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Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

  • Wie informiert ESWE Verkehr über Umleitungen des Linienverkehrs?

    ESWE Verkehr steht in ständigem Kontakt mit den Verkehrsbehörden der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Landes Hessen. In diesen Gesprächen tauscht man sich permanent über geplante Straßenbaumaßnahmen aus, von denen ESWE Verkehr im Linienverkehr betroffen sein wird.

    Akute Vorkommnisse wie etwa ein Wasserrohrbruch oder ähnliches, die ebenfalls den Linienverkehr beeinträchtigen, stellen für uns besondere Herausforderungen dar, weil wir sehr kurzfristig reagieren müssen. Sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen, können unsere Kollegen in der Verkehrssteuerung die detaillierten Umleitungspläne erarbeiten, und diese Pläne gehen dann an die Pressestelle und an die Online-Redaktion, sodass wir unsere Fahrgäste detailliert informieren können.

    Alle unsere Umleitungsmeldungen finden Sie stets aktuell hier auf der Startseite unserer Website.

  • Was ist "Meine ESWE"?

    „Meine ESWE“ ist der Name der Online-Community von ESWE Verkehr und auch der Name unserer mobilen Applikation („Meine ESWE“-App). Die App beinhaltet eine Fahrplanauskunft und darüber hinaus auch die Echtzeit-Daten. Dies bedeutet, dass dem Nutzer jederzeit genau angezeigt wird, wann „sein“ Bus an der ausgewählten Haltestelle ankommt.

    Zudem sind in die App alle Community-Funktionen integriert, wodurch der Nutzer die Möglichkeit hat, private Nachrichten zu versenden und im Forum über aktuelle Verkehrsthemen zu diskutieren.

  • Wie kann ich mein Kind für die Busverkehrsschule anmelden?

    Sie müssen Ihr Kind nicht für die Busverkehrsschule anmelden, denn alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in Wiesbaden nehmen automatisch an der Busverkehrsschule teil. Darüber hinaus machen ausgewählte Grund- und Förderschulen bei der Busverkehrsschule von ESWE Verkehr mit.

    Die Busverkehrsschule, bei der Schülerinnen und Schüler das richtige Verhalten im Bus erlernen sowie ihre Rechte und Pflichten beim Busfahren kennenlernen – und zwar auf kindgerecht-spielerische Weise –, findet jedes Jahr zwischen den Sommer- und den Weihnachtsferien statt.

  • Wie werden die jährlichen Fahrgastzahlen errechnet?

    Die Berechnung der jährlichen Fahrgastzahlen bei ESWE Verkehr erfolgt auf der Grundlage eines statistischen Verfahrens auf der Basis unserer Verkaufszahlen und sogenannter Beförderungsfaktoren.

    Bei einer Einzelfahrkarte ist die Berechnung relativ einfach, denn diese Karte ist mit dem Faktor 1 hinterlegt, d. h.: eine Fahrt pro Einzelfahrausweis. Bei einer Wochenkarte sind es bis zu 17 Fahrten, und bei einer Monatskarte bis zu 81 Fahrten.

    Diese statistischen Größen sind branchenweit weitgehend identisch und ermöglichen den Verkehrsunternehmen einen zuverlässigen und plausiblen Vergleich der jährlichen Gesamtfahrgastzahlen.

  • Wieso kann ein Bus einmal ausfallen?

    Wetterbedingt kann es passieren, dass Busse ausfallen. Ein Bus kann zum Beispiel bei Schnee oder glatten Straßen trotz bester Bereifung Probleme haben, und schließlich muss bei ESWE Verkehr auch an die Sicherheit der Fahrgäste gedacht werden.

    Ein weiterer Grund für einen Busausfall kann sein, dass der Motor des Busses an der Endhaltestelle nicht anspringt. Dann muss erst der Pannendienst von ESWE Verkehr anrücken und den Bus wieder zum Laufen bringen. Da dies eine Weile dauern kann, ist in der Zwischenzeit wahrscheinlich schon der nächste Bus an Ihrer Haltestelle eingetroffen.

    Auch ein Blechschaden auf der Busstrecke kann dazu führen, dass ein Bus ausfällt. In diesem Fall muss zunächst ein ESWE-Verkehrsmeister kommen und den Unfall aufnehmen. Solange darf der Bus nicht weiterfahren, und bis ein Ersatzbus an Ihrer Haltestelle ankommt, vergeht leider auch etwas Zeit.

    Natürlich kann einer der ESWE-Fahrer auch einmal erkranken. Da täglich nur eine begrenzte Zahl an Ersatzfahrern zur Verfügung steht, kann es passieren, dass es für einen Fahrer mal keinen Ersatz gibt und der Bus deshalb nicht kommt.

Tickets und "Erhöhtes Beförderungsentgelt" (EBE)

  • Wieso kann ein Fahrscheinkontrolleur nicht einfach mal ein Auge zudrücken, wenn jemand nicht absichtlich, sondern versehentlich keinen Fahrschein dabei hat?

    Aus Gründen der Gleichbehandlung aller Fahrgäste kann und darf der Fahrausweisprüfer nicht einfach mal ein Auge zudrücken. Bei der Fahrausweisprüfung geht es einzig und allein um die Feststellung, ob zum Zeitpunkt der Kontrolle ein gültiger Fahrschein vorgezeigt werden kann – ist dies nicht der Fall, wird das Erhöhte Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig.

    Da jeder Fahrgast aus Fairness- und Neutralitätsgründen einen Anspruch auf gleiche Behandlung hat, kann und darf der Fahrausweisprüfer nicht berücksichtigen, aus welchem persönlichen Grund oder wegen welcher individuellen Umstände der betreffende Fahrgast keinen gültigen Fahrschein bei sich hat. Dies gilt umso mehr, als der Fahrausweisprüfer vor Ort keine Möglichkeit hat abzuklären, ob die Begründung, die der Fahrgast ihm nennt, tatsächlich zutrifft.

    Im Übrigen sieht auch die Rechtsgrundlage, auf der die Erhebung eines EBEs basiert, keine Unterscheidung dahingehend vor, ob jemand vorsätzlich oder fahrlässig ohne gültigen Fahrausweis unterwegs ist. Diese Grundlage – es handelt sich um § 9 Abs. 1 der „Verordnung über die Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den Straßenbahn- und Omnibusverkehr“ – setzt für das Verhängen eines EBEs kein wissentliches oder willentliches Verschulden, also: keine Absicht des kontrollierten Fahrgastes voraus.

  • Was passiert, wenn ich zwar einen gültigen Fahrschein besitze (zum Beispiel eine Wochenkarte), ich das Ticket aber bei der Kontrolle nicht vorzeigen kann, weil ich es zu Hause vergessen habe?

    Da im geschilderten Fall der Fahrausweisprüfer keine Möglichkeit hat festzustellen, ob der kontrollierte Fahrgast tatsächlich im Besitz eines gültigen Fahrausweises ist, wird das Erhöhte Beförderungsentgelt (kurz: EBE) zunächst in voller Höhe fällig.

    Aber: Es gibt ein nachträgliches Verfahren, das dem Fahrgast in diesem Fall die Zahlung des EBEs rückwirkend erspart. Dieses Verfahren ist immer (und nur) dann möglich, wenn der betroffene Kunde zum Zeitpunkt der Fahrscheinkontrolle tatsächlich Inhaber eines personifizierten, also nicht übertragbaren Fahrausweises gewesen ist, den er bei der Kontrolle lediglich nicht mit sich geführt hat. Dieses Ticket muss der Fahrgast innerhalb einer Woche nach der Fahrscheinkontrolle persönlich in unserer Mobilitätszentrale vorlegen – statt des EBEs wird dann nur eine Bearbeitungsgebühr fällig, deren Höhe zurzeit 7,- Euro beträgt.

  • Wenn ich noch keinen Fahrschein habe, sondern erst im Bus einen kaufen will – dar ich dann an jeder Tür des Busses einsteigen?

    Die Beförderungsbedingungen geben vor, dass ein Fahrgast, der noch nicht im Besitz eines Fahrscheins ist, stets dort in den Bus einsteigen muss, wo er den Fahrausweis direkt kaufen kann. Da in unseren Bussen die Fahrscheine immer vom Fahrer verkauft werden, muss somit jeder Fahrgast, der im Bus ein Ticket erwerben möchte, stets an der ersten, also der vorderen Tür einsteigen. Außerdem muss der Fahrgast in dieser Situation bitte seinen Kaufwunsch deutlich zum Ausdruck bringen, indem er dem Fahrer den gewünschten Fahrschein konkret benennt – und indem er den Kaufpreis bitte möglichst passend bereithält.

    Wer ohne gültigen Fahrausweis in den Bus einsteigt und sich nicht unverzüglich zwecks Kauf eines Fahrscheins zum Fahrer begibt, dem droht bei einer Kontrolle die Zahlung eines Erhöhten Beförderungsentgelts (kurz: EBE).

  • Gilt die Pflicht zum Vorne-Einsteigen auch dann, wenn ich einen Kinderwagen oder ein Fahrrad dabeihabe?

    Ein Fahrgast, der noch nicht im Besitz eines Fahrscheins ist und diesen beim Busfahrer kaufen möchte, sollte – wenn er einen Kinderwagen oder ein Fahrrad mit sich führt – aus Platzgründen bitte an der zweiten Tür einsteigen. Zuvor sollte der Fahrgast, falls möglich, beim Vorbeigehen an der geöffneten ersten Tür dem Fahrer seinen Ticketkaufwunsch bereits mitteilen oder beim Einstieg über die zweite Tür anschließend dem Fahrer signalisieren, dass ein Fahrscheinkauf erfolgt.

    Im Bus hat sich der Fahrgast dann bitte sofort zum Fahrer zu begeben, um dort den Fahrschein zu kaufen. Sollte der Bus inzwischen bereits losgefahren sein, muss sich der Fahrer auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren; daher hat in diesem Fall der Kauf des Fahrausweises spätestens an der nächsten Haltestelle zu erfolgen.

    Eine weitergehende Verzögerung des Fahrscheinerwerbs führt dazu, dass bei einer Kontrolle ein Erhöhtes Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig wird.

  • Darf ich einen Papier-Fahrschein laminieren?

    Nein, das dürfen Sie nicht. Das Laminieren eines Fahrausweises ist gemäß den Tarifbestimmungen verboten und würde den Fahrschein ungültig machen – was zur Folge hätte, dass ein Erhöhtes Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig werden würde.

  • Wie lange gilt ein Einzelfahrschein?

    Einzelfahrscheine (und übrigens auch Kurzstreckentickets) gelten – egal ob am Automaten oder beim Busfahrer gekauft – immer nur für den sofortigen Fahrtantritt in Richtung des Fahrtziels. Unterwegs ist Umsteigen erlaubt, sooft es erforderlich ist; der Fahrgast muss jedoch immer den nächstmöglichen Anschlussbus nehmen.

