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Ein Muss am Bus: Schritttempo fahren – Aktualisierte Kampagne von ESWE Verkehr für mehr Sicherheit

Selten war die Vorgabe Abstand zu halten so wichtig wie heute. Was derzeit zwischenmenschlich gilt, ist als Regel im Straßenverkehr genauso wichtig: das Einhalten von 1,50 Meter Abstand zwischen Fahrrädern und Kraftfahrzeugen. Denn viele Unfälle zwischen den genannten Verkehrsteilnehmern entstehen, wenn der Abstand zu gering ist. Eineinhalb Meter Seitenabstand gelten innerorts als Vorschrift beim Überholen von Radfahrern.

Außerorts erhöht sich der Mindestabstand auf zwei Meter. Kann der Abstand zum Beispiel auch von Bussen oder Lastwagen zu Fahrrädern nicht eingehalten werden, muss gewartet werden, bis Überholen mit Abstand möglich ist.

Auf diese Vorschrift machen aktuell der Wiesbadener Verkehrsdezernent, Andreas Kowol, und der Geschäftsführer von ESWE Verkehr, Jörg Gerhard, aufmerksam. Eine Buswerbekampagne mit drei Motiven für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist gerade aktualisiert und erweitert worden. In der Vorgängerkampagne gab es nur ein Motiv, das sich auf den Mindestabstand zu Fahrrädern beim Überholen bezogen hatte.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden unternimmt derzeit viel, um Radfahren sicherer und attraktiver zu machen. In kurzer Zeit wurden zahlreiche Hauptverkehrsstraßen im Rad-Grundnetz 2020 für den Radverkehr fit gemacht. Das zeigt Wirkung: Die Fahrradnutzung in der Landeshauptstadt steigt an, besonders bei Berufspendlerinnen und -pendlern. Im Fahrradklima-Test 2018 des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) wurde Wiesbaden bereits als „bester Aufholer“ ausgezeichnet. Aufgrund des zunehmenden Radverkehrs in der Landeshauptstadt wird das Thema Sicherheit im Sattel immer wichtiger.

„Mit Abstand sind Sie das Beste“, lautet die Überschrift der dazugehörigen Buswerbung. Das Thema Mindestabstand zu Fahrrädern hat auch einen hohen Stellenwert in den Fahrerschulungen von ESWE Verkehr. Die unternehmenseigene Fahrschule sensibilisiert deshalb regelmäßig alle Busfahrer im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildungen. Besonders Abbiegevorgänge verlangen vom Busfahrer hohe Aufmerksamkeit, um dabei keinen Radfahrer zu übersehen. Die Fahrer werden deshalb auch technisch von sogenannten Abbiegeassistenten unterstützt. In allen neu gelieferten Busse warnen diese Geräte bei Gefahren im toten Winkel.

Insgesamt sind drei Linienbusse des Mobilitätsdienstleisters ESWE Verkehr mit Verkehrshinweisen beklebt. Ein weiterer Aufdruck lautet: „Ein Muss am Bus – fahren Sie Schritttempo“. Dabei geht es um die Sicherheit an Bushaltestellen, indem Autofahrer an einem haltenden Bus in Fahrtrichtung nur mit Schrittgeschwindigkeit und in ausreichendem Abstand vorbeifahren dürfen, damit niemand gefährdet wird.

Ein Klassiker der Verkehrssicherheit: die Rettungsgasse. Zum Thema lautet die Aufschrift auf einem Bus von ESWE Verkehr: „Werden Sie Menschenretter: Bilden Sie eine Rettungsgasse.“ Besonders wenn es nach schweren Verkehrsunfällen um Minuten oder sogar Sekunden bei der Versorgung der Unfallopfer geht, ist die richtige Bildung der Rettungsgasse entscheidend. Autos auf der linken Spur fahren nach links und alle anderen nach rechts.

Mit diesen neuen Busbeklebungen verbinden das Verkehrsdezernat und der Mobilitätsdienstleister die Hoffnung, weitere Aufmerksamkeit sowie ein höheres Bewusstsein für diese wichtigen Themen zu erzeugen.

Bild zeigt Andreas Kowol (Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr) und Jörg Gerhard (Geschäftsführer ESWE Verkehr) vor drei Bussen mit den neuen Kampagnenmotiven

Stadtrat Andreas Kowol (Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr) und Dipl.-Kfm. Jörg Gerhard (Geschäftsführer ESWE Verkehr) präsentieren die neuen Motive der Kampagne „Sicherheit im Straßenverkehr“.

News erschienen am Dienstag, 08. Dezember 2020 in der Kategorie „Verkehrsmittelwerbung“

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