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ESWE Verkehr nimmt 24 neue Busse in Betrieb

Wie in den vergangenen Jahren hat ESWE Verkehr auch im Frühjahr 2017 wieder den ÖPNV-Fuhrpark modernisiert. Der Busfuhrpark der ESWE Verkehr weist derzeit einen Gesamtbestand von 250 Bussen auf, und steigt somit kontinuierlich an. Zu der neuen Busflotte zählen insgesamt 24 Fahrzeuge, davon zehn Gelenkbusse und 14 Solowagen, zum Teil in „Low-Entry“-Bauweise aus der gleichen Bauserie des Vorjahres.

Die erneute Aufstockung des ESWE-Fuhrparks, ist eine notwendige, aber auch sehr erfreuliche Reaktion auf die Fahrgastzahlenentwicklung der zurückliegenden Monate. Bei einem Anstieg der Fahrgastzahlen um zwei Mio. Fahrgäste im vergangenen Jahr, möchte ESWE Verkehr auch das Angebot im Fahrplan und im Fuhrpark stetig verbessern.

Bei zwei Fahrzeugen der diesjährigen neuen Gelenkbusse, wird es aber eine Neuheit geben, auf die ESWE Verkehr besonders hinweisen möchte. Diese Fahrzeuge des Typs „MAN Lion’s City GL“ sind mit 18,75 m Gesamtlänge fast einen Meter länger als die anderen Gelenkbusse im Fuhrpark der ESWE Verkehr. Zudem besitzt eines dieser beiden Fahrzeuge eine zusätzliche vierte Tür.

Barrierefreie Ausstattung

Bei den Solofahrzeugen führt das Unternehmen den bewährten Weg der letzten Jahre fort und setzt auch auf die sogenannten Low-Entry-Fahrzeugtypen. ESWE Verkehr hat sich bewusst für diese Fahrzeuge entschieden. Die Resonanz der Fahrgäste zeigt, dass barrierefreie und moderne Fahrzeuge einen hohen Fahrgastkomfort bieten. Auch von den Mitarbeitern der ESWE Verkehr im Fahrdienst gab es in den vergangenen Monaten sehr positive Rückmeldungen zu den neuen Bussen.

Wie auch alle übrigen Busse der ESWE Verkehr verfügen die Neufahrzeuge über eine Absenkvorrichtung sowie eine mechanische Klapprampe für Rollstuhlfahrer. Zahlreiche Haltestangen bieten auch im Stehen sicheren Halt. Die sogenannten „taktilen Haltestangen“ sind vertikal angebrachte Haltestangen mit einem geriffelten Profil, wodurch sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung im Bus deutlich erleichtert wird. Durch die Signalfarbe gelb bieten die taktilen Haltestangen einen großen Farbkontrast für sehbehinderte Passagiere. Alle anderen Bedienknöpfe, wie Türöffner oder Halteruf-Tasten, sind gut erreichbar und leicht zu bedienen.

Für Komfort in den Sommermonaten sorgen Klimaanlagen in den Bussen. Die Niederflurbauweise mit Absenktechnik (Kneeling) ermöglicht insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen einen bequemen Ein- und Ausstieg. Mit dem Einsatz dieser Niederflurfahrzeuge erfüllt ESWE Verkehr in vollem Umfang die im Nahverkehrsplan geforderte Barrierefreiheit.

Viel Platz für viele Fahrgäste

Die 14 Solowagen stammen wie in den Vorjahren von der Firma EvoBus und sind baugleich mit den Fahrzeugen aus den Jahren 2015 und 2016. Sie sind mit 300 PS und 7.700 cm³ Hubraum hervorragend für die Wiesbadener Straßen motorisiert. Mit einer Fahrzeuglänge von zwölf Metern und einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 Tonnen verfügen die Fahrzeuge über 37 Sitz- und 57 Stehplätze.