    Rück- oder Rundfahrten sowie Fahrtunterbrechungen sind mit Einzelfahrscheinen nicht gestattet; in diesen Fällen würde ein Erhöhtes Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig. Für das Erreichen des Fahrtziels gibt es kein Zeitlimit – die Annahme, dass ein Einzelfahrschein pauschal 60 oder 90 Minuten lang gültig ist, ist unzutreffend.

  • Wie weit darf ich mit einem Kurzstreckenticket fahren?

    Kurzstreckentickets gelten für Einzelfahrten auf einer Strecke von bis zu drei Haltestellen oder von maximal zwei Kilometern. Fährt der Nutzer eines Kurzstreckentickets eine längere Strecke, ist das Ticket nicht mehr gültig und es wird ein Erhöhtes Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig.

    An jeder unserer Haltestellen befindet sich ein Aushang, der den Fahrgästen anzeigt, wie weit man von dort aus mit einem Kurzstreckenticket fahren darf. Auch der Busfahrer kann Auskunft über die erlaubte Länge der Fahrtstrecke geben. Übrigens gelten Kurzstreckentickets genauso wie Einzelfahrscheine immer nur für den sofortigen Fahrtantritt.

  • Wann müssen auf einem Gruppenticket die Namen der Mitfahrer eingetragen werden?

    Für die Gruppentageskarte und das Hessenticket gilt: Soweit auf dem Fahrausweis Felder für Namenseinträge vorgesehen sind, ist der Fahrausweis nur dann gültig, wenn dort die Namen und Vornamen aller reisenden Personen eingetragen sind. Der Namenseintrag hat direkt nach dem Kauf des Fahrscheins zu erfolgen.

  • Wie schnell nach dem Einsteigen in den Bus muss ich meinen Sammelkartenabschnitt abstempeln?

    Ein Sammelkartenabschnitt muss bei Fahrtantritt unverzüglich entwertet werden. Gemäß den Tarifbestimmungen gilt bereits der Moment des Betretens des Busses als Fahrtantritt – dies bedeutet, dass der Sammelkartenabschnitt schon beim Einsteigen in den Bus bereitgehalten werden muss, um ihn dann umgehend im Entwertergerät abzustempeln. Wer hingegen erst nach dem Einsteigen beginnt, seinen Sammelkartenabschnitt in der Handtasche oder im Rucksack zu suchen, oder wer sich gar erst einmal hinsetzt, bevor er zum Entwertergerät geht, riskiert bei einer Kontrolle die Zahlung eines Erhöhten Beförderungsentgelts (kurz: EBE).

    Gleiches gilt, wenn der Stempelaufdruck nicht erkennbar ist: Also bitte nach dem Abstempelvorgang, wenn das Entwertergerät hörbar geklickt hat, unbedingt prüfen, ob der Stempelaufdruck erkennbar ist – falls nicht, bitte sofort zum nächsten Gerät gehen und dort ein zweites Mal abstempeln. Alternativ kann man sich auch an den Busfahrer wenden; dieser darf den Sammelkartenabschnitt handschriftlich mit Uhrzeit- und Datumsangabe entwerten.

    Die Pflicht zum unverzüglichen Abstempeln im Entwertergerät gilt übrigens nicht nur für Sammelkartenabschnitte, sondern genauso für jedes Veranstaltungsticket.

  • Wie verhalte ich mich, wenn das Entwertergerät nicht funktioniert?

    Falls tatsächlich keines der im Fahrzeug vorhandenen Entwertergeräte funktioniert, sollte sich der Fahrgast bitte umgehend an den Busfahrer wenden. Der Fahrer darf den Sammelkartenabschnitt bzw. das Veranstaltungsticket handschriftlich mit Uhrzeit- und Datumsangabe entwerten.

    Ein nicht entwerteter Sammelkartenabschnitt bzw. ein nicht entwertetes Veranstaltungsticket ist als Fahrausweis ungültig und führt bei einer Kontrolle dazu, dass ein Erhöhtes Beförderungsentgelt (kurz: EBE) fällig wird.

Beförderung und Service

  • Bis zu welchem Alter fahren Kinder kostenlos?

    Kinder bis einschließlich fünf Jahre fahren im gesamten Tarifraum des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) sowie in den Übergangstarifgebieten grundsätzlich kostenlos, sie müssen jedoch auf der gesamten Strecke von einer Person mit gültiger Fahrkarte begleitet werden. Für die Beförderung von Kindergruppen, etwa bei Ausflügen von Kindergartengruppen, können abweichende Tarifregelungen gelten.

    Kinder im Alter von sechs bis einschließlich 14 Jahre fahren immer zum günstigen Kindertarif.

  • Ab welchem Alter muss ich für mein Kind eine Fahrkarte kaufen?

    Bei ESWE Verkehr können Kinder bis zu sechs Jahre kostenlos mitfahren. Von sechs bis 14 Jahre brauchen sie einen Kinderfahrschein, ab 15 Jahre ist ein Erwachsenenfahrschein erforderlich.

    Wenn Sie als Elternteil einen Fahrausweis mit integrierter Mitnahmeregelung besitzen, z. B. ein Jahreskarten-Abonnement, dürfen Sie an bestimmten Tagen zu bestimmten Uhrzeiten Ihre eigenen Kinder oder bis zu drei fremde Kinder kostenlos in Wiesbaden und Mainz mitnehmen. Details zur Mitnahmeregelung finden Sie hier

  • Kann ich beim Busfahrer mit einem 50-€-Schein ein Ticket kaufen?

    Generell können Sie Ihren Fahrausweis beim Busfahrer mit „großem Geld“, z. B. einem 50-€-Schein, bezahlen, allerdings haben unsere Fahrer aus Sicherheitsgründen stets nur ein gewisses Kontingent an Wechselgeld bei sich.

    Wenn ein Fahrer einmal nicht genügend Wechselgeld bei sich hat, kann es passieren, dass er Ihnen einen Beleg ausdruckt. Mit diesem Beleg wird Ihnen in einer unserer drei eigenen Verkaufsstellen Ihr Restbetrag ausbezahlt.

  • Darf ich ein Tier mit in den Bus nehmen?

    Grundsätzlich können Sie Tiere kostenlos in unseren Bussen mitnehmen. Hunde sind aber bitte stets kurz anzuleinen, Katzen und Kleintiere gehören in einen Käfig oder in eine Box. Selbstverständlich gehören Tiere nicht auf den Sitz.

  • Wie funktioniert die Rollstuhlrampe?

    Alle ESWE-Busse haben an der zweiten Tür eine sogenannte Rampe. Um die Rampe anzufordern, gibt es sowohl an der Außenseite als auch im Innenraum der Busse den sogenannten „Rampenwunsch“: einen blauen Knopf, mittels dessen die Rampe angefordert werden kann.

    Die Verantwortung, diese Rampe zu öffnen, liegt beim Busfahrer. Um ein schnelleres Ein- und Aussteigen der Fahrgäste zu ermöglichen, ist die Hilfe von Fahrgästen trotzdem gerne gesehen.

    Zum Betätigen der Rampe bitte die Rampe am Griff greifen, sie öffnen und dann langsam ablegen. Vorsicht! Bitte darauf achten, dass keine Hände oder Füße unter der Rampe eingeklemmt werden.

    Um die Rampe wieder einzuklappen, bitte die Rampe anheben, den Griff festhalten und die Rampe wieder vorsichtig in ihrer Vertiefung ablegen.

  • Wie melde ich mich für eine Nightliner-Rückfahrt an?

    Die Nightliner sind unsere Nachtbusse, die bis zu drei Mal pro Nacht von der Wiesbadener Innenstadt aus in die Vororte hinausfahren. Nur wenig bekannt ist, dass man mit den Nightliner-Bussen auf dem gleichen Weg auch wieder in die Stadt zurückfahren kann. Wenn Sie mit einem Nightliner zurückfahren möchten, müssen Sie diesen Wunsch zuvor bei ESWE Verkehr anmelden – und zwar spätestens 15 Minuten bevor der Bus an seiner Endhaltestelle im jeweiligen Vorort ankommt. Der Busfahrer wird von uns informiert und holt Sie dann an der von Ihnen gewünschten Haltestelle ab.

    Die Rufnummer für die Anmeldung einer Nightliner-Rückfahrt ist diese: (0611) 24 24 80 24.

Schülerticket

  • Schülerticket-Hinweis für Mainzer Kunden

    Das Schülerticket Hessen kann von allen Schüler/n/innen und Auszubildenden genutzt werden, deren Wohnort und/oder Schul- bzw. Ausbildungsort in Hessen liegt. Falls sowohl Ihr Wohnort als auch Ihr Schul- bzw. Ausbildungsort im Mainzer Stadtgebiet liegen, sind Sie demzufolge leider nicht anspruchsberechtigt für das Schülerticket Hessen. Als Ausgleich hierfür können Sie jedoch auch über den 1. August 2017 hinaus eine CleverCard erwerben. Zu den Ihnen bekannten Konditionen ist sie in allen Verkaufsstellen von ESWE Verkehr und MVG (Mainzer Verkehrsgesellschaft) weiterhin für Sie erhältlich.

  • Welche Unterlagen werden zum Kauf des Schülertickets benötigt?

    - Personen bis einschließlich 17 Jahren mit Wohnort in Hessen benötigen nur einen Altersnachweis (z. B. Kinderausweis oder Geburtsurkunde).
    - Liegt der Wohnort nicht in Hessen, ist unabhängig vom Alter des Ticketnutzers eine Bescheinigung der hessischen Schule bzw. Ausbildungsstelle erforderlich.
    - Ab 18 Jahren erfolgt der Nachweis auf dem Bestellschein durch die Schule bzw. Ausbildungsstelle.

  • Wie bekommt man das Schülerticket Hessen?

    Das Ticket muss in einer Verkaufsstelle bis spätestens zum 10. des Vormonats bestellt werden. Bestellscheine können ab etwa Anfang Juni hier auf der Website heruntergeladen werden

  • Ist das Schülerticket übertragbar und gibt es eine Mitnahmeregelung?

    Das Schülerticket Hessen ist nicht übertragbar und berechtigt nicht zur kostenlosen Mitnahme weiterer Personen.

  • Wie lange gilt das Schülerticket Hessen?

    Das Schülerticket gilt ein Jahr lang ab dem Monats-Ersten eines beliebigen Kalendermonats. Bei minderjährigen, also unter-18-jährigen Ticketnutzern verlängert sich die Gültigkeit des Schülerticket Hessen automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern das Ticket nicht spätestens bis zum 10. des letzten Gültigkeitsmonats gekündigt wird. Diese Abonnementfunktion gilt nur für die Bezahlvariante „Abbuchung/Bankeinzug“; bei bar bezahlten Schülertickets gibt es hingegen keine Abonnementfunktion.

  • Was kostet das Schülerticket Hessen?

