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Busfahren vor und nach dem Jahreswechsel 2018/2019

In der Vorweihnachtszeit und an den besonderen Tagen am Jahresende – Weihnachten, „zwischen den Jahren“ und Silvester – sowie an Neujahr gelten auch in diesem Jahr wieder besondere Fahrplanregelungen, über die Sie Bescheid wissen sollten, wenn Sie, getreu dem Motto „Bus statt Auto!“, an den Feiertagen und dazwischen nicht nur sich selbst, sondern auch Ihrem Pkw mal eine kleine Auszeit gönnen möchten.

Fahrplanwechsel 2018/2019: Viele Verbesserungen für ESWE Verkehr-Kunden

Der zweite Advents-Sonntag ist auch in diesem Jahr wieder der Tag der Veränderungen: Vom 9. Dezember 2018 an tritt der Fahrplanwechsel von ESWE Verkehr in Kraft. Wichtigste Neuerungen sind auf den Linien 5 und 15 die Taktverdichtungen im Abendverkehr und die Einführung der neuen Linien AST 35 und AST 36. Dabei handelt es sich um Rufbus-Verbindungen („Anrufsammeltaxi“, kurz: AST) zwischen den östlichen Vororten Wiesbadens, mit denen nun zusätzliche Querverbindungen geschaffen werden.

Jörg Gerhard, Geschäftsführer von ESWE-Verkehr: „Im Rahmen des Nahverkehrsplans der Stadt Wiesbaden, der durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen wird, bieten wir das Optimum für unsere Kunden.“ Gerade durch Ortsbeiratsbeschlüsse und Veranstaltungen wie VorOrt sei er permanent über die Bedürfnisse und Wünsche der Wiesbadener informiert und versuche diese umzusetzen. Gerhard: „Wir planen als umfassender Mobilitätsanbieter derzeit viele Pionier-Projekte wie den Einsatz von Wasserstoffbussen sowie den Bau der entsprechenden Tankstelle auf dem ESWE Verkehr-Betriebsgelände und vieles mehr. Kern unseres Auftrages ist es aber, die Wiesbadener täglich pünktlich und sicher mit unseren 260 Bussen an ihr Ziel zu bringen.“

Das „On demand“-Fahrtenangebot der alten wie der neuen Rufbusse wird mit Kleinbussen von ESWE Verkehr organisiert, es genügt ein normaler Busfahrschein. Für alle AST-Fahrten gelten feste Fahrpläne, die rechtzeitig zum Fahrplanwechsel auf www.eswe-verkehr.de zu finden sind. Die AST-Fahrten finden jedoch nur dann statt, wenn sich mindestens ein Fahrgast bis spätestens 45 Minuten vor der jeweiligen Abfahrtszeit unter der Telefonnummer 0611/450 22–450 angemeldet hat.

Anbei die Neuerungen zum Fahrplanwechsel:

Linie 5 und 15:

Als Reaktion auf die steigende Fahrgastnachfrage wird montags bis samstags im Abendverkehr eine Angebots-Optimierung realisiert: Der von beiden Linien gemeinsam bediente Streckenabschnitt Kahle Mühle – Innenstadt – Erbenheim/Egerstraße wird zwischen 20:00 Uhr und 24:00 Uhr vom 15-Minuten-Takt auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Auf den Hauptachsen Schiersteiner Straße, Frankfurter Straße und Berliner Straße sowie auf den Strecken durch die Innenstadt wird somit die Fahrtenhäufigkeit verbessert.

Linie 8:

Der schon im Januar 2016 eingeführte Probebetrieb der Linie 8 im Wiesbadener Komponistenviertel wird nun in ein Regelangebot überführt.

Linie 24:

Der ebenfalls zur Probe eingeführte Betrieb zur „Hockenberger Mühle“ (Fahrten an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen im Sommerhalbjahr) wird um ein weiteres Jahr verlängert.

Linie AST 24

Auch hier hat sich der Versuch bewährt: Im Dezember 2016 erstmals organisiert, werden die Anrufsammeltaxis (AST) zum Bestattungswald „Terra Levis“ in Frauenstein vom 9. Dezember 2018 an im Dauerbetrieb (Fahrten mittwochs und samstags) angeboten.

