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Umleitung der Buslinie 6

Wegen einer Baumaßnahme in der Kastellstraße wird die Linie 6 ab Dienstag, 27.09.2016 umgeleitet. Wie lange die Umleitung dauert, ist derzeit noch nicht bekannt.

In Richtung Nordfriedhof fahren die Busse nach der Haltestelle „Michelsberg“, weiter zur Platter Straße, bedienen dann die Haltestelle „Rothstraße“ und fahren danach weiter über den normalen Linienweg. In Richtung Mainz fahren die Busse über die Platter Straße, Schwalbacher Straße zum regulären Fahrtweg. Die Haltestelle „Adlerstraße“ entfällt. Fahrgäste können den Halt „Rothstraße“ in der Platter Straße Höhe Hausnummer 68 oder „Michelsberg“ in der Schwalbacher Straße / Ecke Emser Straße nutzen.

Detaillierte Informationen gibt es an den Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

„Deutschland-Tag des Nahverkehrs“: ESWE Verkehr präsentiert neuen „Klimaschutz-Bus“

Jeder Verkehrsteilnehmer, der, statt mit seinem privaten Pkw zu fahren, einen mit moderner Motor- und Abgastechnik ausgestatteten Bus des öffentlichen Nahverkehrs nutzt, erspart damit der Umwelt eine CO2-Belastung von rund 660 Gramm – und das auf jeder einzelnen Fahrt, die im ÖPNV in Deutschland durchschnittlich zehn Kilometer lang ist. Auf die vielfältigen Umweltaspekte des öffentlichen Nahverkehrs hinzuweisen – insbesondere auf den Schutz des Klimas – ist das Ziel des 4. „Deutschland-Tags des Nahverkehrs“. Dieser findet auf gemeinsame Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ am heutigen 16. September bundesweit statt; gleichzeitig ist der heutige Freitag das Startdatum der „Europäischen Woche der Mobilität“.

Zu den rund 40 deutschen Verkehrsunternehmen, die an dem bundesweiten Aktionstag „Der Bus bewegt besser“ teilnehmen, gehört auch die ESWE Verkehrs­gesellschaft. Das Verkehrsunternehmen hat einen Bus der neuesten Fahrzeuggeneration (Baujahr 2016) mittels einer aufmerksamkeitsstarken Außengestaltung in einen „Klimaschutz-Bus“ umgewandelt, der die Öffentlichkeit für die vielfältigen Umweltvorteile sensibili­sieren soll. So erblicken beispielsweise jene Verkehrsteilnehmer, die den neuen „Klimaschutz-Bus“ von hinten sehen, auf dem Heckfenster des Fahrzeugs den bewusst doppeldeutigen Spruch: „Sie fahren einer guten Idee hinterher.“ Ähnlich sind auch die Botschaften auf den Seitenflächen des Busses.

„Die Gestaltung des Busses greift das an sich ja sehr ernste Thema Klimaschutz mit Absicht auf eine eher lockere Weise auf“, betont Jörg Gerhard, Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, „denn wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Art des Herangehens ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit für die­ses wichtige Thema erzielen können.“ Prof. Dr.-Ing. Hermann Zemlin, ebenfalls Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft, weist darauf hin, dass Linienbusse das in Deutschland am häufigsten genutzte Nah­verkehrsmittel sind: „Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fahrgäste. Und der Bus ist, gemessen am Pkw, ein echter Klimaschützer: Würden die rund 28 Milliarden Personenkilometer, die in Deutschland jedes Jahr mit dem Bus gefahren werden, per Pkw zurückgelegt, würde dies sage und schreibe 1,85 Millionen Tonnen an Treibhausgasen zusätzlich erzeugen.“ Jörg Gerhard ergänzt: „In unserem Bestreben, mit Aktionen wie der heutigen, noch mehr Menschen von den individuellen wie auch gesellschaftlichen Vorteilen des Busfahrens zu überzeugen, sehen wir uns im Einklang mit den von der Stadt Wiesbaden im Jahr 2007 formulierten Klimaschutzzielen.“

Der neue ESWE-„Klimaschutz-Bus“ startete heute von der Haltestelle „Dernsches Gelände“ aus zu einer Aktionsfahrt rund um Wiesbadens „Historisches Fünfeck“. Mit an Bord waren neben der Geschäftsführung der ESWE Verkehrsgesellschaft eine Reihe geladener Gäste. Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann freut sich über die Teilnahme von ESWE Verkehr an der Klimaschutz-Aktion: „Es ist gut für Wiesbaden, wenn die städtischen Gesellschaften mit gutem Beispiel bei der Reduzierung der Schadstoffemission vorangehen und die Einhaltung der Klimaschutzziele der Stadt damit unterstützen“.