    - 365 € pro Jahr bei Einmalzahlung im Voraus
    - 372 € pro Jahr bei monatlicher Abbuchung in 12 Raten zu je 31€
    Wer seine Fahrkarte bisher vom Schulwegkostenträger gestellt oder erstattet bekommt, zahlt auch für das neue Schülerticket nichts.

  • Wer darf das Schülerticket nutzen?

    Alle Schüler/innen und Auszubildenden, die in Hessen wohnen und/oder deren Schule bzw. Ausbildungsstätte in Hessen liegt, können das Schülerticket Hessen nutzen.

  • Wo gilt das Schülerticket Hessen?

    Das Ticket ist in ganz Hessen in allen Verkehrsmitteln der drei Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN gültig. Das Ticket gilt außerdem im Stadtgebiet von Mainz, da dieses zusammen mit Wiesbaden ein gemeinsames Tarifgebiet des RMV bildet.

  • Wie lange sind Sammelkartenabschnitte gültig?

    Sammelkartenabschnitte, die vor dem alljährlich am 1. Januar stattfindenden Tarifwechsel gekauft wurden, dürfen bis zum 30. Juni des neuen Jahres verwendet werden. Das Kaufdatum ist auf jedem Abschnitt aufgedruckt zu finden. Ab dem 1. Juli des neuen Jahres droht dem Nutzer eines alten Sammelkartenabschnitts die Zahlung eines Erhöhten Beförderungsentgelts (kurz: EBE).

    Wichtig: Bis zu drei Jahre alte Sammelkartenabschnitte können gegen neue Abschnitte eingetauscht werden – und zwar gegen Zahlung des jeweiligen Differenzbetrags, der sich aus der zwischenzeitlich erfolgten Tariferhöhung ergibt. Umtauschstellen sind unsere Mobilitätszentrale sowie unsere Mobilitätsinfos am Hauptbahnhof und am Luisenplatz.

Gesamtnetz und Konzept

  • Wie verschaffe ich mir am besten einen Überblick?

  • Was ist heute anders als bei den früheren Anläufen für eine Straßenbahn?

    Die Grundvoraussetzungen haben sich verändert: Das Bevölkerungswachstum der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz hat sich sehr viel stärker entwickelt als noch vor 15 Jahren angenommen. Mehr Menschen benötigen mehr Arbeitsplätze, Bildungsangebote und Fläche. Die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten in Wiesbaden, Mainz und im Untertaunus bringt eine steigende Nachfrage nach Mobilität mit sich. Die wachsenden Hochschulen sorgen für weitere Einpendler und Zuzügler. Das führt dazu, dass die Verkehrssysteme Pkw und Bus die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben.

    Die CityBahn wird zwei große Probleme der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz lösen: Erstens unterstützt sie ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität dabei, die seit Jahren kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen zu bewältigen, da die bereits bestehende Bus-Taktung keine weiteren Fahrten zulässt. Zweitens wird die CityBahn einen großen Beitrag dazu leisten, die Schadstoffbelastung in der Luft effektiv zu senken und somit weitere Überschreitungen der Grenzwerte für hochgiftige Stickoxide zu vermeiden. In Zukunft soll sie täglich rund 100.000 Fahrgäste transportieren.

  • Worin besteht der planerische Unterschied zu früheren Anläufen für eine Straßenbahn?

    Im Gegensatz zu den vergangenen Planungen wird bei der CityBahn eine Mitnutzung der bestehenden Mainzer Straßenbahninfrastruktur von Beginn eingeplant. Das rückt die beiden Städte nicht nur näher zusammen, sondern spart vor allem Kosten. Perspektivisch können durch eine Mitnutzung des Mainzer Straßenbahnnetzes durch die CityBahn zusätzliche, umsteigefreie Verbindungen zwischen Wiesbadener und Mainzer Stadtteilen entstehen – insbesondere, wenn die CityBahn in der Region zu einem Netz ausgebaut wird.

    Da Wiesbaden und Mainz das Projekt gemeinsam realisieren wollen, haben ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität zusammen die Projektgesellschaft „CityBahn GmbH“ gegründet. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist der Projektgesellschaft im März 2018 beigetreten.

  • Wie viele Fahrgäste werden künftig mit der CityBahn unterwegs sein?

    Dem Zwischenergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) vom 12.12.2017 zufolge fahren künftig rund 100.000 Fahrgäste am Tag mit der CityBahn. Bereits heute sind auf den stark frequentierten Linien 4, 6 und 14 insgesamt über 60.000 Fahrgäste am Tag unterwegs. Allein an den Haltestellen Hauptbahnhof Wiesbaden, Luisenplatz und Bismarckring steigen aktuell an Werktagen rund 20.000, 15.000 und 10.000 Menschen in die Busse.

    Dabei gilt es zu beachten, wie Fahrgastzahlen berechnet werden. Prinzipiell wird jeder Mensch, der einen Bus oder eine Straßenbahn betritt, als „ein Fahrgast“ gewertet – auch wenn dieser Mensch bereits mehrere Fahrten absolviert hat. Wenn ein Fahrgast auf seiner Reise beispielsweise zweimal umsteigen muss, betritt er insgesamt dreimal einen Bus und geht somit mit drei Fahrten (= drei Fahrgäste) in die Rechnung ein. Der durchschnittliche Wiesbadener ÖPNV-Nutzer absolviert 2,3 Fahrten am Tag an und steigt demnach relativ selten um.

Planung und Beteiligung

  • Wie ist der Stand der Planung?

    Die Vorplanung für das Projekt CityBahn ist auf Wiesbadener Seite abgeschlossen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern haben die Planer eine Strecke von der Hochschule RheinMain über die Rheinstraße und den Hauptbahnhof bis zum Rathenauplatz erarbeitet: Zwischen der Hochschule RheinMain und dem Rathenauplatz fährt die CityBahn im 5-Minuten-Takt, vom Rathenauplatz aus fahren die Bahnen im 10-Minuten-Takt über die Rheingaustraße in Richtung Mainz beziehungsweise zurück in Richtung Wiesbaden Hauptbahnhof.

    In Mainz lief die Bürgerbeteiligung vom 10. bis zum 30. April 2018. Die aufbereiteten Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung werden momentan von Planern ausgewertet und gehen in die weiteren Planungen ein. Dabei werden die unterschiedlichen Varianten von den Fachplanern eingegrenzt und optimiert – die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger finden dabei Berücksichtigung. Auf diese Weise entsteht eine überarbeitete Linienführung, die auf viele Wünsche einzahlt, dabei aber auch den verkehrlichen Anforderungen entspricht undweiterhin förderungswürdig ist.

    Auch der Rheinau-Taunus-Kreis ist der CityBahn GmbH im März beigetreten.

    Im Anschluss an die Vorplanung geht das Vorhaben in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Die Fachleute bereiten dann die Unterlagen für den Planfeststellungsantrag auf und erarbeiten ein detailliertes und realisierbares Konzept für die Linienführung inklusive Haltestellen sowie wichtiger Verknüpfungspunkte. Auch die Anregungen der Bürgerinnen und Bürgern gehen in die Entwurfsplanung ein.

    Sobald eine Variante ausgewählt wurde, können auch die Kosten genauer berechnet werden. Auf Grundlage dieser Berechnungen werden die Förderanträge erstellt und anschließend beim hessischen und rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium eingereicht.

  • Wie und wo kann ich mich in die Bürgerbeteiligung einbringen?

    Die erste Phase der Bürgerbeteiligung ist in Mainz und Wiesbadener abgeschlossen. Die Termine für die Bürgerbeteiligung im Rheingau-Taunus-Kreis steht noch nicht fest. Städteübergreifend werden die Bürgerinnen und Bürger der Region in den kommenden Monaten weitere Möglichkeiten erhalten, sich in den Dialog einzubringen und Fragen zu stellen. So sollen zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise die Anforderungen an die Bahnen sowie die einzelnen Haltestellen diskutiert werden. Aktuelle Informationen zur Bürgerbeteiligung finden Sie unter www.citybahn-verbindet.de.

Finanzierung und Wirtschaftlichkeit

  • Was ist eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU)?

    Die Nutzen-Kosten-Untersuchung für die CityBahn wurde nach dem Verfahren der Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des öffentlichen Personennahverkehrs, Version 2006, durchgeführt. Die Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des öffentlichen Personennahverkehrs ist ein bundesweit einheitlich vorgeschriebenes Verfahren zur volkswirtschaftlichen Bewertung von Investitionen in den Öffentlichen Verkehr. Sie ist somit eine Verfahrensanweisung, mit der sich bestimmen lässt, ob der Nutzen eines Vorhabens beispielsweise durch Einnahmen, Emissionsminderung, Zeitersparnisse und vermiedene Verkehrsunfallkosten dessen Kosten für den Grunderwerb, Gleisbau, die Anschaffung der Fahrzeuge oder die Betriebskosten rechtfertigt. Wenn der gesamtgesellschaftliche Nutzen die Kosten übersteigt, gilt das Vorhaben als wirtschaftlich und ist dem Grunde nach förderungswürdig.

    Die Nutzen-Kosten-Untersuchung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr erstellt und seit 1976 wiederholt überarbeitet und fortgeschrieben. Die Standardisierte Bewertung beinhaltet ein wissenschaftlich fundiertes und allgemein anerkanntes Bewertungsverfahren. Für die finanzielle Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) von ÖPNV-Maßnahmen ist dieses gesamtwirtschaftliche Bewertungsverfahren bei Investitionsvolumen> 25 Mio. € verpflichtend.

    Für die CityBahn wurde im Rahmen der Vorplanung ein deutlich positiver Nutzen-Kosten-Faktor von 1,5 ermittelt, sodass jetzt weitere Planungsschritte folgen können. Dabei gilt es zu beachten, dass dieser Faktor ein Zwischenergebnis darstellt und den zum Zeitpunkt der Untersuchung aktuellen Planungsstand bewertet. Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird eine finale Nutzen-Kosten-Untersuchung mit Beteiligung der Fördermittelgeber von Bund und Land durchgeführt. Diese NKU wird abschließend vom Bund geprüft.

    Download: Zusammenfassung des aktuellen Stands der vorläufigen NKU

  • Wie hoch ist der Nutzen-Kosten-Faktor für die CityBahn und was bedeutet der Wert für das Projekt?

    Insgesamt erbrachte die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) für die gesamte Strecke von Bad Schwalbach bis zur Hochschule Mainz den hohen NKU-Quotienten von 1,5. Der Wert belegt, dass bei der CityBahn der gesamtwirtschaftliche Nutzen die Kosten des Projekts deutlich übersteigt. Damit gilt der Bau der CityBahn als förderungsfähig und kann nach einer finalen Prüfung der NKU von Land und Bund bezuschusst werden. Die Untersuchung wurde nach einem standardisierten, vom Bundesverkehrsministerium vorgegebenen Bewertungsverfahren durchgeführt, das Kriterien wie Reisezeiten von ÖPNV-Fahrgästen, vermiedene Pkw-Fahrten, Klima- und Umweltwirkungen, Verkehrssicherheitsaspekte sowie die Kosten des ÖPNV-Betriebs berücksichtigt und Auskunft über die Wirtschaftlichkeit des untersuchten Vorhabens gibt. Dabei gilt es zu beachten, dass dieser Faktor ein Zwischenergebnis darstellt und den zum Zeitpunkt der Untersuchung aktuellen Planungsstand bewertet. Kurz vor Baubeginn wird eine finale Nutzen-Kosten-Untersuchung mit Beteiligung der Fördermittelgeber von Bund und Land durchgeführt. Diese NKU wird abschließend vom Bund geprüft.

