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Parken in Wiesbaden soll besser organisiert werden

Parkbeirat begleitet Konzepterstellung

Für die Verringerung von Verkehrsproblemen und Luftverschmutzung in Wiesbaden spielt die Organisation von Parkraum eine wichtige Rolle. Die künftige Parkraumbewirtschaftung wird daher durch ein ganzheitliches und umfassendes Konzept geregelt, die Federführung liegt bei ESWE Verkehr. Es definiert den Umgang mit öffentlichem und privatem Parkraum in Wiesbaden für die Zukunft. Ziele sind unter anderem: Parkraum effizienter zu nutzen, nachhaltige und kostengerechte Nutzung der Stadträume und Aufwand zur Parkplatzsuche reduzieren.

Die Konzeptentwicklung wird von einem Parkbeirat begleitet. Am 30. Januar 2020 kam der Parkbeirat als beratende Gruppe erstmals zusammen. Das Gremium besteht aus wesentlichen Akteuren der Stadtgesellschaft, zum Beispiel aus Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, Verbandsvertreter aus Wirtschaft, Einzelhandel, Handwerk, Wohnungswirtschaft sowie Sozialorganisationen.

Die Erstellung des Parkraummanagementkonzepts geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zurück. Geschäftsführer des Wiesbadener Mobilitätsdienstleisters ESWE Verkehr, Prof. Hermann Zemlin, erklärt die Bedeutung des Konzeptes und des Parkbeirates: „Zur Mobilität in der Stadt gehört auch der ruhende Verkehr. Hier gibt es noch viel Potenzial, um das Parkraummanagement mit anderen Verkehrszielen in Einklang zu bringen. Dabei ist es wichtig, die verschiedenen Interessen von Bewohnern, Pendlern, Wirtschaft, Wohnungsbau und mobilen Diensten aufeinander abzustimmen. Umso wertvoller und wichtiger werden die Anregungen und Empfehlungen des Parkbeirats in Zukunft sein.“

Der Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Andreas Kowol, ergänzt: „Mit dem Parkraummanagementkonzept kann künftig ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet werden. Insbesondere der Parksuchverkehr hat großen Anteil am Schadstoff-Ausstoß des Pkw-Verkehrs. Durch ein flächendeckendes Konzept kann der Parkverkehr künftig wesentlich intelligenter gesteuert werden. Unser Ziel ist es, vorhandene Parkplätze durch Mehrfachnutzung stärker auszulasten und so zum Beispiel die Situation in zugeparkten innerstädtischen Quartieren zu entschärfen.“ 

Mit der Erstellung des Parkraummanagementkonzeptes wurde das Verkehrsplanungsbüro LK Argus, die Kanzlei bbh und das Büro für Stadt- und Regionalentwicklung die raumplaner beauftragt – in enger Zusammenarbeit mit ESWE Verkehr.

Neben dem Parkbeirat soll auch die Öffentlichkeit in Informationsveranstaltungen beteiligt werden. Spezifische Interessen und Anliegen, zum Beispiel in bestimmten Stadtteilen, unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen oder gewisser Gewerbetreibender, sollen über weitere Veranstaltungen und Formate zur Beteiligung der Öffentlichkeit adressiert werden.

Die Erstellung des Konzeptes wird gefördert durch: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“.

News vom: 31.01.2020
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