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Dialog und Transparenz: CityBahn erläutert vorläufige NKU

Die Vorplanung für die CityBahn ist fast abgeschlossen. Insgesamt haben die Bürgerinnen und Bürger beider Landeshauptstädte genau 13 447 Anregungen und Wünsche eingebracht. Auch bei den kommenden Planungsschritten legt die CityBahn GmbH viel Wert auf Dialog und Transparenz, beispielsweise hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit. Den vorläufigen Stand der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) haben Fachleute deshalb in einer neuen Broschüre zusammengefasst, welche rechts unter Downloads zur Verfügung steht.

Das NKU-Verfahren ist vom Bund vorgegeben und bundesweit vom Bundesverkehrsministerium standardisiert, um Projekte vergleichbar zu machen und entscheiden zu können, welches Vorhaben förderwürdig ist. „Wir bieten einen ungewöhnlich detaillierten Einblick in Zahlen und Fakten, damit alle Bürgerinnen und Bürger die weiteren Planungsschritte nachvollziehen können“, sagt Hermann Zemlin, Geschäftsführer der CityBahn GmbH. Auch seine Kollegin, Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der CityBahn GmbH, sieht in der Berechnung trotz der Vorläufigkeit eine gute Grundlage für die nächsten Schritte: „Mit einem aktuell berechneten Nutzen-Kosten-Quotienten von 1,5 stehen wir sehr gut da und haben auch noch Spielraum, falls es seitens der Politik oder der Bewohnerinnen und Bewohner beider Städte zu begründeten Änderungswünschen kommt.“ 

Petra Strauß, PTV Transport Consult GmbH und NKU-Projektleiterin, betont, dass es nicht viele Projekte in Deutschland gebe, bei denen die zu erwartenden verkehrlichen Wirkungen so überzeugend seien, wie bei der CityBahn: „In der vorläufigen Nachfrageprognose gehen wir davon aus, dass werktags rund 13 000 Pkw-Fahrten durch die CityBahn vermieden und auf den ÖPNV verlagert werden können. Darüber hinaus wird die Leistungsfähigkeit des gesamten Verkehrssystems deutlich erhöht. Die NKU zeigt, dass die Investitionen vor diesem Hintergrund gesamtwirtschaftlich sinnvoll sind.“     

Im Planungsverlauf wird die Linienführung von den Planern weiter überarbeitet. Über Veränderungen in der Planung will die CityBahn GmbH auch weiterhin informieren, sobald Ergebnisse vorliegen. Die Informationen werden darüber hinaus fortlaufend mit den Fördergebern Land und Bund abgestimmt.


Die nächsten Schritte im Planungsprozess:

1.    Nach dem Beschluss in den politischen Gremien wird die Linienführung für Wiesbaden und Mainz in den kommenden Monaten im Rahmen der Entwurfsplanung weiter ausgearbeitet. Dabei erarbeiten die Ingenieurbüros ein detailliertes und realisierbares Konzept, definieren die Lage der Haltestellen sowie wichtiger Verknüpfungspunkte.

2.    Die Bürgerinnen und Bürger werden wir laufend über die Zwischenergebnisse der Entwurfsplanung informieren. Anregungen der Bürgerinnen und Bürgern gehen dabei in die Entwurfsplanung ein.

3.    Für die ausgearbeitete Linienführung erstellen die Planer dann voraussichtlich Mitte 2019 die Unterlagen für den Planfeststellungsantrag.

4.    Anschließend erfolgt die erneute NKU für die festgelegte und durchgeplante Linienvariante.

5.    Auf Grundlage der Berechnungen werden Förderanträge erstellt und beim hessischen und rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium eingereicht. 
 

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Ansprechpartner

Pressesprecherin Lisa Uphoff