    Download: Zusammenfassung des aktuellen Stands der vorläufigen NKU

  • Was kostet die CityBahn? Wer übernimmt die Finanzierung?

    Aktuell werden die Investitionen auf Basis der Machbarkeitsstudie für die Gesamtstrecke von Bad Schwalbach bis zur Hochschule Mainz auf rund 305 Millionen Euro geschätzt. Für den Abschnitt von Hochschule zu Hochschule fallen etwa 149 Millionen Euro auf Wiesbadener Seite und 34 MiIlionen Euro auf Mainzer Seite an. Der Bund übernimmt dabei jeweils 60 Prozent der Kosten. In Wiesbaden werden das Land Hessen 27,5 und die Stadt 12,5 Prozent tragen. In Mainz laufen derzeit weitere Verhandlungen zur Finanzierung des Baus mit dem Land Rheinland-Pfalz.

    Download: Zusammenfassung des aktuellen Stands der vorläufigen NKU

  • Was kosten die CityBahn-Fahrzeuge?

    Die CityBahn GmbH hat die Fahrzeugkosten in der Nutzen-Kosten-Untersuchung mit 3 MiIlionen Euro veranschlagt. Der Ansatz bezieht sich auf marktübliche Preise für eine konventionelle Straßenbahn die 35 Meter lang und 2,40 Meter breit ist. Insgesamt benötigt die CityBahn GmbH auf der Strecke von Mainz über Wiesbaden bis Bad Schwalbach etwa 40 Fahrzeuge.

    Detaillierte Fahrzeugkosten ergeben sich nach der Vergabe der ausgeschriebenen Leistung.

  • Was kostet die Vorplanung und wer trägt die Kosten?

    Die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung hat am 16.02.2017 die Mittel für die Vorplanung der CityBahn bewilligt. Die Stadt Wiesbaden stellt 3,4 Millionen Euro zur Verfügung, das Land Hessen 465.000 Euro. Das Land Hessen hat inzwischen auch dem Rheingau-Taunus-Kreis eine Bezuschussung der Vorplanung zugesagt.

  • Könnte das Geld nicht besser in Bildung oder andere Bereiche investiert werden?

    Bund und Länder legen in verschiedenen Gremien die grundsätzliche Ausrichtung ihrer Politik und die Handlungsfelder fest. Zur Erreichung dieser Ziele stellen sie unterschiedliche Förderprogramme bereit. So wird das Projekt CityBahn vom Bund über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gefördert. Diese Mittel dürfen ausschließlich zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kommunen verwendet werden. Weitere Gelder kommen aus der Verkehrsinfrastrukturförderung des Landes Hessen. Auch diese Zuschüsse sind zweckgebunden. Die Finanzierung der CityBahn steht somit nicht in Konkurrenz zur Finanzierung von Bildungsprojekten.

  • Verlieren Mitarbeiter von ESWE Verkehr oder Mainzer Mobilität durch die CityBahn ihre Arbeitsplätze?

    ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität verzeichnen eine starke Zunahme bei den Fahrgastzahlen. Bei insgesamt über 110 Millionen Fahrgästen brauchen ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität jede einzelne Busfahrerin und jeden einzelnen Busfahrer, um den dichten Takt fahren zu können, den die Städte in der Region benötigen. Sobald die CityBahn ihren Betrieb aufnimmt, werden zudem viele Menschen vom Pkw auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen und für einen weiteren Anstieg der Fahrgastzahlen sorgen. Langfristig werden ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität daher mehr Mitarbeiter beschäftigen. Neue Angestellte sollen von Anfang an zu CityBahn- und/oder Kombifahrern ausgebildet werden. Die aktuellen Busfahrerinnen und Busfahrer können eine Umschulung absolvieren.

Fahrzeug

  • Welche Fahrzeuge kommen auf der CityBahn-Linie zum Einsatz?

    Welche Fahrzeuge kommen auf der CityBahn-Linie zum Einsatz?

    Die finale Wahl des Bahnmodells ist abhängig von verschiedenen Parametern wie beispielsweise der Strecken-, Haltestellen- und Werkstattinfrastruktur. Die Wahl des Herstellers ist demnach noch nicht gefallen.

    Als mögliche Referenzfahrzeuge für die CityBahn wurden im Laufe der bisherigen Planung folgende Straßenbahn-Modelle betrachtet:

    • Bombardier Flexity 2 (für De Lijn in Antwerpen im Einsatz)
    • Bombardier Cobra (für die ZVB in Zürich im Einsatz)
    • Siemens Avenio (für die MVG in München im Einsatz)

    Im Mittel weisen die verschiedenen Modelle eine Kapazität von 240 Passagieren auf. Als weitere Planungsprämissen werden eine Fahrzeuglänge von 35 Metern (Doppeltraktion 70 Metern) und eine Breite von 2,40 Metern angesetzt. Auch diese Vorgaben werden von den drei oben genannten Fahrzeugtypen erfüllt.

  • Welche Breite sollen die Fahrzeuge der CityBahn haben?

    Da Länge und Breite der CityBahnen abhängig von der Strecken-, Haltestellen- und Werkstattinfrastruktur sind, können derzeit noch keine Festlegungen erfolgen. Als Planungsprämissen werden eine Länge von 35 Metern (Doppeltraktion 70 Metern) und eine Breite von 2,40 Metern angesetzt. Derzeit produzieren mehrere Hersteller Straßenbahnen, die den angesetzten Maßen entsprechen und dabei die erforderliche Fahrgastzahl von rund 240 Personen (Doppeltraktion 480 Personen) befördern können.

  • Ist die CityBahn barrierefrei nutzbar?

    Ja, die CityBahn wird barrierefrei nutzbar sein. Der Gesetzgeber schreibt im Personenbeförderungsgesetz eine vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV bis 2022 vor.

  • Kann ich in der CityBahn ein Fahrrad mitnehmen?

    Ja, die Fahrradmitnahme in der CityBahn wird wie bei Bus und Bahn üblich über die Beförderungsbestimmungen des RMV/VMW geregelt.

Linienführung

  • Wo wird die CityBahn entlangfahren? Gibt es bereits eine festgelegte Linienführung?

    Während der Vorplanung in Wiesbaden haben die Planer gemeinsam mit den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern eine technisch umsetzbare und wirtschaftliche Vorschlagslinienführung zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Hochschule RheinMain erarbeitet. Die künftige Linienführung soll vom Kasteler Brückenkopf über den Biebricher Rathenauplatz sowie die Biebricher Allee bis zum Hauptbahnhof führen. Vom Hauptbahnhof aus verläuft die Vorschlagslinienführung durch die Innenstadt bis zur Hochschule RheinMain. Ein zusätzlicher Ast soll künftig vom Hauptbahnhof aus auch den Quartiersboulevard Konradinerallee mit einer hohen Zahl an Arbeitsplätzen anbinden.

    Nachdem der Mainzer Stadtrat am 7. Februar 2018 grünes Licht gegeben hat, befindet sich das Projekt auch in Mainz in der Vorplanung. Drei von den Planern erarbeitete Streckenvarianten wurden den Bürgerinnen und Bürgern im April 2018 vorgestellt. Im Dialog diskutierten die Mainzerinnen und Mainzer diskutieren, ob die Bahn künftig hinter der Theodor-Heuss-Brücke über die Kaiserstraße, die Große Bleiche oder die Ludwigsstraße fahren soll. Momentan werten die Planer die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung aus.

    Insgesamt erhalten rund 200.000 Menschen direkten Zugang zur Straßenbahn. In Zukunft soll sie täglich 98.000 Fahrgäste transportieren.

  • Welche Haltepunkte fährt die CityBahn an?

    Die Planung zur Lage der Haltestellen ist nicht abgeschlossen. Künftig soll das Einzugsgebiet jeder einzelnen CityBahn-Haltestellen im Radius etwa 400 bis 500 Meter betragen. An Streckenabschnitten mit geringer Nachfrage kann dieser auch größer sein.

  • Werden mit Einführung der CityBahn Buslinien eingestellt? Und wird der Weg zur nächsten Haltestelle damit weiter als jetzt?

    Ob und welche Buslinien gegebenenfalls anzupassen sind, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da sich das Projekt noch in der Vorplanung befindet und die genaue Linienführung sowie die Haltepunkte noch nicht feststehen.

    Künftig bildet die CityBahn ein neues, starkes Rückgrat für den ÖPNV – mit einem dichten Takt sowie attraktiven und zuverlässigen Reisezeiten. Sie wird die Kapazitäten erhöhen und kann auf den Hauptachsen die Fahrgastnachfrage von bereits heute stark belasteten Buslinien übernehmen. Der Linienverlauf weiterer Buslinien wird an die CityBahn angepasst, um CityBahn sowie Bus optimal zu verknüpfen.

    Wichtige Vorgaben für die Planung sind:

    • Der Busverkehr übernimmt in den Korridoren der CityBahn eine Zubringer- und Verknüpfungsfunktion.
    • Der Busverkehr dient abseits der CityBahn-Linienführung zur Feinerschließung aller Wohn- und Gewerbegebiete.
    • Die Buslinienführung außerhalb der CityBahn-Korridore wird grundsätzlich beibehalten.
    • Die Kapazitäten von CityBahn und Bus hinsichtlich Fahrtenhäufigkeit und Fahrzeuggröße werden aufeinander abgestimmt.
    • Die Integration und Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems ist wichtig.

    Die CityBahn ist Teil eines Gesamtkonzeptes für die Mobilität in Wiesbaden und Mainz, rund 200.000 Menschen erhalten direkten Zugang zur Straßenbahn. Bei den Planungen wird ein Prognosezeitraum bis zum Jahr 2030 betrachtet und bewertet. Unterm Strich wird sich das ÖPNV-Angebot in Wiesbaden und Mainz durch die CityBahn spürbar verbessern.

  • In welchem Takt verkehrt die CityBahn zwischen der Hochschule RheinMain und der Hochschule Mainz?

    Das Betriebskonzept der CityBahn sieht derzeit von Montag bis Freitag tagsüber zwischen Hochschule RheinMain und Biebrich einen 5-Minuten-Takt vor, auf dem weiteren Streckenabschnitt von Biebrich nach Mainz fährt die Straßenbahn im 10-Minuten-Takt. Für den Abendverkehr ist ein 10-Minuten-Takt bis Biebrich sowie ein 20-Minuten-Takt bis Mainz vorgesehen. Nachts soll ein durchgehender 60-Minuten-Takt zwischen Hochschule RheinMain und Mainz angeboten werden.