Den Teilnehmern wurden am Ende der Fahrt kleine „CO2-Sparsäckchen“ über­reicht, die symbolisch – nämlich in Gestalt von Sonnenblumenkernen – das Gewicht des bei der soeben absolvierten Fahrt von jedem Teilnehmer eingesparten CO2 darstellen. Solche „Sparsäckchen“ (die übri­gens auch auf dem ESWE-„Klimaschutz-Bus“ dargestellt sind) sollen demnächst auch in Berlin überbracht werden: Zum Ende der „Europäischen Woche der Mobilität“ am 22. September wollen Vertreter des VDV die Säckchen an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben – verbunden mit dem Appell an Bundesregierung und Bundestag, die weitere Förderung eines modernen Bussystems zu gewährleisten. 

ESWE Verkehr informiert über Änderungen zum Fahrplanwechsel

Am 11. Dezember 2016 findet im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund der nächste Fahrplanwechsel statt. ESWE Verkehr erweitert in Wiesbaden mit diesem Fahrplanwechsel erneut das Verkehrsangebot und passt es noch besser den Bedürfnissen der Fahrgäste an.

Für die Wiesbadener Fahrgäste werden auf zahlreichen Buslinien positive Veränderungen hinzukommen — unter anderem werden auch einige Maßnahmen aus dem lokalen Nahverkehrsplan umgesetzt, welcher im Juli des vergangenen Jahres von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde“, kündigt Stadträtin Sigrid Möricke, Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Wiesbaden, an.

Mit unserer modernen Bus-Flotte möchten wir auch weiterhin unseren Fahrgästen einen attraktiven und zuverlässigen Busverkehr in Wiesbaden bieten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Angebotsverbesserungen zum Fahrplanwechsel von unseren Fahrgästen gut angenommen werden und wir somit am Trend der steigenden Fahrgastzahlen der letzten Jahre festhalten können“, blickt Jörg Gerhard, Geschäftsführer ESWE Verkehr, zuversichtlich in die kommenden Monate.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Linie 37

Die Linie 37 (Wielandstraße – Hauptbahnhof – Bierstadt) wird montags bis freitags von Bierstadt/Venatorstraße über Igstadt/Am Wiesenhang und eine neue Haltestelle Igstadt/Weingartenstraße bis nach Nordenstadt/Otto-von-Guericke-Ring verlängert. Für die Verlängerung ist ein 60-Minuten-Grundtakt mit einer zeitweisen Taktverdichtung auf einen 30-Minuten-Takt vorgesehen. Ab Nordenstadt erfolgt eine weitgehende Durchbindung der Linie 37 auf die Linie 46 in Richtung Hochheim/Bahnhof. Fahrgäste aus Breckenheim können mit einmaligem Umsteigen in Igstadt nach Nordenstadt bzw. weiter in Richtung Hochheim fahren. 

Hiermit wird eine Maßnahme des Nahverkehrsplans zur Verbesserung der Verbindung zwischen den östlichen Vororten und Nachbarorten umgesetzt. Es ist ein zweijähriger Probebetrieb vorgesehen. Die Fahrten zwischen Bierstadt und Erbenheim bleiben grundsätzlich unverändert. 

Anbindung Bestattungswald – Linie 24 AST

Ebenfalls als Maßnahme aus dem Nahverkehrsplan wird erstmals der Bestattungswald der Landeshauptstadt Wiesbaden durch den Öffentlichen Personennahverkehr erschlossen, und zwar durch einen bedarfsorientierten Verkehr mit Anrufsammeltaxi bzw. Rufbus. Fahrgäste haben künftig die Möglichkeit, von Frauenstein/Bürgermeister-Schneider-Straße zum Bestattungswald und zurück zu fahren. Auf dem Parkplatz am Grauen Stein wird eine Haltestelle „Bestattungswald“ neu eingerichtet. Die Fahrten finden als Anrufsammeltaxi unter der Liniennummer 24 statt und sind in Frauenstein auf die Linienbusfahrten der Linie 24 fahrplanmäßig abgestimmt. Es werden mittwochs und samstags jeweils vier Fahrten zum Bestattungswald und zurück angeboten, die ausgeführt werden, sofern sich ein Fahrgast bis spätestens 45 Minuten vor der Fahrt unter Telefon (0611) 450 22-450 meldet — dies ist das gleiche Prozedere wie bei der Bestellung der Rückfahrten im ESWE-Nachtbusverkehr. Es ist ein zweijähriger Probebetrieb vorgesehen. 

