Deine Login-Daten konnten leider nicht bestätigt werden! Gibt es ein Problem?

Diese Meldung wurde am 07.04.2016 um 15:40 Uhr archiviert.

ESWE Verkehr verzeichnet über 53 Millionen Fahrgäste im Jahr 2015

Im Jahr 2015 sind 53,36 Millionen Fahrgäste mit den Bussen der ESWE Verkehrsgesellschaft gefahren. Diese Zahl stellt einen Rekordwert dar: Noch nie seit dem Jahr 2000, in dem ESWE Verkehr ein eigenständiges Unternehmen wurde, sind so viele Menschen mit den ESWE-Linienbussen unterwegs gewesen. Die Zahl 53,36 Millionen bedeutet einen Zuwachs um rund 1,6 Millionen Fahrgäste gegenüber dem Jahr 2014, als 51,754 Millionen Passagiere gezählt worden waren.

Die Fahrgastentwicklung im Wiesbadener ÖPNV zeigt damit einen wesentlich positiveren Trend auf als die bundesweite Entwicklung: Denn nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes blieb im Jahr 2015 die Gesamtfahrgastzahl im Busliniennahverkehr deutschlandweit auf unverändertem Niveau, wohingegen ESWE Verkehr im Jahresvergleich 2014 zu 2015 einen deutlichen prozentualen Anstieg der Fahrgastzahl verzeichnen konnte – das Plus betrug über 3,0 Prozent. 

In den vergangenen 15 Jahren wurde einmal, im Jahr 2001, die 53-Millionen-Grenze überschritten. Den damaligen Wert von 53,191 Millionen hat die aktuelle 2015er-Zahl nun jedoch um 169.000 Passagiere überstiegen und damit von der Spitzenposition der Statistik verdrängt. Mit Blick auf die Statistik ist ebenfalls hervorzuheben, dass das Jahr 2015 schon das vierte Jahr in Folge gewesen ist, in dem ESWE Verkehr bei der Gesamtfahrgastzahl den „magischen“ 50-Millionen-Wert überschreiten konnte. Im Jahr 2012 konnte mit 50,356 Millionen Fahrgästen zum ersten Mal seit dem Jahr 2002 die 50-Millionen-Marke erreicht werden.

„Der Rekordwert des vergangenen Jahres, der uns glücklich und stolz macht, beweist auf eindrucksvolle Weise, dass wir im Jahr 2015 sehr vieles richtig gemacht haben“, kommentiert Jörg Gerhard, Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, die vorgelegten Zahlen. „Die Gründe für dieses hervorragende Ergebnis sind sicherlich vielschichtig“, führt Jörg Gerhard aus. „Vor allem auf die von uns zum Jahreswechsel 2014/2015 vorgenommenen Angebotsausweitungen haben unsere Kunden sehr positiv reagiert“, sieht Jörg Gerhard, dass ein verbessertes Verkehrsangebot auch Kundennachfrage erzeugen kann. Dies beweise, dass die in der zweiten Jahreshälfte 2014 sowie im Jahr 2015 realisierten Maßnahmen, beispielsweise die Taktverdichtungen auf verschiedenen Linien, passgenau den Mobilitätsbedürfnissen unserer Fahrgäste entsprechen.

Vor dem Hintergrund, dass die jährlichen Fahrgastzahlen im Wesentlichen auf Basis der Fahrscheinverkäufe ermittelt werden, sieht ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Hermann Zemlin die Fahrausweisprüfung als ein weiteres Merkmal für die positive Fahrgastentwicklung: „Wir haben uns erlaubt, im Verlauf des Jahres 2015 die Anzahl der Fahrausweisprüfungen im Liniennetz zu verstärken, und gemeinsam mit der bundesweiten Anhebung der Gebühr für das Erhöhte Beförderungsentgelt von 40 auf 60 Euro im August 2015 wird auch dies einen nachhaltigen Effekt bei einigen Fahrgästen bewirkt haben“, glaubt Hermann Zemlin auch an einen Lerneffekt bei jenen Fahrgästen, die bisher gelegentlich ohne gültigen Fahrausweis unterwegs waren.

Ein zusätzlicher Baustein für den Positivtrend der Fahrgastzahlen 2015 liegt nach Überzeugung der Geschäftsführung aber auch in der deutlich verbesserten Qualität des Verkehrsangebotes von ESWE Verkehr. Gerade nach dem für ESWE Verkehr recht turbulenten Jahr 2014 sei es, so Jörg Gerhard, „für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens eine große Leistung gewesen, wieder ein hohes Maß an Zuverlässigkeit im Wiesbadener Personennahverkehr zu erreichen“.

„Der großartige Anstieg der Jahres-Fahrgastzahl“, betonen die Geschäftsführer gemeinsam abschließend, „ist für uns zum einen Anlass, unseren Fahrgästen sehr herzlich für ihr Vertrauen in uns zu danken; zum anderen ist er Ansporn und Auftrag für uns, den Weg der konsequenten Ausrichtung auf den Fahrgastnutzen auch künftig fortzusetzen.“

0 Kommentare zu dieser Meldung

Um einen Kommentar verfassen zu können, müssen Sie sich einloggen.

Ansprechpartner

Pressesprecherin Lisa Uphoff