    Download: Vorläufiges Linien- und Taktschema der CityBahn

  • Wie verändern sich die Reisezeiten in Mainz und Wiesbaden?

    Die mittlere Reisezeit für alle Fahrgäste sinkt mit der Einführung der CityBahn um rund 36 Sekunden. Diese 36 Sekunden sind ein Durchschnittswert und beziehen sich auf eine sehr große Grundgesamtheit von rund 300.000 Personen. Dazu zählen zahlreiche Personen, die nur kleine Reisezeitänderungen durch die CityBahn erfahren – beispielsweise durch neue Anschlussverbindungen. Die im Kern von der CityBahn betroffenen Fahrgäste profitieren wiederum von sehr großen Reisezeiteinsparungen. Über 10.000 Fahrgäste werden beispielsweise Reisezeiteinsparungen zwischen 5 und 10 Minuten haben. Summiert man alle Reisezeitveränderungen im gesamten Untersuchungsraum auf, ergibt sich eine Einsparung von insgesamt 3.000 Stunden am Werktag – eine erhebliche Größenordnung, die nur wenige städtische ÖPNV-Projekte erzielen.

  • Wird die Theodor-Heuss-Brücke die zusätzliche Belastung durch die CityBahn aushalten?

    Die Theodor-Heuss-Brücke muss an einzelnen Punkten statisch verstärkt werden. Ein Gutachten bestätigt jedoch, dass die Tragfähigkeit der Brücke grundsätzlich auch für die CityBahn ausreicht.

  • Wird die Theodor-Heuss-Brücke durch die CityBahn noch anfälliger für Stau?

    Eine von Fachleuten durchgeführte Verkehrssimulation gibt einen Ausblick auf den Verkehrsfluss auf der Theodor-Heuss-Brücke bei Nutzung durch die CityBahn: Demnach wird durch eine neue Ampelschaltung erreicht, dass mit Realisierung der CityBahn die Zufahrt der Autos auf die Brücke verbessert wird. Die Studie besagt zudem, dass die Theodor-Heuss-Brücke ohne die neue Ampelschaltung die wachsenden Verkehrsströme spätestens im Jahr 2030 nicht mehr bewältigen kann. Die neue Ampelschaltung verbessert demnach nicht nur den jetzigen Zustand, sondern ist zudem die einzige Möglichkeit, den Verkehrsfluss auf der Brücke auch in Zukunft zu gewährleisten. Da die CityBahn auf einem Großteil ihrer Linienführung auf einer eigenen Fahrspur unterwegs ist, verringern sich die Fahrzeiten insgesamt deutlich.

  • Wird eine weitere Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz gebaut?

    Die Entscheidung über die Planung einer dritten Rheinbrücke zwischen Wiesbaden und Mainz liegt nicht bei der CityBahn GmbH, sondern bei den politischen Vertretern beider Landeshauptstädte.

    Derzeit sind weder Planungs- und Bauzeit noch Erstellungskosten und Förderfähigkeit für eine zusätzliche Rheinbrücke absehbar. Sicher ist, dass Planung und Bau der Brücke den Zeitplan des Projekts CityBahn bei weitem überschreiten. Das Thema wird jedoch aktuell – parallel und unabhängig zur laufenden Planung der CityBahn – ergebnisoffen in den Verkehrsausschüssen beider Landeshauptstädte diskutiert.

  • Verkehrsberuhigte Straßen verlagern den Verkehr auf umliegende Strecken. Sind diese dann überlastet?

    Im Zuge der weiteren Planungen erfolgt eine Betrachtung möglicher Verkehrsverlagerungen im Straßennetz. Hierzu werden einzelne Knotenpunkte (Kreuzungen) und ganze Straßenzüge mittels Simulationen im Detail betrachtet und Wechselwirkungen zur Linienführung der CityBahn im Straßennetz dargestellt. Bedarfsweise werden Maßnahmen zur Situationsverbesserung vorgeschlagen.

  • Wollen die Mainzer überhaupt die CityBahn?

    Die Stadt Mainz hat sich mit der „Mainzelbahn“ und der „Zollhafenbahn“ für ein Straßenbahnnetz und dessen Ausbau entschieden. Die im Dezember 2016 eingeweihte Mainzelbahn-Strecke wurde von den Fahrgästen sehr schnell angenommen: Bereits im dritten Monat des Betriebs wurden die erst für Ende 2018 erwarteten Fahrgastzahlen übertroffen. Auf der neun Kilometer langen Strecke zwischen Hauptbahnhof und Lerchenberg waren im Januar 2018 an Werktagen jeweils bis zu 17.000 Fahrgäste unterwegs.

    Eine verkehrliche Anbindung der Städte Mainz und Wiesbaden stärkt die Metropolregion Rhein-Main und ist ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger beider Landeshauptstädte. Zudem sind die Mainzer Stadtwerke der CityBahn GmbH, die Planung, Bau und Betrieb der CityBahn durchführen wird, als mit Wiesbaden gleichberechtigter Gesellschafter beigetreten. Die Ergebnisse der Vorplanung wurden am 12. Dezember 2017 in einer gemeinsamen Sitzung der Verkehrsausschüsse der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz vorgestellt.

  • Werden weitere Stadtteile an das CityBahn-Netz angebunden?

    Viele der rund 70.000 Einpendler nach Wiesbaden kommen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis – im März 2018 ist er der Planungsgesellschaft CityBahn GmbH beigetreten. Mit Anbindung des Kreises sollen auch die Wiesbadener Stadtteile Klarenthal und/oder Dotzheim an die CityBahn angeschlossen werden. Zudem greift auch der Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden im Kapitel 6.1 die Entwicklung eines Netzes auf. Neben einer ersten Betriebsstufe zur Verbindung der Städte Wiesbaden und Mainz sind weitere Linienäste für einen perspektivischen Netzaufbau aufgezeigt.

    Die CityBahn-Linie zwischen Mainz und der Hochschule RheinMain ist der erste Schritt hin zu einem CityBahn-Netz für das Doppelzentrum Wiesbaden/Mainz und die Region. Rund 200.000 Menschen erhalten direkten Zugang zur Straßenbahn. Perspektivisch sollen auch das Gebiet Ostfeld/Kalkofen und weitere Mainzer und Wiesbadener Stadtteile an das Netz angebunden werden.

  • Warum verlängert man nicht einfach die S-Bahn und lässt diese dann zum Beispiel in einem Tunnel durch die Innenstadt fahren?

    S-Bahnen haben eine grundsätzlich andere Aufgabe als Straßenbahnen. Sie bedienen lange Strecken mit großen Abständen zwischen den Haltestellen. Die CityBahn soll dagegen eine schnelle, kleinräumige Bedienung mit kurzen Haltestellenabständen als Ergänzung zur S-Bahn sichern.

Straßenraum

  • Fährt die CityBahn auf einer eigenen Fahrspur?

    Die CityBahn soll wo immer möglich auf einer eigenen Fahrspur fahren, um den übrigen Verkehr nicht zu behindern und selbst leistungsfähiger zu sein. Zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Hochschule RheinMain soll sie daher weitgehend auf eigener Fahrspur unterwegs sein.

  • Wird die komplette CityBahn-Strecke eingezäunt?

    Nein, die Strecke wird nur an sicherheitsrelevanten Stellen wie beispielsweise an Kindergärten oder Schulen eingezäunt, um Gefährdungen auszuschließen.

  • Wie und wo kann ich das Gleisbett der CityBahn überqueren?

    Beim Bau der CityBahn berücksichtigen die Planer auch die Interessen mobilitätseingeschränkter Menschen. Sie planen barrierefreie Fußgängerüberwege mit ein. Die genaue Position der Querungsanlagen stimmt die CityBahn GmbH im Rahmen der momentan laufenden Beteiligung mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen wie den Senioren-Beiräten der beiden Landeshauptstädte ab. Die Planer erarbeiten dazu Vorschläge und Empfehlungen, wobei auch Schulwege besonders berücksichtigt werden.

    Auch für den Pkw-Verkehr wird die Querung des Gleisbetts an Kreuzungen sowie im Bereich von Einfahrten möglich sein.

  • Wird der Verkehrsfluss langsamer, wenn sich Pkw den Straßenraum mit der CityBahn teilen müssen?

    Mit der CityBahn wird die Leistungsfähigkeit der Verkehrsräume insgesamt verbessert. Das bedeutet, dass mehr Menschen schneller im Verkehrsraum unterwegs sind als vorher. Eine von Fachleuten durchgeführte Verkehrssimulation gibt darüber hinaus einen Ausblick auf den Verkehrsfluss auf der Theodor-Heuss-Brücke bei Nutzung durch die CityBahn: Demnach wird durch eine neue Ampelschaltung erreicht, dass mit Realisierung der CityBahn die Zufahrt der Autos auf die Brücke verbessert wird, bescheinigten die Gutachter.

  • Der Platz auf der Straße ist ohnehin schon knapp bemessen. Warum gibt man den Raum nicht lieber dem Radverkehr?

    Der Wechsel im Mobilitätsverhalten der Menschen kann nur im Zusammenspiel aus Fahrrädern, E-Mobilität, CityBahn und Carsharing gelingen. Die CityBahn steht folglich nicht in Konkurrenz zum Fahrrad, da der Flächenbedarf der CityBahn nur einen Bruchteil der gesamten städtischen Verkehrsflächen ausmacht. Jedoch wird mit der CityBahn die Chance eröffnet, Straßenquerschnitte neu zu gestalten und einen Ausbau des Radwegenetzes zu forcieren. Überall, wo die CityBahn bauliche Veränderungen an Straßen erforderlich macht, wird der Radverkehr mitgedacht.

    Abgesehen davon bringt die CityBahn auch einen weiteren großen Vorteil für die Radfahrerinnen und Radfahrer mit sich: Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einer Stadtbahn, die auf einer eigenen Trasse unterwegs ist, ist im Vergleich zum Auto sehr gering. Ein Umstieg vom Auto auf die CityBahn erhöht somit auch die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer in der Stadt.

  • Werden für die CityBahn Parkplätze entfallen?

    Der öffentliche Verkehrsraum wird sich mit dem Vorhaben CityBahn verändern. Eine neue Aufteilung der Verkehrsflächen zugunsten der CityBahn wird die Folge sein. In welchem Umfang alternative Standorte – zum Beispiel für Pkw-Stellplätze – erforderlich werden, wird im Rahmen der Planung mit den Behörden, Fachämtern und der Politik besprochen. Einen Konzeptentwurf wollen die Planer den Bürgerinnen und Bürgern in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung vorstellen.

  • Werden Baustellen jahrelang die Strecke blockieren?