Linien 4 und 14

Um der weiter steigenden Fahrgastnachfrage Rechnung zu tragen, wird auf den Linien 4 und 14 montags bis freitags an Schultagen in Fahrtrichtung Kohlheck/Klarenthal zwischen ca. 17:30 Uhr und 18:30 Uhr der 10-Minuten-Takt auf einen 8-Minuten-Takt verdichtet.

Linie 46

Auf Bestellung des benachbarten Aufgabenträgers Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (MTV) erfolgt eine Verlängerung der Linie 46 von Hochheim/Berliner Platz nach Hochheim/Bahnhof.

Wirtschaftliches Verkehrsangebot

ESWE Verkehr ist mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit im Verkehrsangebot in der Lage, diesen Fahrplanwechsel kostenneutral umzusetzen, weil Umschichtungen im bestehenden Fahrplanangebot vorgenommen werden können. So werden schwach bzw. gar nicht nachgefragte Fahrten der Linien 43 und 46 auf die künftig verlängerte Linie 37 umgelegt und einzelne Fahrten mit äußerst geringer Fahrgastnachfrage im ESWE-Netz eliminiert, um das Angebot auf anderen Linienabschnitten mit hoher Nachfrage auszuweiten.

Auf der Linie 6 wird künftig ganzjährig zwischen Wiesbaden und Mainz der 10-Minuten-Takt gefahren. Aufgrund starker Nachfrage an Schultagen montags bis freitags werden in der Hauptverkehrszeit zwischen Nordfriedhof und Platz der Deutschen Einheit bzw. Hauptbahnhof Verstärkerfahrten vorgesehen.

Aufgrund sehr geringer Nachfrage werden die während des Sommerhalbjahres an Samstagen, Sonn- und Feiertagen über die Endhaltestelle in Heßloch hinaus zur Hockenberger Mühle verkehrenden Fahrten der Linie 24 auf die Zeitfenster zwischen ca. 11:50 Uhr - 14:50 Uhr sowie ca. 17:50 Uhr - 22:10 Uhr konzentriert.

Rheinüberschreitende Stadtbuslinien

Im Zuge der Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie zum Lerchenberg in Mainz (Mainzelbahn) werden sich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 im Liniennetz der Mainzer Verkehrsgesellschaft einige Änderungen an den Verläufen der Buslinien ergeben. Dies betrifft die mit ESWE Verkehr gemeinsam betriebenen Linien 6, 9 und 28 sowie die in Amöneburg, Kostheim und Kastel verkehrenden Linien 54, 56, 57, 68 und 91. 

So verkehrt die Linie 6 künftig in Mainz ab Universität in Richtung Münchfeld und mit jeder zweiten Fahrt weiter zum Gonsenheimer Wildpark. Die Linie 9 fährt künftig in Mainz über die bisherige Endhaltestelle Mainz/Hauptbahnhof hinaus über Universitätsmedizin bis nach Mainz-Hechtsheim. Und die Linie 28 verkehrt künftig über die bisherige Endhaltestelle Mainz/Hauptbahnhof-West hinaus zum Mombacher Tor.

Stressfrei und bequem zu den VCW Heimspielen – mit dem RMV-KombiTicket von ESWE Verkehr

Seit Beginn der Saison 2014/2015 beinhalten alle Eintrittskarten zu den Heimspielen des VC Wiesbaden in der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit das praktische KombiTicket von ESWE Verkehr. Das heißt: Auch in dieser Saison ist im Preis der Eintrittskarte kostenlose Nutzung der Nahverkehrsbusse und -bahnen im gesamten Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) bereits enthalten! Außerdem: Die Großhaltestellen „Platz der Deutschen Einheit“ und „Schwalbacher Str./LuisenForum“, die von vielen Lokal- und Regionalbuslinien angefahren werden, liegen nur ein paar Schritte von der Sporthalle entfernt.

Infomobil 03/2016

Das Fahrgastmagazin für Wiesbadens Nahverkehr

Einmal pro Quartal erscheint das kostenlose Fahrgastmagazin von ESWE Verkehr mit vielen spannenden Themen und einem breiten Spektrum an interessanten und unterhaltsamen Informationen rund um den Wiesbadener Nahverkehr.