Die zehn Gelenkbusse stammen aus dem Hause MAN. Acht der Fahrzeuge sind ebenfalls baugleich mit den Vorjahresmodellen. Sie verfügen über ein zulässiges Gesamtgewicht von 28 Tonnen und sind mit 360 PS und 10.500 cm³ Hubraum stärker motorisiert als die Solofahrzeuge. Sie bieten 49 Sitz- und 89 Stehplätze. Die zwei längeren Busse verfügen über unterschiedliche Platzkapazitäten. Ein Fahrzeug besitzt 49 Sitz- und 101 Stehplätze, das andere Fahrzeug 53 Sitz- und 93 Stehplätze. ESWE Verkehr möchte mit diesen neuen Bustypen auch den praktischen Einsatz dieser Bestuhlungsaufteilungen in den Bussen erleben. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung auf zwei unterschiedliche Sitz- und Stehplatzaufteilungen. Mit diesen beiden Varianten möchte ESWE Verkehr auch die Reaktionen der Fahrgäste in Erfahrung bringen.

Für ESWE Verkehr sind trotz der aktuellen Bestrebungen des Unternehmens, zur Zukunft der Landeshauptstadt Wiesbaden für einen emissionsfreien ÖPNV, die aktuellen Entscheidungen, zum Fahrgastkomfort, in den aktuellen Fahrzeugen nicht minder wichtig. Unabhängig von den zukünftigen Antriebssystemen der Wiesbadener Busse, sind mögliche Verbesserungen im Fahrzeugkomfort für die Fahrgäste immer wichtig. Darüber hinaus ist es für jedes Verkehrsunternehmen ein wichtiges Thema, die Ein- und Aussteige-Bedingungen an den Haltestellen zu optimieren.

Moderne Abgastechnik

Die neue Fahrzeugflotte ist weiterhin mit der hochmodernen Euro-VI Abgasfiltertechnik ausgerüstet, die bereits seit 2012 in neuen ESWE-Bussen eingesetzt wird. Ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz in Wiesbaden lautet „umweltfreundliche Mobilität“. Eine moderne Busflotte leistet hierzu einen wertvollen Beitrag im Hinblick auf die Reduzierung der Schadstoffemission.

Auch die Low-Entry-Busse haben sich im Wiesbadener ÖPNV bewährt. Diese Bauweise ist eine Weiterentwicklung der seit langem etablierten Niederflurtechnik. Die Busse besitzen niedrige und stufenlose Einstiege und der vordere Fahrgastbereich ist ohne Stufen zu erreichen. Im Heckbereich des Fahrzeuges sind zwei Stufen im Mittelgang eingebaut, um die höheren Sitze des Busses zu erreichen. Diese Busse bedeuten auch eine Komfortsteigerung für die Fahrgäste, weil der zusätzliche Platz für die Motorraumisolierung verwendet wird und im Inneren der Busse deutlich verminderte Motorengeräusche wahrnehmbar sind.

Die 24 Neufahrzeuge stehen für ein Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro. Jedes Jahr einen annähernd gleichen Anteil der Busflotte zu erneuern, ist für ESWE Verkehr das optimale Verfahren einer rollierenden Fahrzeugersatzbeschaffung für einen ausgewogenen Fuhrpark.  

Auf 41 Linien beförderte ESWE Verkehr im Jahr 2016 mehr als 55 Millionen Fahrgäste. Somit werden auch die 24 neuen Busse dazu beitragen, zahlreiche Fahrgäste auf Wiesbadens Straßen zu befördern.

4 Kommentare zu dieser Meldung

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wiesdir · 28.06.2017, 15:24 Uhr

ich möchte eine kleine Korrktur anmerken:
„Evobus Lion’s City GL“ ist nicht richtig.

- Evobus ist Daimler Benz - das sind die Solowagen.
- „Lion’s City GL“ ist MAN
Nur einer der beiden langen MAN-Gelekbusse hat vier Türen nicht Beide.

Fabian Lang · 28.06.2017, 15:47 Uhr

Hallo, wiesdir,

entschuldige den Fehler und danke für die Korrektur.
Diese habe ich gleich so eingebaut.

Grüße Fabian Lang

Niclas Baßermann · 05.07.2017, 09:58 Uhr

Cool

Niclas Baßermann · 05.07.2017, 09:59 Uhr

Cool

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