    Beim Bau der CityBahn gilt: Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, fährt die Bahn. Der Baubeginn soll von der Theodor-Heuss-Brücke aus in beide Richtungen erfolgen. Sobald dieser erste Abschnitt fertiggestellt ist, können die Bürgerinnen und Bürger mit der CityBahn von Mainz-Kastel bis Mainz fahren. Jeder weitere Bauabschnitt wird unmittelbar nach der Fertigstellung für die Fahrgäste bereitstehen. Während der Bauphasen soll ein abgestimmtes Baustellenmanagement die Erreichbarkeit der Innenstadt sicherstellen. Dieses berücksichtigt auch die anstehenden Erneuerungsmaßnahmen der Straßeninfrastruktur sowie Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen. Auch ohne die Realisierung der CityBahn würden diese Baustellenaktivitäten zu verkehrlichen Beeinträchtigungen führen.

  • Können autonome Fahrzeuge die CityBahn ersetzen?

    Große Automobilhersteller arbeiten bereits an autonomen Fahrzeugen, im Jahr 2020 könnten die ersten vollautonomen Pkw auf die Straße kommen. Dass sich das autonome Fahren im ÖPNV bisher nicht etabliert hat, liegt aktuell am nicht ausgereiften Stand der Technik, offenen Fragestellungen sowie den hohen Investitionen, die mit einem Aus- oder Umbau verbunden sind. Primär eignen sich Neubauprojekte und geschlossene Systeme für eine Automatisierung, doch auch dort müssen Stationen nachgerüstet, die Technik gekauft und ein geeignetes Sicherheitskonzept aufgestellt werden.

    Bevor autonome Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren dürfen, müssen viele offene Fragen geklärt werden: Wer trägt die Schuld bei Verkehrsunfällen? Widerspricht die vollständige Vernetzung und zentrale Steuerung sämtlicher Fahrzeuge dem Datenschutz der Verkehrsteilnehmer? Welchem Verkehrsteilnehmer soll ein Wagen im Notfall ausweichen – und welchem nicht?

    Vielbefahrene Strecken kann der autonome Verkehr ohnehin nur geringfügig entlasten, denn in ein autonomes Fahrzeug passen nicht mehr Passagiere als in einen konventionellen Pkw. In einer Straßenbahn in Doppeltraktion finden hingegen rund 480 Fahrgäste Platz. Autonome Fahrzeuge können die CityBahn daher nicht ersetzen, sondern lediglich eine Zubringerfunktion übernehmen und somit den ÖPNV insgesamt ergänzen und stärken.

Stadtgestaltung

  • Verschandeln die CityBahn und ihre Fahrdrahtmasten künftig das Stadtbild?

    Das Stadtbild der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz liegt auch der CityBahn GmbH am Herzen. Da die CityBahn an das bestehende Mainzer Straßenbahn-Netz angeschlossen werden soll, wird sie fahrdrahtgebunden unterwegs sein. Eine mit zusätzlichen Batterien bestückte Bahn, wie sie beispielsweise in Nizza fährt, wäre zwar städtebaulich optimal, ist in puncto Reichweite, Fahrzeuggewicht und Energieverbrauch hingegen derzeit noch nachteilig. Inwieweit in einer übernächsten Fahrzeuggeneration grundsätzlich auf einen Fahrdrahtbetrieb verzichtet werden kann, hängt vom weiteren technischen Fortschritt ab und bleibt abzuwarten.

    Soweit wie möglich sollen die vorhandenen Beleuchtungsmasten in Wiesbaden und Mainz zu Mehrzweckmasten umgestaltet werden. Straßenlaternen, Verkehrsschilder und Fahrdraht werden sich einen Mast teilen.

  • Im Ausland werden teilweise schon batteriebetriebene, schienenlose Fahrzeuge im ÖPNV eingesetzt. Sind solche Lösungen auch für die CityBahn denkbar?

    Die Idee, in Wiesbaden und Mainz ein schienenloses Transportsystem umzusetzen, erscheint zwar auf den ersten Blick charmant, dennoch wiegen die Vorteile die Nachteile nicht auf. Gegen Sonderformen spurgebundener Transportsysteme, wie „Autonomous Rail Rapid Transit“ (ART) aus China oder „Tramway sur pneumatiques“ aus Frankreich spricht aus Sicht der CityBahn GmbH in erster Linie der Bau einer zusammenhängenden Busspur. Um eine eigene Busspur für den neuen Verkehrsträger zu schaffen, müssten die Straßenbauer den gesamten Linienverlauf auf einer Breite von 4,25 Metern pro Fahrtrichtung versiegeln. Beim Bau eines Straßenbahn-Netzes können sie das Gleisbett hingegen in 3,25 Meter schmale Schotter- oder Rasenflächen fassen. Auch das Gewicht der Akkus an Bord von „ART“ und „Tramways sur pneus“ ist ein wichtiges Argument für eine fahrdrahtgebundene Lösung, da die zusätzliche Last Auswirkungen – beispielsweise auf die Tragfähigkeit der Theodor-Heuss-Brücke – hat. Um Fahrspurrillen vorzubeugen, müsste zudem die Linienführung im Innenstadtbereich in Betonbauweise realisiert werden. Bemerkenswert ist zudem, dass die beiden französischen TVR-Betriebe („gummibereifte Straßenbahnen“) in Caen (bis 2019) und Nancy (bis 2022) momentan auf einen klassischen Straßenbahnbetrieb mit Schienen umgestellt werden.

    Nicht zuletzt wurde die CityBahn GmbH im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Wiesbaden und Mainz gegründet, um das Konzept eines gemeinsamen Straßenbahn-Netzes für beide Landeshauptstädte umzusetzen. Da Mainz bereits über ein Straßenbahn-Netz verfügt, gilt ein schienengebundenes Verkehrssystem in Meterspur momentan als bevorzugte Variante. Schließlich kann die CityBahn auf diese Weise problemlos an das bestehende Netz in Mainz angeschlossen werden.

  • Kann die CityBahn anstelle von Fahrdraht mit Induktionsladung fahren?

    Die Idee, in Wiesbaden und Mainz ein schienenloses Transportsystem umzusetzen, erscheint zwar auf den ersten Blick charmant, dennoch wiegen die Vorteile die Nachteile nicht auf. Gegen Sonderformen spurgebundener Transportsysteme, wie „Autonomous Rail Rapid Transit“ (ART) aus China oder „Tramway sur pneumatiques“ aus Frankreich spricht aus Sicht der CityBahn GmbH in erster Linie der Bau einer zusammenhängenden Busspur. Um eine eigene Busspur für den neuen Verkehrsträger zu schaffen, müssten die Straßenbauer den gesamten Linienverlauf auf einer Breite von 4,25 Metern pro Fahrtrichtung versiegeln. Beim Bau eines Straßenbahn-Netzes können sie das Gleisbett hingegen in 3,25 Meter schmale Schotter- oder Rasenflächen fassen. Auch das Gewicht der Akkus an Bord von „ART“ und „Tramways sur pneus“ ist ein wichtiges Argument für eine fahrdrahtgebundene Lösung, da die zusätzliche Last Auswirkungen – beispielsweise auf die Tragfähigkeit der Theodor-Heuss-Brücke – hat. Um Fahrspurrillen vorzubeugen, müsste zudem die Linienführung im Innenstadtbereich in Betonbauweise realisiert werden. Bemerkenswert ist zudem, dass die beiden französischen TVR-Betriebe („gummibereifte Straßenbahnen“) in Caen (bis 2019) und Nancy (bis 2022) momentan auf einen klassischen Straßenbahnbetrieb mit Schienen umgestellt werden.

    Nicht zuletzt wurde die CityBahn GmbH im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Wiesbaden und Mainz gegründet, um das Konzept eines gemeinsamen Straßenbahn-Netzes für beide Landeshauptstädte umzusetzen. Da Mainz bereits über ein Straßenbahn-Netz verfügt, gilt ein schienengebundenes Verkehrssystem in Meterspur momentan als bevorzugte Variante. Schließlich kann die CityBahn auf diese Weise problemlos an das bestehende Netz in Mainz angeschlossen werden.

  • Verliert mein Grundstück durch die CityBahn an Wert?

    Alle Untersuchungen zu den Folgewirkungen von Neubauten von Straßenbahnen haben ergeben, dass die Immobilien- und Grundstückwerte in der Nähe der Linienführung gestiegen sind. Diese Entwicklung erwarten wir auch für Wiesbaden. Das wirtschaftliche Engagement von Investoren in das Gebiet Zollhafen Mainz belegt zudem die Attraktivität einer Straßenbahn-Anbindung.

Lärm und Umweltschutz

  • Welchen Einfluss hat die CityBahn auf die Stickoxidbelastung in den Landeshauptstädten?

    Mit Einführung der CityBahn wird die Stickoxidbelastung in den Landeshauptstädten sinken. Die CityBahn fährt emissionsfrei. Zudem belegen Studien, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer dazu bereit sind, auf ein modernes und attraktives Straßenbahnsystem umzusteigen. Die im Dezember 2017 vorgelegte NKU für die CityBahn geht von rund 17.000 vermiedenen Personenfahrten im Pkw pro Tag aus. Das sind ca. 36 Millionen weniger Pkw-Kilometer pro Jahr und vermindert den CO2-Ausstoß um rund 4.500 Tonnen pro Jahr.

  • Ist die CityBahn emissionsfrei unterwegs und woher kommt der Strom für die Straßenbahn?

    Ja, die CityBahn ist eine mit Strom betriebene Straßenbahn und fährt emissionsfrei, wobei der Strom aus regenerativen Quellen stammt.

  • Wären E-Busse nicht die bessere Alternative?

    Die Leistungsfähigkeit der Busse ist nicht mit der der CityBahn zu vergleichen. In einer Straßenbahn in Doppeltraktion finden bis zu 480 Fahrgäste Platz. An gleicher Stelle müssten drei Gelenkbusse oder sechs Standardbusse fahren, und die hätten auf den Wiesbadener Straßen, insbesondere in der Wiesbadener Innenstadt, keinen Platz. Da die CityBahn größtenteils auf eigenen Gleiskörpern getrennt von den Fahrspuren des Pkw-Verkehrs fährt, steht sie auch nicht im Stau und befördert künftig hohe Fahrgastkapazitäten schneller am Stau vorbei. Deshalb wird im Stadtbahnausbaukonzept angestrebt, möglichst viele Strecken auf eigenen Gleiskörpern bauen zu können.

    Zudem schneidet die Straßenbahn auch in puncto Betriebskosten günstiger ab, als E- Busse. Darüber hinaus sind E-Busse in der Reichweite eingeschränkt und können nur kürzere Strecken befahren.

  • Aus Mainz hört man manchmal von Erschütterungen und quietschenden Bremsen entlang der neuen Straßenbahnstrecke. Droht das bei der CityBahn auch?

    Das Thema Lärm und Erschütterungen bei Straßenbahnsystemen ist wichtig und wird bei der Bau- und Betriebsweise nachhaltig berücksichtigt, sodass Lärm- oder Erschütterungsprobleme minimiert und Grenzwerte nicht überschritten werden. Dabei fließen die Erfahrungen aus der Planung und Realisierung der Mainzelbahn in die aktuellen Planungen ein.