Als Inhaber eines Abonnement-Tickets erhalten Sie das gedruckte Magazin automatisch per Post nach Hause geschickt. Alle anderen Fahrgäste können das Magazin kostenlos in unseren Vorverkaufsstellen abholen oder hier als PDF-Datei herunterladen.

Unsere aktuelle Ausgabe: 03/2016

In der Ausgabe 03/2016 unseres Fahrgastmagazins INFOMOBIL haben wir unter anderem die folgenden Themen für Sie aufbereitet:

  • Zehn Jahre Weingenuss plus Bus
    Wiesbadens Weinfest: Auch fu?r ESWE Verkehr ein voller Erfolg

  • Rollender Botschafter
    ESWE-Reisebus macht Wiesbadens schönste Seiten bekannt

  • Entlastung für den Senior
    ESWEs Busveteran wird ein jüngerer Oldie zur Seite gestellt

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Informationsgewinn beim Lesen der aktuellen Ausgabe!

Busumleitung in Naurod

Wegen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn in der Straße Kirchhohl im Stadtteil Naurod werden die Buslinien 20, 21, 22, N10 und Schulbusse ab Donnerstag, 08.09.2016 ab etwa 9 Uhr umgeleitet. Die Dauer der Umleitung ist derzeit noch offen.

Die Busse passieren ganz normal die Ortseinfahrt Naurod, bedienen vorher die Haltestellen „Erbsenacker“ und „Bernsteinstraße“, fahren dann nur eine Schleife wegen der Einbahnstraßenregelung über die Straße Auf dem Bangert und verkehren dann wieder über den normalen Linienweg.

Die Haltestelle „Fondetter Straße“ in Richtung Auringen wird in die Straße Auf dem Bangert verlegt.

Detaillierte Informationen gibt es an den Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 450 22-450. 

Brennstoffzellen-Busse: Die Verkehrsunternehmen ESWE Verkehr, MVG und traffiQ stellen die Zukunft des emissionsfreien Nahverkehrs vor

Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) steigen kontinuierlich an: So verzeichnete beispielsweise die ESWE Verkehrsgesellschaft, der kommunale ÖPNV-Dienstleister in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden, im Jahr 2015 ein 3,1-prozentiges Plus der Jahresgesamt-Fahrgastzahl im Vergleich zum Vorjahr. Jeder Zuwachs der Fahrgastzahlen bedeutet jedoch automatisch auch eine stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens im Linienverkehr. Diesen Zuwachs umweltschonend zu gestalten, ist das erklärte Ziel des Projekts „H2Bus Rhein-Main – emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion“, zu dem sich drei führende ÖPNV-Anbieter der Rhein-Main-Region vor Kurzem zusammengeschlossen haben: die ESWE Verkehrsgesellschaft (Wiesbaden), die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) und traffiQ, die städtische Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main.

Am heutigen Mittwoch präsentierten die städtischen ÖPNV-Unternehmen in Kooperation mit der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen) erstmals der Politik und den Medien auf dem Betriebshof der ESWE Verkehr in Wiesbaden zwei unterschiedliche Brennstoffzellenbusse. Neben führenden Repräsentanten der drei beteiligten Projektpartner ESWE Verkehr, MVG und traffiQ war auch Frau Prof. Dr. Birgit Scheppat, Vorstandsmitglied der H2BZ-Initiative Hessen und Leiterin des Wasserstofflabors der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim, zu Gast und erläuterte die ökologische Herstellung von Wasser­stoff. Die Hochschule RheinMain gehört ebenfalls zu den Unterstützern des Projekts. Schließlich vermittelte eine kleine Rundtour den Teilnehmern einen ersten Eindruck vom Fahrgefühl in einem Brennstoffzellen-Bus.

Mit dem Projekt „H2Bus Rhein-Main – emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion“ haben sich die drei Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet neben anderen Verkehrsbetrieben in Europa für die Teilnahme an einer Förderinitiative der Europäischen Union beworben, in deren Rahmen der Einsatz größerer Flotten von Brennstoffzellen-Bussen für den öffentlichen Nahverkehr europaweit demonstriert werden soll. Derartige Busse nutzen Wasserstoff (chemische Formel: H2) als umweltschonenden Energieträger, der von Brennstoffzellen in Strom und über Elektromotoren in Antriebsenergie für das Fahrzeug umgewandelt wird. Da die Emissionen eines solchen Busses ausschließlich aus völlig unschädlichem Wasserdampf bestehen, und da zudem der Elektroantrieb praktisch keinerlei Geräuschemissionen verursacht, gilt der Einsatz von Brennstoffzellen-Bussen als ein äußerst vielversprechendes Konzept für den klima- und umweltfreundlichen, weil emissionsfreien und ressourcenschonenden Nahverkehr der Zukunft. Neben diesen ökologischen Aspekten spricht auch die Praxistauglichkeit von Brennstoffzellen-Bussen für deren künftige Nutzung: Die Busse besitzen eine für den Einsatz im Linienverkehr vollkommen ausreichende Reichweite von gut 300 Kilometern und mehr, sie lassen sich in kurzer Zeit (nur etwa zehn Minuten) betanken, und sie unterliegen im Gegensatz zu rei­nen Batteriebetrieb-Bussen keinerlei operativen Einschränkungen im Verkehrsalltag.