Linie 27:

Zur Angebotsverbesserung wird die Haltestelle „August-Bebel-Straße“ tagsüber nun täglich im 30-Minuten-Takt angefahren.

Linie 28:

Um abends eine bessere Anbindung der Domäne Mechtildshausen zu erzielen, verkehrt die Linie 28 künftig montags bis samstags zwischen 20:30 Uhr und 24:00 Uhr zwischen Erbenheim/Egerstraße und Domäne Mechtildshausen in beiden Fahrtrichtungen in einem 60-Minuten-Takt.

Linien AST 35 und AST 36:

Auf Wunsch vieler Bewohner der östlichen Vororte Wiesbadens werden zwei neue Rufbuslinien eingerichtet, die an jeweils zwei Tagen pro Woche zusätzliche Querverbindungen im Osten der Landeshauptstadt ermöglichen:

  • Die Linie AST 35 verkehrt montags und donnerstags auf der Strecke Medenbach – Breckenheim – Wallau – Nordenstadt. Es finden an beiden Tagen jeweils drei Hin- und Rückfahrten am Vormittag sowie drei Hin- und Rückfahrten am Nachmittag statt.
  • Die Linie AST 36 verkehrt dienstags und freitags auf der Strecke Sonnenberg – Bierstadt – Kloppenheim – Igstadt – Nordenstadt. Auch hier werden an beiden Tagen drei Hin- und Rückfahrten am Vormittag sowie drei Hin- und Rückfahrten am Nachmittag angeboten.

Linie 37:

Infolge der monatelangen Bauarbeiten in Igstadt (Sperrung der Susannastraße) konnte der im Jahr 2016 eingeführte Probebetrieb des neuen Linienwegs über Igstadt nicht wirksam getestet werden. Aus diesem Grund wird der Probebetrieb zunächst um ein weiteres Jahr verlängert. Außerdem werden zwischen Bierstadt und Erbenheim montags bis freitags an Schul- und an Ferientagen nun drei zusätzliche Fahrten je Fahrtrichtung angeboten.

Linie 47:

Um die Anbindung des Streckenabschnitts zwischen Schierstein und Biebrich am Nachmittag weiter zu verbessern, verkehrt die Linie 47 nun auch in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr.

Linie 48:

Zur Angebotsoptimierung werden nun an Wochentagen zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr zusätzliche Fahrten über Nordenstadt durchgeführt.

Mobilitäszentrale früher geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung am Donnerstag, den 13. Dezember 2018, schließen die neue Mobilitätszentrale in der Marktstraße 10 (Haltestelle „Dernsches Gelände/ Rathaus/ Schloßplatz“) und die beiden Mobilitäsinfos am Hauptbahnhof (Bussteig A) sowie am Luisenplatz (Bussteig B) nicht erst um 19 Uhr, sondern ausnahmsweise bereits um 17 Uhr.

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

Umleitung Linien 23, 24, 27 und 39

Wegen der Vollsperrung der Wiesbadener Straße aufgrund eines Wasserrohrbruchs fahren die Linien 23, 24, 27 und 39 ab sofort folgende Umleitung: 

Linien 23 und 24:

In Richtung Innenstadt fahren die Busse nach Bedienen der Haltestelle „Dr.-H.-Schmidt-Kliniken“ geradeaus weiter zur Ersatzhaltestelle „Dotzheim Mitte, Bussteig C“ in der Ludwig-Erhard-Straße, die Ludwig-Erhard-Straße entlang bis zur Haltestelle „Carl-von-Linde-Straße“ und weiter über den normalen Weg.

Die Linie 27 führt von der Haltestelle „Alexej-von-Jawlensky-Straße“ kommend analog dem Umleitungshinweis der Linien 23 und 24 zur „Carl-von-Linde-Straße“.

In Richtung Schierstein/Hafen, Frauenstein, Schelmengraben gilt der normale Weg.

Linie 39:

In Richtung Biebrich führt die Linie nach Bedienen der Haltestelle „Dr.-H.-Schmidt-Kliniken“ geradeaus weiter zur verlegten Haltestelle „Dotzheim Mitte, Bussteig C“ in der Ludwig-Erhard-Straße, die Ludwig-Erhard-Straße entlang, links in die Wiesbadener Straße zur Haltestelle „Wilhelm-Leuschner-Straße“, links in die Rheintalstraße und weiter über den normalen Weg.