    Wie die Studie Lärm – Straße und Schiene des Bayerischen Landesamts für Umwelt zeigt, schneiden bei derselben Zahl an Fahrgästen „in puncto Verkehrslärm innerorts S- und Trambahnen mit Rasengleis am günstigsten ab.

  • Müssen für die CityBahn Stadtbäume gefällt werden?

    Wie bei jeder großen Infrastrukturmaßnahme lässt sich das Fällen von Stadtbäumen nicht überall vermeiden und vollständig ausschließen. Jedoch wird es für jeden gefällten Stadtbaum Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen geben. Dabei wird jeder Baum ersetzt. Im weiteren Verlauf der Planung wird dieses sensible Thema mit den zuständigen Behörden und Fachämtern besprochen, um eine zukunftsfähige Lösung zu finden, die den hohen Wert des Stadtgrüns und der Lebensqualität Wiesbadens erhält.

    Für die Biebricher Allee schlagen die Planer beispielsweise Haltestellen in Mittellage vor, sodass nur an den drei Haltestellen auf der Allee weniger als zehn bis fünfzehn Prozent der Bäume weichen und an anderer Stelle in Wiesbaden wieder eingepflanzt werden müssten.

ESWE Verkehr meinRad

  • Wie kann ich ein Mietrad ausleihen?

    Für die Nutzung des Systems benötigen Sie die „ESWE Verkehr meinRad“-App. Diese ist kostenlos erhältlich im Apple App Store sowie im Google Play Store. Nach einer Registrierung können die Mieträder direkt an der Station über die App ausgeliehen und zurückgegeben werden. 
    Die Stationen finden Sie in der App. Zum Ausleihen eines Mietrads scannen Sie bitte den individuellen QR-Code des Mietrads oder geben Sie die 4-stellige Fahrrad-Nummer ein und bestätigen Sie Ihre Auswahl. 

    Weitere Informationen finden Sie hier: www.meinrad-wiesbaden.de.

  • Wo finde ich die Mieträder?

    Die Mieträder können an den über das Wiesbadener Stadtgebiet verteilten Stationen ausgeliehen werden. Alle Stationsstandorte sind in der App einsehbar. 

    Weitere Informationen zum Ausleihprozess, den Rädern und Standorten finden Sie auf www.meinrad-wiesbaden.de.

  • Was kostet das Ausleihen eines Mietrads?

    In der Startphase* gilt der vergünstigte Tarif. Dieser beträgt regulär 0,50 Euro pro Takt. Der erste Takt hat 60 Minuten, jeder weitere Takt 30 Minuten. Aktuell werden die Zahlungsarten SEPA-Lastschrift und Kreditkarte angeboten.

    Weitere Informationen zum Tarifsystem während und nach der Startphase finden Sie auf www.meinrad-wiesbaden.de.

    * Der reguläre Betrieb wird voraussichtlich in der Fahrradsaison 2019 starten.

  • Was bedeutet „Startphase“ und warum gibt es sie?

    In der Startphase* funktioniert das System mit den Basisfunktionen. Dies bedeutet, dass Mieträder ausgeliehen, geparkt und zurückgegeben werden können. 

    Die Startphase dient dazu, das technisch neu entwickelte System zu erproben und zu optimieren. Da wir wissen, dass noch nicht alles rund läuft, gibt es in der Startphase einen stark vergünstigten Tarif zum Probefahren.

    * Der reguläre Betrieb wird voraussichtlich in der Fahrradsaison 2019 starten.

  • Welche zusätzlichen Funktionen wird es nach der Startphase geben?

    Nach der Startphase wird es möglich sein, Mieträder in Wiesbaden auszuleihen und in Mainz, Ingelheim oder Budenheim zurückzugeben - und umgekehrt. Das Tarifsystem wird auf die gemeinsame Tarifstruktur der Städte Wiesbaden und Mainz umgestellt und eine Mehrfachausleihe (auf ein Nutzerkonto können mehrere Mieträder ausgeliehen werden) möglich sein.

  • Was passiert, wenn eine Station / ein Fahrradständer voll ist?

    Ist der Fahrradständer einer Station voll, können Sie Ihr Mietrad auch unmittelbar daneben abstellen. Die GPS-Funktion der App registriert, wenn Sie sich im Radius einer Station befindet.

  • Sind die Systeme in Wiesbaden und Mainz kompatibel?

    Die Kompatibilität der Systeme in Wiesbaden und Mainz ist in der Fahrradsaison 2019 geplant. Sobald das Mainzer System auf die neue App umgestellt ist, wird der Austausch der Räder zwischen den Städten möglich sein. Das bedeutet, dass dann ein Mietrad in Wiesbaden ausgeliehen und in Mainz, Ingelheim oder Budenheim zurückgegeben werden kann – und umgekehrt.

  • Ich stehe direkt neben der Station. Wieso sagt die App, dass ich mich nicht nah genug an einer Station befinde?

    Die Ortungsfunktion wird derzeit überarbeitet. Falls Sie nicht richtig geortet werden, warten Sie bitte einen kurzen Moment, um neu geortet zu werden. Außerdem können Sie versuchen, die App neu zu starten oder die GPS-Funktion aus- und wieder einzuschalten. 

  • Das Schloss lässt sich nicht schließen. Was kann ich tun?

    Bitte melden Sie sich per E-Mail, per Telefon (unter (0611) 45022-450) oder in der Mobilitätszentrale und teilen mit, wo Sie das Fahrrad abgestellt haben. Sollte es sich um einen systembedingten Fehler handeln, entstehen Ihnen keine Nachteile.

  • Die Miete läuft weiter, obwohl ich das Mietrad abgegeben habe. Muss ich trotzdem für die Kosten aufkommen?

    Bitte melden Sie sich per E-Mail, per Telefon (unter (0611) 45022-450) oder in der Mobilitätszentrale und teilen mit, wo Sie das Fahrrad abgestellt haben. Wir beenden die Fahrt manuell und stornieren die Fahrt bzw. die zu lange Buchung.

Alltagshelden

  • Kann jede/r Busfahrer/in werden?

    Sagen wir es so: fast jede/r. Bist Du bereits im Besitz des europäischen Führerscheins der Klasse D oder DE, so kannst Du jederzeit direkt zu uns umsteigen. Solltest Du diesen noch nicht besitzen, so kannst Du Dich bei uns jederzeit zum/zur Busfahrer/in ausbilden lassen. Dafür bist Du mindestens 23 Jahre alt und hast seit mindestens 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B. Weitere Informationen findest Du hier.

  • Wie kann ich mich bewerben?

    Ganz einfach. 
    Sende uns:
    • ein aussagekräftiges Anschreiben mit der Info, wann Du frühestens bei uns einsteigen kannst,
    • Deinen vollständigen Lebenslauf, 
    • relevante Arbeitszeugnisse sowie 
    • eine Kopie Deines aktuellen Führerscheins (Vorder- und Rückseite).

    per E-Mail an: 
    karriere@eswe-verkehr.de (Datei-Formate, die wir per Mail annehmen, sind PDF-, Word- und Bild-Dateien)

    oder

    per Post an:
    ESWE Verkehrsgesellschaft mbH
    Fachbereich Personal
    Postfach 23 69
    65013 Wiesbaden

    Bitte vergiss nicht, Deine Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Post-Adresse, Telefonnummer) anzugeben, sodass wir uns schnellstmöglich bei Dir melden können.

  • Kann ich den Busführerschein auch ohne Pkw-Führerschein machen?

    Nein, der Pkw-Führerschein ist zwingende Voraussetzung, um einen Busführerschein erwerben zu können. Er ist unumgänglich.

  • Welche Unterlagen muss meine Bewerbung beinhalten?

    Deine Bewerbungsunterlagen sollte bestehen aus:
    • einem aussagekräftigen Anschreiben mit der Info, wann Du frühestens bei uns einsteigen kannst,
    • Deinem vollständigen Lebenslauf, 
    • relevanten Arbeitszeugnissen sowie 
    • einer Kopie Deines aktuellen Führerscheins (Vorder- und Rückseite).

    Diese sendest Du bitte

    per E-Mail an:
    karriere@eswe-verkehr.de (Datei-Formate, die wir per Mail annehmen, sind PDF-, Word- und Bild-Dateien)

    oder

    per Post an: 
    ESWE Verkehrsgesellschaft mbH
    Fachbereich Personal
    Postfach 23 69
    65013 Wiesbaden

    Bitte vergiss nicht, Deine Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Post-Adresse, Telefonnummer) anzugeben, sodass wir uns schnellstmöglich bei Dir melden können.

  • Wer ist mein direkter Ansprechpartner für meine Bewerbung?

    Alle Fragen rund um das Thema "Busfahrer/in" und "Ausbildung zum/zur Busfahrer/in" beantwortet Dir unsere Heldenbeauftragte, Sylia Niebling-Metzger. Sie steht Dir sehr gerne per Mail unter karriere@eswe-verkehr.de oder auch telefonisch unter (0611) 450 22-189 zur Verfügung. Aber auch per Fax unter (0611) 450 22-815 kannst Du uns erreichen. Wir geben unser Bestes, Dir möglichst schnell zu antworten. 

  • Wann kann ich mit einer Antwort auf meine Bewerbung rechnen?

    Nach Zusendung Deiner Unterlagen bemühen wir uns, diese zeitnah zu bearbeiten und Dir möglichst schnell zu antworten. In der Regel geschieht dies innerhalb der nächsten 10 Werktage nach Eingang Deiner Bewerbung. Bitte habe ein wenig Geduld. Es lohnt sich! 

  • Wie kann ich mich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten?

    Auf der Seite von ESWE Verkehr findest Du viele hilfreiche Informationen, die Dir verraten, wie wir denken, fühlen und arbeiten. Unsere YouTube-Videos bieten Dir ebenso die Möglichkeit, ein besseres Bild darüber zu gewinnen, was Dich erwartet. Sollte das nicht reichen, um Deine Neugier auf uns zu stillen, so bieten Dir unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram) noch mehr Input. Das Einfachste wäre natürlich: schau Dir Deinen Arbeitsplatz als Fahrgast live an. Hier erhältst Du den besten Eindruck. Und bei welchem Arbeitsplatz geht das schon.

  • Was erwartet mich beim Einstellungstest?

    Hier erwarten Dich allgemeine Fragen und Tests - unter anderem, wie gut Du Deutsch beherrschst. Alles Weitere erklären wir Dir im Laufe des Bewerbungsverfahrens.

  • Was erwartet mich bei der Einstellungsuntersuchung?

    Die arbeitsmedizinische Untersuchung bei unserem Betriebsarzt ist notwendiger Bestandteil Deiner Einstellung bei uns. Denn hier muss Deine grundsätzliche Fahrdiensttauglichkeit festgestellt werden. Schließlich geht es um Deine Sicherheit - und die unserer Fahrgäste. Neben Seh-, Lungen- und Hörtest durchläufst Du weitere Untersuchungen. Genauere Informationen hierzu erhältst Du dann während des Bewerbungsgespräches.

