 2021 in der Kategorie „Service“

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