Stimmen zum Projekt „H2Bus Rhein-Main – emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion“:

„Beispielsweise mit dem Einsatz der stets neuesten Abgasfiltertechnologien stellen wir bei ESWE Ver­kehr schon seit vielen Jahren unter Beweis, dass der öffentliche Nahverkehr der Motor umweltfreundli­cher Mobilität sein kann. Das Projekt zum künftigen Einsatz von Brennstoffzellen-Bussen, an dem wir sehr gerne teilnehmen, ist daher für uns ein folgerichtiger nächster Schritt auf unserem konsequent ökologisch ausgerichteten Weg.“

Prof. Dr.-Ing. Hermann Zemlin, Geschäftsführer der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH, Wiesbaden

„Im Jahr 2004 hat traffiQ mit dem Einsatz von über 50 Linienbussen dem besonders umweltfreundlichen EEV-Standard bundesweit zum Durchbruch verholfen. Seitdem ist Frankfurt beim Dieselbus-Einsatz unter den ökologischen Spitzenreitern. Gerne sind wir dabei, mit diesem Pilotprojekt zum Einsatz von Brennstoff­zellen-Bussen einen Quantensprung für den umweltfreundlichen Nahverkehr einzuleiten.“

Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch, Geschäftsführer der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, Frankfurt am Main 

„Mehr als achtzig Brennstoffzellen-Busse haben in den vergangenen Jahren im Rahmen dutzender Projekte weltweit ihre technische Reife sowie ihre Einsatzfähigkeit und ihre Alltagstauglichkeit für den Linienverkehr bereits erfolgreich nachgewiesen. Unser gemeinsames ‚H2Bus Rhein-Main‘-Projekt kann nun erreichen, dass unsere Region zu Städten wie Hamburg, Köln oder Stuttgart aufschließt, wo sich erste Prototypen von Brennstoffzellen-Bussen bereits seit einigen Jahren ihre Leistungsfähigkeit im täglichen Einsatz bewiesen haben.“

Jochen Erlhof, Geschäftsführer der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH, Mainz

„Unser Mainzer Energiepark mit seiner weltweit größten ‚Power-to-Gas‘-Anlage ihrer Art würde im Rah­men des Projekts die Versorgung der Brennstoffzellen-Busse mit ‚grünem Wasserstoff‘, der aus soge­nanntem Überschussstrom gewonnen wird, ermöglichen. Der weitgehend CO2-frei erzeugte Wasserstoff kann somit nicht nur Busse auf umweltfreundliche Weise antreiben, er hilft auch beim Stabilisieren der elektrischen Netze mit ihrem zunehmenden Anteil an regenerativem Strom. Dies ist ein Meilenstein für das Gelingen der Energiewende.“

Dr. Tobias Brosze, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Stadtwerke Mainz AG, Mainz

„Das Projekt zum künftigen Einsatz von Brennstoffzellen-Bussen bedeutet die sinnvolle, den gegensei­tigen Nutzen fördernde Verknüpfung von Energiesystemen einer- und Verkehrssystemen andererseits. Es entsteht innerhalb der Region eine geschlossene Wertschöpfungskette von der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum öffentlichen Personennahverkehr mit strombasierten Antrieben. Diese Wertschöpfungskette hilft gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten aus politischen Krisenregionen zu reduzieren.“

Prof. Dr. Birgit Scheppat, Vorstand der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V., stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands e.V. (DWV) und Leiterin des Wasserstofflabors der Hochschule RheinMain in Rüsselsheim

Details zum Projekt „H2Bus Rhein-Main – emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion“:

  • Im Rahmen der EU-Förderinitiative „Jive“ („Joint Initiative for hydrogen Vehicles across Europe“) zur Beschaffung von Brennstoffzellen-Busflotten ist für das gemeinsame „H2Bus Rhein-Main“-Projekt von ESWE Verkehr, MVG und traffiQ die Anschaffung von insgesamt elf Brennstoffzellen-Bussen geplant (Wiesbaden: je zwei Solo- und Gelenkbusse; Mainz: je zwei Solo- und Gelenkbusse; Frank­furt: drei Solobusse).
  • Des Weiteren sind der Aufbau einer Wasserstofftankstelle (bei ESWE Verkehr in Wiesbaden) sowie eines technischen Kompetenzzentrums inklusive Buswerkstatt (bei der MVG in Mainz) vorgesehen.
  • Die EU-Förderinitiative beabsichtigt, bis zum Jahr 2020 europaweit mehr als 500 Brennstoffzellen-Busse auf die Straße zu bringen. Im ersten Schritt ist der Einsatz von 142 Brennstoffzellen-Bussen in neun europäischen Städten bzw. Großstadtregionen geplant. Ein weiteres Ziel der EU-Förderiniti­ative ist der Aufbau der größten Wasserstofftankstellen-Kapazität in Europa.
  • Der Zeitplan sieht vor, dass nach der Erteilung des Förderbescheids durch die EU (die Erteilung wird für das 4. Quartal 2016 erwartet) der Projektstart im 1. Quartal 2017 erfolgen kann. Die ersten Busse sowie die Wasserstofftankstelle könnten dann im 1. Quartal 2018 in Betrieb gehen. Insgesamt ist das EU-Projekt auf eine Laufzeit von sechs Jahren ausgelegt.

Details zur Thematik „Wasserstoff (H2) als Treibstoff“:

  • Der Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff bietet zum einen enorme Vorteile in puncto Emissionen: Die Abgasemissionen bestehen ausschließlich aus völlig unschädlichem Wasserdampf; und Lärm­emissionen treten bei Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb praktisch gar nicht auf.
  • Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sich Wasserstoff als Treibstoff aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen umweltfreundlich, weil regenerativ erzeugen lässt.
  • Zudem stehen in der Rhein-Main-Region bereits heute zwei Quellen zur Erzeugung von Wasserstoff als Treibstoff zur Verfügung: nämlich die weltweit größte „Power-to-Gas“-Anlage der Mainzer Stadtwerke im Energiepark Mainz sowie der Industriepark Frankfurt-Höchst, wo Wasserstoff als Nebenprodukt anfällt.

Umleitung von Buslinien in Bierstadt

Aufgrund von Baumaßnahmen in der Schultheißstraße im Stadtteil Bierstadt werden die Buslinien 23, 24, 37 und Schulbusse ab Mittwoch, 31.08.2016 ab etwa 9 Uhr umgeleitet. Wie lange die Umleitung dauern wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

In Richtung Bierstadt Venatorstraße verläuft die Umleitung nach der Haltestelle „Poststraße“, weiter über die Langfeldstraße, weiter über die Wallauer Straße, zur Ersatzhaltestelle „Goldackerweg“, weiter über die Erbenheimer Straße und dann über den regulären Linienweg. Die Haltestellen „Venatorstraße“ Richtung Breckenheim und „Goldackerweg“ in Richtung Erbenheim entfallen. Fahrgäste können die Ersatzhaltestellen in der Erbenheimer Straße 5-7 oder in der Wallauer Straße 57 nutzen.

In Richtung Innenstadt ist keine Busumleitung erforderlich.

Detaillierte Informationen gibt es an den Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450 oder im Internet unter www.eswe-verkehr.de.

Neues Video: Busportrait MAN A-23

Ganz frisch haben wir in unseren hauseigenen YouTube-Kanal ein neues Video eingestellt. In dem rund sechseinhalbminütigen Clip stellt Harald Großmann, der zurzeit dienstälteste ESWE-Busfahrer, einen neuen Gelenkbus vom Typ MAN A-23 vor, von dem es seit diesem Frühjahr insgesamt vier Stück im Fuhrpark von ESWE Verkehr gibt.

Im Rahmen des filmischen Busporträts führt Harald Großmann unseren Videoreporter Micha Spannaus durch das Fahrzeug und erklärt ihm die wichtigsten Neuerungen: zum Beispiel die „Stadiontaste“, die das gleichzeitige Öffnen aller Bustüren vom Fahrerplatz aus ermöglicht. Und auch eine kleine Testfahrt mit dem Gelenkzug – die Tour führt nach Heßloch – können die Videogucker miterleben. 

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