  • Welche Aufgaben erwarten mich als Busfahrer/in bei ESWE Verkehr?

    Neben dem reinen Fahrdienst warten weitere Aufgaben auf Dich. Dazu zählen unter anderem: 
    • der Verkauf und die Kontrolle von Fahrausweisen
    • die Beratung von Fahrgästen zu Fragen unseres Ticketangebotes sowie des Streckennetzes
    • Deine tatkräftige Unterstützung für gebrechliche oder behinderte Menschen beim Ein- und Aussteigen
    • die Verwaltung und Abrechnung Deiner täglichen Fahrgeld-Bareinnahmen

    Was Du bei uns nicht tun musst, ist selbst zu tanken oder den Bus zu reinigen. Hierfür haben wir einen eigenen Tank- und Reinigungs-Services vor Ort.

  • Was kann ich als Busfahrer/in verdienen?

    Als Busfahrer/in wirst Du zu Beginn der gemäß des TV-N Hessen (Entgeltgruppe 4) zugeordnet. Darüber hinaus erwarten Dich überdurchschnittliche Sozialleistungen sowie attraktive Zulagen und Zuschläge. Genauere Informationen darüber erhältst Du im Rahmen des Auswahlverfahrens. 

  • Welche Perspektiven habe ich als Busfahrer/in bei ESWE Verkehr?

    Wir bieten Dir Möglichkeiten und Entwicklungschancen, die über den reinen Fahrdienst hinaus- und zum Beispiel vom Disponenten über den Teamleiter bis hin zum Verkehrsmeister reichen. Deine Dienstzeiten werden flexibel gestaltet und auf Deine Wünsche hin strukturiert. Auch eine geregelte Urlaubsplanung gehört für uns dazu. Neben der Entlohnung gemäß der des TV-N Hessen (Entgeltgruppe 4) erwarten Dich überdurchschnittliche Sozialleistungen.

  • Welche Leistungen bietet mir ESWE Verkehr sonst noch?

    Unsere Leistungen, insbesondere unsere Sozialleistungen sind bei uns sehr vielfältig und daher ein wichtiger Faktor, warum sich viele Interessenten/Interessentinnen für uns entscheiden. Gerne gibt Dir unsere Heldenbeauftragte Sylia Niebling-Metzger auch telefonisch unter (0611) 450 22-189 weitere Auskunft darüber. Einen Überblick über das, was wir Dir sonst noch so bieten, findest Du hier.

  • Kann ich meine Dienstschichten selbst bestimmen?

    Wir sind stolz auf unseren Flexplan mit einer Quote von bis zu 85 % Wunscherfüllung. Das macht es Dir möglich, Deine Arbeitszeiten Deinem Leben anzupassen. Aber das ist noch nicht alles. Was wir sonst noch zu bieten haben, findest Du auf der Übersichtseite unserer Vorteile.

  • Wie lange sitzt man als Busfahrer/in hinterm Steuer?

    Bei uns erwarten Dich eine 39-Stunden-Woche, tariflich geregelte Arbeitszeiten und ein Flexplan. Pro Tag sitzt Du maximal 9 Stunden hinterm Lenkrad - inklusive Pause. Was wir darüber hinaus zu bieten haben, findest Du auf der Übersichtseite unserer Vorteile.

  • Ist mein Vertrag befristet?

    Ja, zu Beginn Deiner Tätigkeit bei uns ist Dein Vertrag zunächst auf 2 Jahre (i. d. R.) befristet.

  • Meine Frage wurde hier nicht beantwortet. Wohin kann ich mich wenden?

    Wenn Du hier keine Antwort auf Deine Frage gefunden hast, so wende Dich einfach an unsere Heldenbeauftragte, Sylia Niebling-Metzger. Sie steht Dir gerne per Mail unter karriere@eswe-verkehr.de oder auch telefonisch unter (0611) 450 22-189 Rede und Antwort. 

Ausbildung zum/zur Busfahrer/in (ohne Klasse D)

  • Kann ich mich auch bewerben, wenn ich noch keinen Busführerschein besitze?

    Ja, das kannst Du. Wir bieten Dir auch an, bei uns die Ausbildung zum/zur Busfahrer/in zu absolvieren. Alles, was Du dafür benötigst: Du bist mindestens 23 Jahre alt und hast seit mindestens 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B. Weitere Informationen findest Du hier.

  • Kann ich mich auch bewerben, wenn ich noch keine abgeschlossene Ausbildung habe?

    Natürlich, wir bieten jedem eine faire Chance. Alles, was Du für Deine Bewerbung zur Ausbildung als Busfahrer/in benötigst, ist Folgendes: Du bist mindestens 23 Jahre alt und hast seit mindestens 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B. Weitere Informationen findest Du hier.

  • Wer finanziert meine Ausbildung zum/zur Busfahrer/in?

    Grundsätzlich unterscheiden wir 2 Finanzierungsvarianten Deiner Ausbildung:
    1. Die Finanzierung durch einen Maßnahmenträger (z. B. Arbeitsagentur) oder
    2. die Vollfinanzierung durch ESWE Verkehr mit einer schriftlichen Vereinbarung, die Dich zu einer Rückzahlung der Ausbildung verpflichtet, sofern Du im Anschluss Deiner Ausbildung nicht mindestens 2 Jahre für ESWE Verkehr tätig sein solltest. 

  • Wann erhalte ich mein erstes Gehalt, wenn ich die Ausbildung als Busfahrer/in antrete?

    Bei einer Vollfinanzierung durch ESWE Verkehr wird ab dem ersten Tag Deiner Ausbildung Gehalt gemäß des TV-N Hessen (Entgeltgruppe 3) an Dich gezahlt. Mit Erwerb des Führerscheins der Klasse D erhöht sich Deine Entgeltgruppe danach automatisch auf 4 des TV-N Hessen. Bei einer Finanzierung durch einen Maßnahmenträger, wie z. B. durch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter, beginnt das offizielle Arbeitsverhältnis bei ESWE Verkehr mit Erwerb Deines Führerscheins. 

  • Wie lange dauert eine Ausbildung zum/zur Busfahrer/in und wie genau läuft sie ab?

    Die Ausbildung in unserer unternehmenseigenen Fahrschule dauert ca. 6 Monate und gliedert sich in folgende 3 Blöcke: 
    Block 1 (etwa 3 Monate): Grundqualifikation mit IHK-Prüfung & Fahrscheinerwerb der Klasse D 
    Block 2 (etwa 2 Wochen): Schulung in Produkt- und Tarifstruktur des ÖPNV, Typenschulung & Linienkunde
    Block 3 (etwa 8 bis 10 Wochen): Einsatz im regulären Linienbetrieb und Verbesserung der praktischen Fahrfertigkeiten

  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um mich bei ESWE Verkehr als Busfahrer/in zu bewerben?

    Alles, was Du benötigst: Du bist mindestens 23 Jahre alt und hast seit mindestens 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B. Eine vorherige Ausbildung ist nicht erforderlich, aber gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift solltest Du mitbringen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Serviceorientierung und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein sollten außerdem selbstverständlich für Dich sein.

  • Wie genau läuft der Bewerbungsprozess ab?

    Diese Schritte führen Dich zu uns:
    1. Du sendest uns Deine Bewerbungsunterlagen zu.
    2. Du geduldest Dich ein paar Tage. 
    3. Wir melden uns per E-Mail oder Post bei Dir.
    4. Du wirst ggf. zum Einstellungstest eingeladen.
    5. Du wirst ggf. zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen.
    6. Du durchläufst ggf. ein Auswahlverfahren und absolvierst eine Fahrprobe mit einem unserer erfahrenen Fahrlehrer.
    7. Du erhältst unsere Entscheidung in schriftlicher Form.
    8. Wenn alles gut für Dich läuft, erhältst Du einen Termin für die obligatorische Einstellungsuntersuchung bei unserem Betriebsarzt.
    9. Ist Deine gesundheitliche Eignung bestätigt worden, erhältst Du einen Arbeitsvertrag oder eine Einstellungszusage.

  • Welche Perspektiven habe ich nach der Ausbildung?

    In der Regel wird jede/r, den wir in unserer Fahrschule zum/zur Busfahrer/in ausgebildet haben, auch übernommen. Außerdem bieten wir Dir weitreichende Entwicklungschancen, die über den reinen Fahrdienst hinausreichen. Mehr dazu erfährst du hier.

Busfahrer/in (mit Klasse D)

  • Was kann ich als Busfahrer/in verdienen?

    Als Busfahrer/in wirst Du zu Beginn der gemäß des TV-N Hessen (Entgeltgruppe 4) zugeordnet. Darüber hinaus erwarten Dich überdurchschnittliche Sozialleistungen sowie attraktive Zulagen und Zuschläge. Genauere Informationen darüber erhältst Du im Rahmen des Auswahlverfahrens. 

  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um mich bei ESWE Verkehr als Busfahrer/in zu bewerben?

    Um direkt als Busfahrer/in anfangen zu können, benötigst Du einen Führerschein der Klasse D oder DE sowie die Qualifizierung gemäß des BKrFQG (Berufskraftfahrer- Qualifikationsgesetz). Darüber hinaus solltest Du gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse besitzen. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Serviceorientierung und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein sollten außerdem selbstverständlich für Dich sein. 

  • Brauche ich einen LKW-Führerschein, um bei ESWE Verkehr anfangen zu können?

    Nein, alles, was Du benötigst, um bei ESWE Verkehr einzusteigen, ist Dein Führerschein der Klasse D. Solltest Du diesen auch nicht besitzen, kannst Du bei ESWE Verkehr eine Ausbildung zum/zur Busfahrer/in beginnen. Dafür bist Du mindestens 23 Jahre alt und hast seit mindestens 2 Jahren einen europäischen Führerschein der Klasse B. Weitere Informationen zur Ausbildung bei uns findest Du hier.

  • Wie genau läuft der Bewerbungsprozess ab?

    Diese Schritte führen Dich zu uns:
    1. Du sendest uns Deine Bewerbungsunterlagen zu.
    2. Du geduldest Dich ein paar Tage. 
    3. Wir melden uns per E-Mail oder Post bei Dir.
    4. Du wirst ggf. zum Auswahlverfahren eingeladen und absolvierst ein persönliches Vorstellungsgespräch sowie eine Fahrprobe mit einem unserer erfahrenen Fahrlehrer.
    5. Du erhältst unsere Entscheidung in schriftlicher Form.
    6. Wenn alles gut für Dich läuft, erhältst Du einen Termin für die obligatorische Einstellungsuntersuchung bei unserem Betriebsarzt.
    7. Ist Deine gesundheitliche Eignung bestätigt worden, erhältst Du einen Arbeitsvertrag von uns.