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ESWE Verkehr mit „Prädikat Vorbildlich Mobil“ ausgezeichnet. Beratungsangebot wird in Wiesbaden und Umgebung ausgeweitet.

Nach erfolgreicher Teilnahme am Beratungsprogramm „Betriebliche Mobilität effizient gestalten“ erhält ESWE Verkehr das IHK-Zertifikat für vorbildliches Betriebliches Mobilitätsmanagement. „Wir freuen uns sehr, dass unser Betriebliches Mobilitätsmanagement von einer unabhängigen Stelle ausgezeichnet wurde. Damit setzen wir bewusst ein Zeichen, in dem wir die Mobilität in unserem Unternehmen stetig verbessern wollen. So haben beispielsweise unsere Beschäftigten die Möglichkeit, für ihre dienstlichen Wege neben dem Jobticket auch die Mieträder meinRad kostenlos zu nutzen“, erklärt Hermann Zemlin, Geschäftsführer von ESWE Verkehr anlässlich der Übergabe des Zertifikates.

Das für Unternehmen kostenlose Programm soll in der Stadt künftig breiter beworben werden. Die Landeshauptstadt Wiesbaden, ESWE Verkehr, die IHK Wiesbaden und die regionale Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) haben sich daher auf eine Kooperation verständigt. Dr. Florian Steidl, Mobilitätsexperte bei der IHK Wiesbaden, verdeutlicht: „Damit können wir Unternehmen in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis jetzt noch besser beim Betrieblichen Mobilitätsmanagement unterstützen. Denn das ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft in unserer Metropolregion. Ein großer Teil der Pendler nutzt den Pkw, deshalb braucht es wirksame Ansätze zur Entlastung der Straßen. Oft geht es nur um kleine, einfach umsetzbare Maßnahmen mit großer Wirkung. Ein weiterer Effekt: Betriebliches Mobilitätsmanagement trägt auch zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.“

Stadtrat Andreas Kowol pflichtet dem bei und ergänzt: „Der alltägliche Pendlerverkehr ist für die Landeshauptstadt Wiesbaden eine enorme Herausforderung und er steigt beständig weiter an. Vor diesem Hintergrund ist das Beratungsangebot für Wiesbaden ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer stadtverträglichen Mobilität. Mit dem kostenlosen Programm wird den Unternehmen und ihren Beschäftigten eine attraktive Gelegenheit geboten, gewohnte Pendelroutinen zu hinterfragen sowie die Vorteile und Möglichkeiten umweltfreundlicher Mobilitätsalternativen kennenzulernen.“

Die eigentliche Beratung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement erfolgt durch die regionale Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm). Das Programm setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Einer individuellen Beratung bei den Arbeitgebern zur Erstellung eines passgenauen Mobilitätskonzepts und einem begleitenden Workshopprogramm. Die Mobilitätskonzepte umfassen dabei ein breites Maßnahmenspektrum, wie z. B.  JobTickets, Förderung von Fahrgemeinschaften, Verbesserung der Fahrradinfrastruktur sowie Informations- und Kommunikationsstrategien. Dabei werden immer die Besonderheiten des Standorts berücksichtigt, so dass maßge­schneiderte Maßnahmenpakete entwickelt werden. „Mit unserer Beratung unterstützen wir Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten zu analysieren und passgenaue Mobilitätskonzepte zur Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen“, erläutert Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der regionalen Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm). „Gerade im Wettbewerb um qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter ist die gute Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen ein wichtiger Standortfaktor.“

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Beratungsprogramm besteht dann die Möglichkeit einer unabhängigen Bewertung:  „Die IHK bietet den Unternehmen an, ihr Engagement für die Mitarbeitermobilität durch das IHK-Zertifikat formal bewerten zu lassen“, erklärt Lukas Berkel, Referent der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main im Geschäftsfeld Standortpolitik. Die IHK Frankfurt hat bislang die Zertifizierung der Unternehmen im IHK Bezirk Wiesbaden übernommen. In Zukunft wird die IHK Wiesbaden die Zertifizierung selbst durchführen.

Neben ESWE Verkehr haben bereits weitere Arbeitgeber in Wiesbaden wie Scholz & Volkmer, SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland GmbH, der DG-VERLAG und SOKA-BAU am Beratungsprogramm teilgenommen und bestätigen, dass die umfangreichen Analysen und das passgenaue Mobilitätskonzept wichtige Grundlagen sind, um das Thema im Unternehmen zu verankern.

 

Weitere Informationen zum Beratungsprogramm sind unter www.suedhessen-effizient-mobil.de abrufbar.

 

Bildunterschrift:

(v. l. n. r.: Stadtrat Andreas Kowol, Landeshauptstadt Wiesbaden; Lukas Berkel, Referent der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main im Geschäftsfeld Standortpolitik; Katharina Müller, ESWE Verkehr; Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm GmbH Region Frankfurt RheinMain; Hermann Zemlin, Geschäftsführer ESWE Verkehr; Dr. Florian Steidl, Mobilitätsexperte der IHK Wiesbaden; Foto: ESWE Verkehr)

News vom: 14.08.2020
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