In Richtung Dotzheim verkehren die Busse über den normaler Weg bis zur Haltestelle „Im Wiesengrund“, rechts  in die Ludwig-Erhard-Straße zur verlegten Haltestelle „Dotzheim Mitte, Bussteig C“, links in die Wiesbadener Straße  zur Haltestelle „Wilhelm-Leuschner-Straße“ und weiter über den normalen Weg.  

Weitere Informationen gibt es an Fahrplankästen an den Haltestellen sowie unter der Rufnummer (0611) 45022-450.

Der erste Schritt: Förderbescheid über 14,5 Millionen Euro

Unsere Vision wird Realität: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird die Anschaffung der ersten 56 Elektrobusse im Zuge der kompletten Substituierung der Dieselbus-Flotte von ESWE Verkehr mit 14,5 Millionen Euro fördern. Ein entsprechender Bescheid liegt jetzt vor. ESWE-Geschäftsführer Frank Gäfgen: „Damit sind wir unserem Ziel, komplett emissionsfreien ÖPNV in Wiesbaden anzubieten, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Unser Projekt ist hinsichtlich des Ausschreibungsverfahrens, der Anforderungen und des Umfangs deutschlandweit einmalig“.

Neu: Duales Studium bei ESWE Verkehr!

Sie verfügen über eine abgeschlossene Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife und haben Interesse an sport- und trainingswissenschaftlichen Grundlagen sowie hohe Begeisterung an der Sportpraxis? Dann haben wir vielleicht etwas Passendes für Sie!

Ab sofort bieten wir innerhalb unseres Geschäftsbereichs Personal ein

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INFOMOBIL Ausgabe 04/2018

Einmal pro Quartal erscheint das kostenlose Fahrgastmagazin von ESWE Verkehr mit vielen spannenden Themen und einem breiten Spektrum an interessanten und unterhaltsamen Informationen rund um den Wiesbadener Nahverkehr.

Unsere aktuelle Ausgabe: 04/2018

In der Ausgabe 04/2018 unseres Fahrgastmagazins INFOMOBIL haben wir unter anderem die folgenden Themen für Sie aufbereitet:

  • NEUES ZUM FAHRPLANWECHSEL 2018/19
    Die wichtigsten Änderungen, gültig ab dem 9. Dezember 2018
     
  • DER UMWELT ZULIEBE: WASSERSTOFF
    Ab 2019 setzt ESWE Verkehr Brennstoffzellenbusse ein
     
  • FAHRENDES SCHMUCKSTÜCK
    Ab 2019 im „Oldie-Einsatz“: Daimler-Benz O 305 von 1983

Zudem können Sie wie gewohnt an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Beim Bildfehler-Suchspiel werden dieses Mal zehn schockoladige „Kino-Boxen“ verlost.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Informationsgewinn beim Lesen der aktuellen Ausgabe!

Hier können Sie das INFOMOBIL 04/2018 als PDF gratis herunterladen.

Aus Bushaltestellen werden Mobilitätsstationen

Bessere Vernetzung, mehr Service, größere Flexibilität: ESWE Verkehr entwickelt gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden die erste von zunächst zehn Bushaltestellen zu einer Mobilitätsstation weiter. Die Knotenpunkte der Mobilität sollen die Attraktivität und die Digitalisierung des ÖPNV weiter verbessern. Heute wurde die erste Station an der Haltestelle Kahle Mühle in Biebrich von ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard und Verkehrsdezernent Andreas Kowol eröffnet.

An der neuen Mobilitätsstation gibt es künftig eine Vernetzung der Bushaltestelle der Stadtbuslinien, der Regional- und der Nachtbuslinie, der Station des ESWE Fahrradvermietsystems „meinRad“, der städtischen Park+Ride-Anlage, Ticketverkauf sowie einer elektronischen dynamischen Fahrgastinformation. „Von hier aus fahren bis zu 25 Busse pro Stunde in die Stadt. Unsere Kunden können aber auch mit einem Rad unseres Fahrradvermietsystems zum Einkaufen in die Stadt radeln oder beispielsweise beim Rheingau Musik Festival von der Station aus den Sonderverkehr zum Konzert nutzen“, resümierte Gerhard.

Auch Verkehrsdezernent Andreas Kowol betonte die Bedeutung der neuen Stationen, „um eine lückenlose Mobilitätskette zu garantieren“, so der Stadtrat: „An der Kahle Mühle wird die bisher 400 Parkplätze bietende Park+Ride-Anlage für bis zu 480 PKW erweitert, der Radweg hierher ebenfalls ausgebaut und künftig soll es möglich sein, alle Mobilitätsangebot auch per Smartphone zu buchen und zu kombinieren.“ Während zu Hauptverkehrszeiten viele Autos nur mühsam vorankämen, könnten die Busse auch durch die neu eingerichteten Busspuren am Stau vorbei fahren.

Neun weitere Mobilitätsstationen mit umfangreichen Angeboten werden noch in diesem Jahr folgen. Geplant sind folgende Stationen: Loreleiring, Dernsches Gelände / Wilhelmstraße, Luisenplatz / Kirchgasse, Sonnenberg Hofgartenplatz, Wiesbaden Hauptbahnhof, Schierstein Zeilstraße, Schwalbacher Straße / Platz der Deutschen Einheit, Bierstadt Poststraße, Erbenheim Bahnhof.

Je nach Ausstattung beinhalten die zehn Mobilitätsstationen von ESWE Verkehr künftig unterschiedliche multimodalen Angebote: Bushaltestelle mit Stadtbus- , Regionalbus- und Nachtbusverkehr, Verknüpfung mit dem Schienenverkehr, Fahrkartenautomat, Dynamische Fahrgastinformationsanzeiger, Fahrradvermietsystem, Park + Ride, Radabstellanlage, Mobilitäts-Info, Carsharing, E-Ladestation, Taxi, Parkplatz, „Ihr Standort“-Informationen.

Zwei Millionen für Digitalisierung

Wiesbadens ÖPNV wird noch moderner und damit noch attraktiver: Rund zwei Millionen Euro erhält ESWE Verkehr vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für sein neues Projekt „On-Demand-Shuttleverkehre und Autonomes Fahren in der Landeshauptstadt Wiesbaden“. Einen entsprechenden Förderbescheid erhielt das kommunale Verkehrsunternehmen heute. „Damit können wir die Digitalisierung speziell unserer Rufbuslinien wesentlich vorantreiben und hoffen, so noch mehr Wiesbadener für unser Angebot begeistern zu können“, freut sich ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard.

Neben dem bestehenden Rufbus AST 24 zum Bestattungswald sollen durch die Einführung der neuen Rufbuslinien AST 35 und AST 36 zwischen den östlichen Vororten Wiesbadens zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 zusätzliche Querverbindungen geschaffenwerden. Für die Kleinbusse von ESWE Verkehr gelten zwar feste Fahrpläne, die AST-Fahrten finden jedoch nur dann statt, wenn sich mindestens ein Fahrgast bis spätestens 45 Minuten vor der jeweiligen Abfahrtszeit unter der Telefonnummer 0611/450 22–450 angemeldet hat. 

Mit der finanziellen Unterstützung des Bundes soll dieses Angebot künftig auch App- basiert und per Internet buchbar sein. Langfristig will ESWE Verkehr die Kleinbuslinien aber auch autonom fahren.

Um autonome Fahrzeuge und die gesamte diesbezügliche Betriebsabwicklung zu testen, wird ESWE Verkehr an geeigneter Stelle im Liniennetz eine Teststrecke planen und autonomes Fahren pilotieren. Ziel ist es, mit einem autonomen Zu- und Abbringerverkehr die sogenannte letzte Meile zu erschließen. Ort und Länge dieser Strecke werden derzeit noch konzipiert.

ESWE Verkehr als umfassender Mobilitätsanbieter sichere damit neben dem Kerngeschäft des täglichen Busverkehrs nicht nur die Zukunftsfähigkeit und die Arbeitsplätze des Unternehmens, so Gerhard: „Wir treiben die Modernisierung des Wiesbadener Nahverkehrs mit unseren digitalen Projekten zum Wohl unserer derzeit mehr als 55 Millionen Fahrgäste stetig und sukzessive voran und überzeugen damit hoffentlich immer mehr Menschen, auf den ÖPNV umzusteigen.“


Das Bild zeigt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mit ESWE-Verkehr-Marketing-Chef Thorsten Witkowski und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (v.l.n.r.). Fotohinweis: BMVI